Diplomarbeit, 2012
130 Seiten, Note: 1,3
Die Diplomarbeit befasst sich mit der Standortplanung von Haltestellen im Schienenverkehr. Ziel ist es, ein mathematisches Optimierungsmodell zu entwickeln und anzuwenden, um die optimale Anzahl und Position von Haltestellen auf einer gegebenen Bahnstrecke zu bestimmen. Die Arbeit konzentriert sich auf das Maximum Covering Location Problem (MCLP), ein Modell, das die Maximierung der Anzahl der durch Haltestellen erreichbaren Siedlungspunkte innerhalb eines vorgegebenen Radius anstrebt.
Die Einleitung führt in das Thema der Optimierung im öffentlichen Personenverkehr ein und erläutert die Relevanz und Komplexität der Standortplanung von Haltestellen. Kapitel 2 bietet einen Überblick über die verschiedenen Planungsbereiche im Eisenbahnverkehr, einschließlich Netzwerkdesign, Linienplanung, Fahrplanung, Fahrpreisplanung, Fahrzeugeinsatzplanung, Personaleinsatzplanung und Delay Management. Kapitel 3 konzentriert sich auf die Planung von Bahnhaltestellen und stellt verschiedene theoretische Optimierungsmodelle vor, darunter das p-Median Problem, das p-Zentren Problem, Überdeckungsmodelle und das Maximum Covering Location Problem (MCLP).
Kapitel 4 präsentiert ein Praxisbeispiel, die Bahnstrecke Weimar-Jena in Thüringen. Es werden Methoden zur Schätzung der potentiellen Fahrgäste aus Siedlungspunkten vorgestellt und die aktuelle Überdeckung der Strecke analysiert. Anschließend werden die optimalen Lösungen für das Praxisbeispiel berechnet, wobei verschiedene Parameter wie der Radius der Überdeckung und die Anzahl der Haltestellen variiert werden. Die Ergebnisse werden diskutiert und Handlungsempfehlungen für die ausgewählte Bahnstrecke gegeben.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Standortplanung von Haltestellen im Schienenverkehr, das Maximum Covering Location Problem (MCLP), die Optimierung der Überdeckung von Siedlungspunkten, die Anwendung mathematischer Optimierungsmodelle, die Bahnstrecke Weimar-Jena, die Schätzung von Fahrgastpotenzialen und die Handlungsempfehlungen für die Optimierung des öffentlichen Personennahverkehrs.
Das MCLP ist ein mathematisches Modell, das darauf abzielt, die Standorte von Haltestellen so zu wählen, dass eine maximale Anzahl an Fahrgästen innerhalb eines bestimmten Radius erreicht wird.
Die Diplomarbeit analysiert die Modellierung und Optimierung für die Bahnstrecke zwischen Weimar und Jena in Thüringen.
Die Schätzung erfolgt entweder auf Basis historischer Daten oder durch Befragungen und Interviews in den relevanten Siedlungspunkten.
Eine Umfrage unter Fahrgästen im Rahmen der Arbeit hinterfragt, welche Distanz zwischen Ausgangsort und Bahnhof tatsächlich als akzeptabel und angemessen empfunden wird.
Es werden vor allem die Radien der Einzugsgebiete und die Gesamtzahl der zu platzierenden Haltestellen variiert, um optimale Lösungen zu berechnen.
Neben der Haltestellenplanung werden Netzwerkdesign, Linienplanung, Fahrplanung, Fahrpreisplanung sowie Fahrzeug- und Personaleinsatzplanung genannt.
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