Masterarbeit, 2014
44 Seiten
Diese Arbeit analysiert unvollständige Arbeitsverträge und erörtert drei wichtige Möglichkeiten zur Verbesserung des Nutzenniveaus von Arbeitgebern und Arbeitnehmern: Kontrolle, Delegation und Neuverhandlung. Die Analyse basiert auf der Prinzipal-Agenten-Theorie und berücksichtigt Anreizsysteme.
Die Einleitung führt in die Thematik der unvollständigen Arbeitsverträge ein und erläutert die Relevanz der Arbeit. Das zweite Kapitel widmet sich der Prinzipal-Agenten-Theorie, die als Kernproblematik der Arbeit dient. Hier werden die Trennung von Eigentum und Kontrolle, Informationsasymmetrien und die Kosten von Prinzipal-Agenten-Beziehungen erläutert. Das dritte Kapitel beleuchtet verschiedene Anreizsysteme und die Unterscheidung zwischen vollständigen und unvollständigen Verträgen. Das vierte Kapitel analysiert die Auswirkungen von Kontrolle, Delegation und Neuverhandlung auf das Nutzenniveau von Prinzipal und Agent durch verschiedene Experimente. Die Diskussion in Kapitel 5 interpretiert die Ergebnisse der einzelnen Analysen und zeigt die praktische Relevanz für Arbeitgeber und Arbeitnehmer auf. Das Fazit und der Ausblick in Kapitel 6 fassen die Ergebnisse der Arbeit zusammen und geben Hinweise auf zukünftige Forschungsfelder.
Prinzipal-Agenten-Theorie, unvollständige Arbeitsverträge, Kontrolle, Delegation, Neuverhandlung, Anreizsysteme, Informationsasymmetrie, Nutzenniveau, Arbeitgeber, Arbeitnehmer, Experimente.
Das sind Verträge, die nicht alle möglichen zukünftigen Ereignisse und Leistungen detailliert regeln können, was Spielraum für Interpretation und Nachverhandlungen lässt.
Sie beschreibt das Verhältnis zwischen einem Auftraggeber (Prinzipal) und einem Auftragnehmer (Agent), bei dem Informationsasymmetrien und unterschiedliche Interessen zu Konflikten führen können.
Nicht zwingend. Experimente (z. B. von Falk & Kosfeld) zeigen, dass Kontrolle als Misstrauen wahrgenommen werden kann und die Motivation senkt, während sie in anderen Fällen die Effizienz steigert.
Die Delegation (z. B. der Gehaltsentscheidung) kann das Nutzenniveau des Agenten steigern und zu einer höheren Leistungsbereitschaft durch empfundenes Vertrauen führen.
Da Verträge unvollständig sind, ermöglichen Neuverhandlungen die Anpassung an veränderte Umweltzustände und die Korrektur von Fehlanreizen.
Explizite Anreize sind vertraglich festgeschrieben (z. B. Bonus), während implizite Anreize auf Erwartungen, Vertrauen oder Karrieremöglichkeiten basieren.
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