Bachelorarbeit, 2014
124 Seiten, Note: 1,0
1. EINLEITUNG
1.1. FRAGESTELLUNG UND ZIELSETZUNG
1.2. ÜBERBLICK ÜBER DIE ARBEIT
2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1. MIKROKREDITE
2.1.1. Geschichte der Mikrokredite
2.1.2. Mikrofinanzinstitute
2.1.3. Mikrokredite weltweit
2.1.4. Gestaltung von Mikrokrediten hinsichtlich ihrer Organisationsform
2.1.5. Gestaltung von Mikrokrediten hinsichtlich des Verwendungszwecks
2.1.6. Finanzielle Ausgestaltung von Mikrokrediten
2.1.7. Kritik an den Mikrokrediten
2.2. EMPOWERMENT, FRAUEN UND MIKROKREDITE
2.2.1. Erklärung
2.2.2. Empowerment Ansätze
2.2.3. Frauen und Mikrokredite
2.3. ZUSAMMENHANG ZWISCHEN EMPOWERMENT UND MIKROKREDITEN
3. MIKROKREDITE IN KENIA / OSTAFRIKA
3.1. WIRTSCHAFTLICHE SITUATION IN KENIA
3.2. MIKROFINANZINSTITUTE IN KENIA
3.3. EMPOWERMENT VON FRAUEN IN KENIA
4. AUSWIRKUNG VON MIKROFINANZIERUNG AUF DIE GESELLSCHAFTLICHE STELLUNG VON FRAUEN
Die vorliegende Arbeit untersucht, inwiefern Mikrokredite und Empowerment-Maßnahmen dazu beitragen, die Lebensqualität von Frauen in Kenia zu verbessern. Dabei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie Mikrokredite in der Praxis eingesetzt werden und welche Auswirkungen sie auf das Leben der betroffenen Frauen sowie deren Familien haben.
2.1.1. Geschichte der Mikrokredite
Mikrokredite in vereinfachter Form gibt es seit Menschengedenken. Menschen haben sich gegenseitig Geld geliehen, gemeinsam gespart oder investiert. Die Ursprünge der Mikrofinanzierung in vereinfachter Form liegen direkt bei den Armen. Aufgrund der Nachfrage und begrenzten Wahlmöglichkeiten gerieten viele Menschen an informelle GeldverleiherInnen, die korrupt und teilweise kriminell handelten, in dem sie lebenslange Abhängigkeitsverhältnisse forderten und Druck auf Familien und deren soziales Umfeld ausübten. Die Notwendigkeit von institutionellen Formen der Mikrokreditvergabe war deutlich erkennbar. In den siebziger und achtziger Jahren wurde weiter an Projekten und Programmen gearbeitet, die Mikrofinanzbewegung wuchs rasch, doch konnte keine nachhaltige Struktur an Finanzdienstleistern entstehen. Die Ausnahme war die von Muhammad Yunus gegründete Grameen Bank, die sich aus einem Pilotprojekt entwickelte. (vgl. Lohmann, 2009, S. 89ff)
1. EINLEITUNG: Einführung in die Problematik von Armut und Benachteiligung von Frauen in Kenia sowie Darlegung der Forschungsfrage.
2. THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Erläuterung der Definitionen von Mikrokrediten und Empowerment sowie der theoretischen Zusammenhänge beider Konzepte.
3. MIKROKREDITE IN KENIA / OSTAFRIKA: Analyse der sozioökonomischen Situation in Kenia und Untersuchung spezifischer Mikrofinanzstrukturen im Land.
4. AUSWIRKUNG VON MIKROFINANZIERUNG AUF DIE GESELLSCHAFTLICHE STELLUNG VON FRAUEN: Zusammenfassung der Wirkungszusammenhänge von Mikrofinanzservices auf die Lebenssituation und gesellschaftliche Stellung kenianischer Frauen.
Mikrokredite, Mikrofinanzierung, Empowerment, Kenia, Frauen, Armut, Armutsbekämpfung, NGO, MFI, Grameen Bank, Wirtschaftsentwicklung, Lebensqualität, Sozialkapital, Bildung, Business-Training.
Die Arbeit analysiert die Rolle von Mikrokrediten bei der Verbesserung der Lebensqualität und der Förderung des Empowerments von Frauen in Kenia.
Zentrale Themen sind die theoretischen Grundlagen der Mikrofinanzierung, das Konzept des Empowerments, die sozioökonomische Lage in Kenia sowie die praktische Wirkung von Krediten und Schulungen.
Das Ziel ist die Erforschung der Frage, wie Mikrokredite praktisch eingesetzt werden und ob und wie sie zur Verbesserung der Lebensqualität von Frauen beitragen.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse zum Stand der Forschung und vergleicht verschiedene Studien und theoretische Ansätze.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen, eine Analyse der kenianischen Situation sowie eine Untersuchung der Auswirkungen von Mikrofinanzierung auf die gesellschaftliche Stellung der Frau.
Wichtige Begriffe sind Mikrokredite, Empowerment, Kenia, Mikrofinanzinstitute (MFI), Armutsbekämpfung und Gender-Gleichstellung.
Bildung wird als wesentlicher Faktor für Empowerment gesehen, da sie Frauen befähigt, ihre ökonomischen Möglichkeiten besser zu nutzen und ihre Rechte wahrzunehmen.
Kenia dient als Beispiel für ein Entwicklungsland mit einer ausgeprägten geschlechtsspezifischen Benachteiligung, in dem Mikrofinanzprojekte als Armutsbekämpfungsinstrument Anwendung finden.
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