Bachelorarbeit, 2013
50 Seiten, Note: Upper Second
1 Einleitung
2 Aktueller Stand des Wissens
2.1 Kategorien der Zeichen
2.2 Der Begriff Icon – Definition und Eingrenzung
2.2.1 Die Entwicklung der Piktogramme in den Zwanziger Jahren
2.2.2 Vom Pictogramm zum Icon des 20. Jahrhunderts
2.2.3 Symbole, Icons und Piktogramme im digitalen Zeitalter
2.3 Die Informationsaufnahme durch Icons
2.3.1 Die Wahrnehmung
2.3.2 Die Aufmerksamkeit
2.3.3 Die Kognition
2.4 Ansprüche an die Umsetzung und Gestaltung von Icons
2.4.1 Leitsätze der Wahrnehmungs- und Gestaltpsychologie
2.4.2 Gestaltpsychologie und deren Gesetze
2.4.2.1 Gesetz von der einfachen Gestalt
2.4.2.2 Gesetz der Nähe
2.4.2.3 Gesetz der Geschlossenheit
2.4.2.4 Gesetz der Ähnlichkeit / Gleichheit
2.4.2.5 Gesetz der Erfahrung
2.4.2.6 Gesetz der Figur Grund Trennung
2.5 Einordnung in den Forschungskontext
3 Methodik
4 Durchführung
4.1 Ergebnisse der Evaluierung der entwickelten Icons
5 Ergebnisse
5.1 Markenerkennung
5.2 Funktionserkennung
5.3 Verständnis und Interpretation der praktischen Arbeit
6 Zusammenfassung
7 Literaturverzeichnis
7.1 Onlineverzeichnis
8 Anhang
8.1 Liste der Probanden
8.2 Zuordnung der Marken ohne Erklärungstext
8.3 Zuordnung der Marken mit Erklärungstext
8.4 Zuordnung der auszulösenden Funktion ohne Erklärungstext
8.5 Zuordnung der auszulösenden Funktion mit Erklärungstext
8.6 Gegenstandserkennung und Interpretation der auszulösenden Funktionen
8.7 Zuordnung der Erklärungstexte zu je einem erstellten Icon
8.8 Kreuztabelle zwischen den Phasen
8.9 Auswertungsblatt zu den abschließenden Fragen der Phase 4
8.10 Detailauswertungen zu den Fragen der Phase 4
Die vorliegende Arbeit untersucht, ob die in Customer-Service-Bereichen der österreichischen Mobilfunkanbieter eingesetzten Icons optimal gewählt sind. Dabei wird erforscht, ob eine einheitliche Gestaltung nach bewährten psychologischen Kriterien den Wiedererkennungswert und das Verständnis für den Nutzer signifikant steigern kann.
2.4.2.3 Gesetz der Geschlossenheit
Wenn optische Reize als Einheit wahrgenommen werden können, dann spricht man vom Gesetz der Geschlossenheit. Elemente, Objekte oder Formen, die in sich geschlossen sind und auch noch von einem geschlossenen Element umgeben sind, vermitteln immer den Eindruck der Zusammengehörigkeit. Nachdem Menschen einfache Grundformen besonders gut wahrnehmen können und immer den Drang zur gedanklichen Ergänzung haben, werden diese Formen empfohlen, da sich einige Vorteile daraus ergeben können. Logos oder auch Icons werden in ihren Grundformen rascher erkannt und lassen durch ihre Einfachheit ausreichend Spielraum für Interpretation. (Geißler 2010, S. 113)
1 Einleitung: Das Kapitel thematisiert die Verbreitung von Piktogrammen und Icons in digitalen Medien sowie die wachsende Bedeutung einer effizienten Nutzerführung im Customer-Service der Mobilfunkbranche.
2 Aktueller Stand des Wissens: Hier werden theoretische Grundlagen zu Zeichenarten, psychologischen Wahrnehmungsprozessen, Aufmerksamkeit, Kognition und relevanten Gestaltgesetzen für das Icon-Design fundiert dargelegt.
3 Methodik: Es wird der Forschungsansatz beschrieben, der auf qualitativen Interviews und Befragungen mit einer fachkundigen Spezialistengruppe basiert, um die Wirkung von Icons empirisch zu prüfen.
4 Durchführung: Dieses Kapitel erläutert den praktischen Ablauf der Studie, von der Entwicklung eigener Icons nach Gestaltkriterien bis hin zur methodischen Gestaltung der Nutzertests.
5 Ergebnisse: Die Ergebnisse der Untersuchung zur Markenerkennung und Funktionsinterpretation werden präsentiert und kritisch analysiert, um die Wirksamkeit der Icon-Gestaltung zu bewerten.
6 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion der Forschungsergebnisse und hält fest, dass eine einheitliche Icon-Gestaltung, idealerweise unterstützt durch Text, das Nutzungserlebnis in der Mobilfunkbranche deutlich verbessern kann.
Icons, Piktogramme, User Experience, Mobilfunkbranche, Wahrnehmungspsychologie, Gestaltgesetze, Markenerkennung, Customer Service, Webdesign, Informationsaufnahme, Qualitative Forschung, Eye Tracking, Usability, Kommunikation, Flat Design.
Die Arbeit untersucht den Einsatz von Icons in den Customer-Service-Bereichen von Mobilfunkanbietern und analysiert deren Einfluss auf die Benutzerfreundlichkeit.
Die Schwerpunkte liegen auf der visuellen Wahrnehmung, psychologischen Gestaltgesetzen sowie der praktischen Evaluierung von Interface-Elementen im Webdesign.
Das Ziel ist es, herauszufinden, ob einheitliche Icons die Navigation für Kunden erleichtern und den Wiedererkennungswert der Marke steigern können.
Die Forschung nutzt eine qualitative Methode, bestehend aus standardisierten Fragebögen und persönlichen Experteninterviews mit einer spezifischen Probandengruppe.
Der Hauptteil gliedert sich in eine fundierte theoretische Aufarbeitung der Wahrnehmungspsychologie und einen praktischen Teil, in dem neue Icons entwickelt und getestet wurden.
Wichtige Begriffe sind Icons, Customer Service, User Experience, Wahrnehmung und Gestaltgesetze.
Die Ergebnisse zeigen, dass viele Nutzer trotz Icons nach textlichen Hinweisen suchen, weshalb die Kombination beider Elemente für maximale Effektivität empfohlen wird.
Es handelt sich um einen aktuellen Webdesign-Trend, der durch Reduzierung von Komplexität und Fokus auf Funktionalität die Erkennbarkeit von Icons unterstützt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

