Examensarbeit, 2014
34 Seiten, Note: 2,0
Didaktik für das Fach Englisch - Pädagogik, Sprachwissenschaft
Teil I
1 Vorüberlegungen und Begründung der Themenwahl
2 Untersuchungsmethoden und Ziele der Arbeit
3 Das szenische Darstellen im Englischunterricht
4 Darstellung der methodischen Planung
5 Lernziele der einzelnen Stunden
6 Einordnung in den Lehrplan
7 Unterrichtliche Voraussetzung und Beschreibung der Lerngruppe
Teil II
8 Auswertung ausgewählter Beobachtungsschwerpunkte
8.1 Allgemeines Arbeitsklima, Abrechnung der Lernziele
8.2 Beobachtung leistungsstarker Schüler
8.3 Beobachtung leistungsschwächerer Schüler
8.4 Ergebnis: Stück
9 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht das Potenzial der Erarbeitung eines Theaterstücks auf Basis des Bilderbuchs „Elmer“ von David McKee, um die mündliche Kommunikationsfähigkeit und Motivation von Schülern einer dritten Klasse im Englischunterricht zu fördern und zu steigern.
3 Das szenische Darstellen im Englischunterricht
Das szenische Darstellen spielt im Englischunterricht der Grundschule eine wichtige Rolle. Die häufigste Erscheinungsform ist das Rollenspiel, eine „sinnlich-ästhetische Lernform“ , bei der „Personen und Situationen durch die Spielenden (wieder) erschaffen, gestaltet und dargestellt“ werden. Van Ments bezeichnet dies als eine „bestimmte Art von Simulationsverfahren, und zwar für jene, durch die der Blick auf die Interaktion von Personen gerichtet ist.“ Es geht also darum, die Schüler in der ihnen noch neuen und fremden Sprache miteinander agieren zu lassen, reale Situationen nachzustellen und sie so ein authentisches Sprachgefühl entwickeln zu lassen. Szenisches Spiel befähigt die Schüler, repräsentativ zu denken, sich in andere hinein zu versetzen, mit anderen zusammenarbeiten zu können und auch ein Gefühl für Zeit- und Raumeinteilung während des Spiels zu bekommen. Der Lehrer bekommt dadurch einen Einblick in das Sprachniveau seiner Schüler, ihre Merkfähigkeit und Sozialkompetenz.
Rollenspiele „appellieren an den Spieltrieb der Schüler und ermöglichen eine facettenreiche Auseinandersetzung mit der Thematik“ , die Schüler werden aktiv in das Thema einbezogen und müssen sich damit auseinandersetzen, um glaubhaft spielen zu können. Es gibt nur wenige Formen und Methoden im Grundschulunterricht, die die Kinder so dazu motivieren können wie das Rollenspiel.
Scheller bringt diese notwendige Auseinandersetzung der Schüler mit dem Thema auf den Punkt:
Je genauere Vorstellungen die Spieler von ihrer Rolle und der Situation entwickeln, umso besser sind sie in der Lage, reale Räume und Gegenstände, die Mitspielenden und sich selbst als andere wahrzunehmen und aus der Rolle heraus zu handeln.
1 Vorüberlegungen und Begründung der Themenwahl: Die Autorin legt dar, warum sie die Entwicklung eines Theaterstücks zu „Elmer“ wählte, um die Kommunikationsfähigkeit zu fördern und den lehrergesteuerten Drill zu vermeiden.
2 Untersuchungsmethoden und Ziele der Arbeit: Es werden die zentralen Forschungsfragen definiert, die sich mit der Eignung des Projekts für die mündliche Kommunikation und die Einstellung der Schüler zum Unterricht beschäftigen.
3 Das szenische Darstellen im Englischunterricht: Dieses Kapitel theoretisiert den Einsatz von Rollenspielen und szenischem Spiel als motivierende, schülerzentrierte Lernform im Englischunterricht.
4 Darstellung der methodischen Planung: Die methodische Vorgehensweise, von der Einführung der Geschichte bis hin zur gemeinsamen Erarbeitung des Drehbuchs und der Proben, wird detailliert erläutert.
5 Lernziele der einzelnen Stunden: Hier werden die spezifischen Wissens-, Kompetenz- und Werteziele für jede der sechs Unterrichtseinheiten des Projekts aufgeschlüsselt.
6 Einordnung in den Lehrplan: Das Projekt wird in den sächsischen Lehrplan für Englisch eingeordnet und als ganzheitlicher, handlungsorientierter Zugang zur Fremdsprache legitimiert.
7 Unterrichtliche Voraussetzung und Beschreibung der Lerngruppe: Die Lerngruppe wird charakterisiert, inklusive ihrer Leistungsstruktur, individueller Bedürfnisse und der räumlichen Rahmenbedingungen an der Schule.
8 Auswertung ausgewählter Beobachtungsschwerpunkte: Die Ergebnisse des Projekts werden analysiert, unterteilt in allgemeines Arbeitsklima, die Beobachtung verschiedener Leistungsniveaus und das Gesamtergebnis.
9 Fazit: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über den Erfolg des Projekts hinsichtlich Motivation und Sprachförderung sowie einer kritischen Selbstbetrachtung der Lehrerrolle.
Englischunterricht, Grundschule, Storytelling, Szenisches Darstellen, Theaterstück, Elmer, David McKee, mündliche Kommunikationsfähigkeit, schülerzentrierter Unterricht, Rollenspiel, Sprachförderung, Lehrplan, Fremdsprachenerwerb, Projektarbeit, Sozialkompetenz
Die Arbeit dokumentiert ein Unterrichtsprojekt in einer dritten Klasse, bei dem die Schüler aus dem Bilderbuch „Elmer“ ein englisches Theaterstück entwickeln und aufführen.
Die Schwerpunkte liegen auf der Verbindung von Storytelling und szenischem Darstellen, der Förderung der Sprechbereitschaft sowie der schülerzentrierten Projektarbeit im Englischunterricht.
Ziel ist es, die mündliche Kommunikationsfähigkeit der Kinder zu entwickeln und zu untersuchen, inwiefern ein Theaterstück die Motivation und das Sprachgefühl im ersten Lernjahr der Fremdsprache steigert.
Die Autorin nutzt einen handlungsorientierten Ansatz und die Beobachtungsmethode, um während des Projekts das Engagement, die Ideenentwicklung und die Lernfortschritte der Schüler zu analysieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Planung, die Einordnung in den sächsischen Lehrplan, die Beschreibung der Lerngruppe sowie die detaillierte Auswertung des Unterrichtsverlaufs.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Storytelling, Szenisches Darstellen, Englischunterricht, Grundschule, schülerzentrierter Unterricht und Sprachbewusstsein.
Durch Differenzierungsmaßnahmen wie Mehrfachbesetzungen von Rollen und individuelle Förderung in kleinen Gruppen konnte sowohl leistungsstarken als auch schwächeren Schülern gerecht werden.
Das Buch ist authentisch, toll illustriert und die lebenslustige Hauptfigur ermöglicht eine Identifikation, die die Schüler über einen längeren Zeitraum motiviert, ohne sie sprachlich zu überfordern.
Die Lehrkraft agierte bewusst beratend und steuernd, jedoch im Hintergrund, um den Schülern maximale Eigenverantwortung bei der Planung und Gestaltung des Theaterstücks zu ermöglichen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

