Bachelorarbeit, 2014
112 Seiten, Note: 1,9
1. Einleitung
1.1 Problemdarstellung
1.2 Zielsetzung und Ergebnis
2. Definition und Abgrenzung
2.1 Begriffserklärung Premiumangebot im Tourismussektor
2.2 Abgrenzung
3. Status Quo
3.1 Konzepte der Reisebüros
3.1.1 Franchise
3.1.2 Einkaufsgemeinschaften
3.2 Premiumkonzepte der Reiseveranstalter
3.2.1 Thomas Cook
3.2.2 Touristik der Rewe-Group
3.2.3 TUI Deutschland
3.3 Entwicklung des Premiumsektors in den letzten Jahren
3.4 Gewinn pro Reise für das Reisebüro
4. Experteninterview zum Premiumsektor
4.1 Methodik
4.2 Vorgehen
4.3 Durchführung
4.3.1 Von der leitenden Forschungsfrage zu den Hypothesen
4.3.2 Der Experte/ die Expertin
4.3.3 Leitfaden
4.3.4 Planung und Durchführung der Datenerhebung
4.3.5 Auswertung
4.3.5.1 Marianne Geiger
4.3.5.2 Rainer Schey
4.3.5.3 Verifizieren und Falsifizieren
5. Empirische Untersuchung
5.1 Methodik
5.1.1 Problembenennung
5.1.2 Gegenstandsbenennung
5.1.3 Anwendung von Forschungsmethoden
5.2 Der Fragebogen
5.3 Auswertung
5.3.1 Quantitative Merkmale
5.3.2 Qualitative Merkmale
5.4 Zielgruppe
5.4.1 Soziodemographische Daten
5.4.2 Preisspanne
5.4.3 Medienverhalten
5.4.4 Buchungsverhalten
5.5 Reiseverhalten
5.6 Sinus-Milieu
5.6.1 Kurzinformation über Sinus-Milieus
5.6.2 Einordnung des Premiumurlaubers in die Sinus-Milieus
6. Konzeption des Premium-Reisebüros
6.1 Corporate Identity
6.1.1 Corporate Behavior
6.1.2 Auftritt/ Corporate Communication
6.1.3 Corporate Design
6.1.4 Farbanwendung
6.1.5 Standortplanung
6.1.5.1 Geographisch
7. Szenarien
7.1 Zunehmende Popularität
7.2 Premiumkunden Zuwachs
7.3 Erweiterung des Premiumangebots
8. Fazit
8.1 Abstract
8.2 Weiteres Vorgehen
8.3 Kritische Reflexion
9. Literaturverzeichnis
9.1 Literatur mit Verfasser
9.2 Literatur ohne Verfasser
9.3 Bildquellen
Diese Arbeit untersucht die Marktpotentiale von Premiumangeboten im Tourismussektor mit dem Ziel, ein tragfähiges Konzept für ein spezialisiertes Premium-Reisebüro zu entwickeln. Die Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie sich der Premiumsektor in der Tourismusbranche entwickelt hat und welche Anforderungen ein entsprechendes Reisebüro erfüllen muss, um in diesem Wettbewerbsumfeld rentabel zu agieren.
3.1.1 Franchise
„Franchising ist ein auf Partnerschaft basierendes Vertriebssystem mit dem Ziel der Verkaufsförderung.“ In Deutschland gibt es branchenübergreifend 72.700 Franchisenehmer. Auch als Reisebürokonzept ist das Franchisemodell weit verbreitet. So ist es keine Überraschung, dass das größte Franchiseunternehmen Deutschlands, die TUI AG, in der Tourismusbranche heimisch ist. Die TUI AG vergibt derzeit mit ihren vier Konzepten: FIRST Reisebüro, Hapag-Lloyd, TUI Reisecenter und FIRST Business Travel 1.405 Franchiselizenzen in Deutschland.
