Masterarbeit, 2014
126 Seiten
I. Einleitung
A. Problemstellung
B. Gang der Untersuchung
C. Zielsetzung der Arbeit
II. Die Strategiedenkschulen nach Mintzberg
A. Vorabbetrachtungen zum Strategiedenkschulen-Konzept
1. Die fünf Eckpunkte der Strategie
2. Vor- und Nachteile von Strategieeigenschaften
3. Kritische Würdigung der Vorbetrachtung
B. Die Systematik dieser Arbeit im Umgang mit den Denkschulen
C. Die Gestaltungsschule
D. Die Planungsschule
E. Die Positionierungsschule
F. Die Unternehmerschule
G. Die kognitive Schule
H. Die Lernschule
I. Die Machtschule
J. Die Kulturschule
K. Die Umfeldschule
L. Die Konfigurationsschule
M. Strategiebildung und Denkschulen im Überblick
1. Erkenntnisse der Strategielehre
2. Kritische Betrachtung des Strategiedenkschulen-Konzepts
III. Das St. Gallener Managementkonzept
A. Die Dimensionen des Integrierten Managements
1. Der Fokus des Managementkonzepts
2. Die Rolle der Managementdimensionen
3. Die Konkretisierung des Integrationsprofils
B. Einordnung und Kritik
1. Einordnung
2. Prämissen des St. Gallener Managementkonzepts
3. Kritische Betrachtung
IV. Fazit
Die Arbeit verfolgt das Ziel, die unterschiedlichen Strategieansätze von Mintzberg (Denkschulensystem) und Bleicher (St. Gallener Managementkonzept) zu verknüpfen, um ein umfassenderes Verständnis für strategische Managementprozesse zu schaffen. Zentrale Forschungsfrage ist dabei, welche Strategieansätze aus Mintzbergs System mit Bleichers Konzept korrespondieren und als Rahmen für die Strategieumsetzung dienen können.
C. Die Gestaltungsschule
Auf die Entstehung der Gestaltungsschule hatten im Wesentlichen zwei Bücher Einfluss – zum einen das Werk von Philip Selznick „Leadership in Administration“, welches im Jahr 1957 veröffentlicht wurde, zum anderen das Buch „Strategy and Structure“ von Alfred D. Chandler aus dem Jahr 1962. Der entscheidende Entstehungsanstoß kam jedoch von der General-Management-Gruppe der Harvard Business School. Sie veröffentlichte im Jahr 1965 das Standardlehrbuch „Business Policy: Text and Cases“.
Das Grundmodell beschreibt den Strategieentstehungsprozess wie folgt: Zunächst wird in getrennten Prozessen zum einen eine äußere und zum anderen eine innere Beurteilung vorgenommen. Die äußere Beurteilung deckt Bedrohungen und Chancen der Umgebung auf. Daraus ergeben sich Schlüsselfaktoren für den Erfolg. In der inneren Beurteilung zeigen sich Stärken und Schwächen der Organisation. Daraus entwickeln sich besondere Kompetenzen. Die Ergebnisse der inneren und äußeren Beurteilung fließen in die Strategieerstellung ein. Diese Strategie wird anschließend evaluiert. Auf den Erstellungs- und Evaluationsprozess haben Führungswerte und soziale Verantwortung Einfluss. In der Evaluation werden darüber hinaus die Bedrohungen und Chancen der Umgebung sowie die Stärken und Schwächen der Organisation berücksichtigt. Am Ende des Strategiebildungsprozesses steht die Implementierung der Strategie.
I. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themen Strategie und Managementkoordination ein und begründet die methodische Verknüpfung der Ansätze von Mintzberg und Bleicher.
II. Die Strategiedenkschulen nach Mintzberg: Dieses Kapitel gibt einen detaillierten Überblick über die zehn Strategiedenkschulen nach Mintzberg, unterteilt in präskriptive und deskriptive Ansätze, inklusive einer kritischen Würdigung und grafischen Einordnung.
III. Das St. Gallener Managementkonzept: Hier wird das Konzept des Integrierten Managements von Bleicher vorgestellt, seine Dimensionen erläutert und in den strategischen Kontext eingeordnet.
IV. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und resümiert, dass kein allgemeingültiges „Kochrezept“ für Strategie existiert, sondern die Situationsabhängigkeit und Kombination verschiedener Ansätze entscheidend ist.
Strategie, Strategiebildung, Strategiedenkschulen, Mintzberg, Integriertes Management, Bleicher, Strategieumsetzung, Managementdimensionen, Strategieprozess, Wettbewerbsvorteile, Organisationsstruktur, Unternehmensführung, Lernschule, Positionierungsschule, Strategieanalyse.
Die Arbeit untersucht das Wesen der Strategie durch die Gegenüberstellung und Integration des Strategiedenkschulen-Konzepts nach Mintzberg und des St. Gallener Managementkonzepts nach Bleicher.
Mintzberg unterscheidet zehn Denkschulen, darunter die Gestaltungs-, Planungs-, Positionierungs-, Unternehmer-, kognitive, Lern-, Macht-, Kultur-, Umfeld- und die Konfigurationsschule.
Das Ziel ist es, Ansätze des Denkschulensystems in einen praktischen, umsetzungsorientierten Managementkontext zu bringen und Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede mittels eines selbst entwickelten Einordnungssystems sichtbar zu machen.
Die Arbeit nutzt Literaturanalysen und eine komparative Untersuchung der Modelle von Mintzberg und Bleicher, ergänzt durch grafische Darstellungen in Form von Netzdiagrammen zur Charakterisierung der Strategieansätze.
Der Hauptteil gliedert sich in die detaillierte Vorstellung und kritische Analyse der zehn Denkschulen bei Mintzberg sowie die Analyse der drei Managementdimensionen bei Bleicher inklusive deren gegenseitiger Einordnung.
Zentrale Begriffe sind Strategiebildung, Präskriptive vs. Deskriptive Schulen, Interdependenzen, Managementdimensionen (normativ, strategisch, operativ) und der Strategie-Umsetzungsprozess.
Während Mintzbergs Schulen primär die Entstehung von Strategien beschreiben, liegt der Fokus des St. Gallener Konzepts stärker auf der praktischen Umsetzung und der ganzheitlichen Koordination innerhalb eines Unternehmens.
Der Begriff wird genutzt, um die Schnelligkeit und Dramatik von Transformationsprozessen in Organisationen zu beschreiben, wobei die Arbeit kritisch hinterfragt, ob dies immer ein plötzlicher, revolutionärer Vorgang ist.
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