Doch nicht nur die TUI agiert als Franchisegeber in der Tourismusbranche, sondern auch eine Vielzahl von anderen Unternehmen wie beispielsweise die Touristik Vertriebsgesellschaft. Bei der TVG und auch bei anderen Anbietern wird von den Öffnungszeiten bis hin zur Reinigung alles in einem detaillierten Franchisevertrag festgelegt bzw. vorgeschrieben, was in einem Reisebüro der TVG vorhanden sein muss.
1. Einleitung: Erläutert die Ausgangslage, die Problematik geringer Gewinnspannen in der Branche und definiert das Ziel der Arbeit, ein Premiumkonzept für Reisebüros zu erstellen.
2. Definition und Abgrenzung: Definiert den Begriff „Premiumangebot“ im Tourismuskontext und grenzt den Untersuchungsrahmen auf Baden-Württemberg sowie inhabergeführte Büros ein.
3. Status Quo: Analysiert aktuelle Reisebürokonzepte und die Premiumstrategien großer Reiseveranstalter sowie die wirtschaftliche Entwicklung des Segments.
4. Experteninterview zum Premiumsektor: Dokumentiert die Befragung von Branchenexperten zur Validierung der Hypothesen und zur Klärung der Forschungsfrage.
5. Empirische Untersuchung: Präsentiert die Ergebnisse der Kundenbefragung zur Bestimmung der Zielgruppe und ordnet den Premiumurlauber in das Sinus-Milieu-Raster ein.
6. Konzeption des Premium-Reisebüros: Erarbeitet ein fundiertes Corporate Identity Konzept für ein Premium-Reisebüro, inklusive Verhaltensweisen, Kommunikationsstrategien und gestalterischer Aspekte.
7. Szenarien: Skizziert mögliche Entwicklungspfade für ein Premium-Reisebüro hinsichtlich Bekanntheit, Kundenstamm und Angebotsausweitung.
8. Fazit: Fasst die Kernergebnisse zusammen, reflektiert die Methodik kritisch und gibt Ausblicke auf zukünftige Forschungsbedarfe.
Premiumreise, Tourismussektor, Reisebüro, Marktpotentiale, Corporate Identity, Kundenanalyse, Sinus-Milieus, Expertenbefragung, Reiseverhalten, Rentabilität, Differenzierungsstrategie, Premiumkunde, Reiseveranstalter, Marktnische, Dienstleistungsqualität.
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung eines Konzepts für ein Premium-Reisebüro, um durch eine stärkere Differenzierung und Spezialisierung den geringen Gewinnmargen im allgemeinen Reisegeschäft entgegenzuwirken.
Zentrale Themen sind die Abgrenzung von Premiumangeboten gegenüber Standardleistungen, die Identifikation der Premium-Zielgruppe sowie die Ausarbeitung einer passenden Corporate Identity und Markenstrategie.
Die Arbeit untersucht, wie sich der Premiumsektor in der Tourismusbranche in den letzten Jahren entwickelt hat und ob ein allgemeingültiges Konzept für ein erfolgreiches Premium-Reisebüro realisierbar ist.
Der Autor stützt sich auf eine Literaturanalyse, eine qualitative Expertenbefragung von Branchenvertretern sowie eine eigene empirische Untersuchung mittels schriftlicher Fragebögen bei Reisebürokunden.
Der Hauptteil konzentriert sich auf die Ist-Analyse der aktuellen Branche, die Auswertung der Experteninterviews, die Analyse der empirischen Daten zur Zielgruppe und die anschließende Konzeption des Premium-Reisebüros.
Die wichtigsten Begriffe umfassen Premiumreise, Marktpotentiale, Corporate Identity, Reisebüro-Konzeption, Zielgruppenanalyse und Sinus-Milieus.
Die Experten betonen, dass der Preis allein kein ausreichendes Kriterium ist; vielmehr machen individuelle Exklusivität, ein hoher Hotelstandard (ab 4-5 Sternen) und vor allem die fachliche Kompetenz sowie Bedarfsermittlung durch den Berater das Erlebnis aus.
Die Sinus-Milieus dienen dazu, den Premiumkunden soziokulturell einzuordnen. Der Autor identifiziert den typischen Premiumurlauber dabei primär im „konservativ-etablierten“ Milieu.
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