Bachelorarbeit, 2013
44 Seiten, Note: 1,7
1. Einführung in das Thema
1.1 Hintergrund und Problemstellung
1.2 Ziel der Arbeit und Gang der Untersuchung
2. Grundlagen
2.1 Definition und Charakteristik des Begriffs Dienstleistung
2.2 Definition und Bedeutung des Begriffs Kundenorientierung
2.3 Interdependenz von Dienstleistung und Kundenorientierung
3. Determinanten und Einflussgrößen der Kundenorientierung
3.1 Überblick
3.2 Faktorenanalyse persönlicher Kundenorientierung
3.3 Personenbezogene Merkmale
3.4 Organisationsbezogene Merkmale
3.5 Korrelation beider Merkmale
4. Feststellung und Messung der Kundenorientierung
4.1 Allgemeine Überlegungen
4.2 Methoden zur Messung
4.3 Darstellung ausgewählter wissenschaftlicher Studien
5. Maßnahmen zur Entwicklung und Implementierung von Kundenorientierung bei Mitarbeitenden
5.1 Entwicklungsansätze
5.2 Ausgewählte Verfahren als Instrumente der Personalentwicklung
5.3 Potenzialanalyse
5.4 Maßnahmenbewertung
6. Handlungsempfehlungen
7. Schlussbetrachtung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Bedeutung der Kundenorientierung für Dienstleistungsunternehmen und analysiert die verschiedenen personenbezogenen sowie organisationsbezogenen Faktoren, die dieses Verhalten beeinflussen. Ziel ist es, Methoden zur Messung aufzuzeigen und konkrete Ansätze für die Personalentwicklung zu erarbeiten, um eine nachhaltige Kundenbindung durch motivierte und kundenorientierte Mitarbeitende zu sichern.
3.3 Personenbezogene Merkmale
Zwischen Eigenschaftsausprägungen und beruflichem Erfolg (im Sinne einer ausgeprägten Kundenorientierung) bestehen direkte Beziehungen. Die darauf basierenden Eigenschaftsmerkmale werden den Persönlichkeitsfaktoren zugeschrieben, welche wiederum in einer Vielzahl verschiedener Varianten zum Ausdruck kommen. Zunächst werden wesentliche Merkmale untersucht, die die Persönlichkeit eines Menschen ausmachen.
Die Persönlichkeit ist bedeutend dafür, wie Menschen in ihrem Verhalten und Erleben wahrgenommen werden. Sie repräsentiert bestimmte Eigenschaften eines Menschen, die von anderen registriert werden können. Als einfache Definition werden gerne diejenigen charakteristischen Merkmale eines Menschen erwähnt, die konsistente Muster des Fühlens, Denkens und des Verhaltens ausmachen. In der Verhaltensforschung wird Persönlichkeit als Endprodukt der Gewohnheitssysteme betrachtet. Sie bezeichnet eine einzigartige Struktur von kennzeichnenden Eigenschaften, welche eine Individualität ausmacht.
Werte gehören zu den grundlegenden Orientierungen der Menschen. Sie werden als stabile Überzeugungen definiert. Und sie beinhalten eine Präferenz für das Wünschenswerte. Als arbeitsplatzbezogene Werte lassen sich z.B. Ehrlichkeit, Verantwortlichkeit, Leistungsbereitschaft, Disziplin und Fleiß nennen. Das Wertesystem wird als stabile Organisation der Überzeugungen hinsichtlich der präferierten Verhaltensweisen oder Endzustände gesehen. Der Wertewandel berührt in besonderem Maße die Bedeutung der Arbeit. Allerdings müssen sich veränderte Werthaltungen nicht unmittelbar auf das Verhalten auswirken, weil es vom persönlichen Wollen, vom individuellen Können, vom sozialen Sollen und Dürfen sowie von der situativen Möglichkeit abhängt.
1. Einführung in das Thema: Das Kapitel erläutert die wachsende Bedeutung des Dienstleistungssektors in Deutschland und definiert die Notwendigkeit einer konsequenten Kundenorientierung für den Unternehmenserfolg.
2. Grundlagen: Hier werden zentrale Begriffe wie Dienstleistung und Kundenorientierung definiert sowie deren wechselseitige Abhängigkeit im direkten Kundenkontakt dargestellt.
3. Determinanten und Einflussgrößen der Kundenorientierung: Es erfolgt eine tiefgehende Analyse von personenbezogenen Faktoren (z.B. Persönlichkeit) und organisationsbezogenen Rahmenbedingungen, die das Verhalten von Mitarbeitenden beeinflussen.
4. Feststellung und Messung der Kundenorientierung: Dieses Kapitel stellt verschiedene wissenschaftliche Messmethoden vor und analysiert grundlegende Studien zur Wirksamkeit von kundenorientiertem Verhalten.
5. Maßnahmen zur Entwicklung und Implementierung von Kundenorientierung bei Mitarbeitenden: Das Kapitel bietet einen Überblick über moderne Ansätze der Personalentwicklung, Potenzialanalysen und Trainingstechniken zur gezielten Förderung kundenorientierter Einstellungen.
6. Handlungsempfehlungen: Es wird eine praktische Checkliste bereitgestellt, die Dienstleistungsunternehmen als Leitfaden für die Implementierung kundenorientierter Strukturen dient.
7. Schlussbetrachtung und Ausblick: Abschließend werden die zentralen Erkenntnisse zusammengefasst und ein Ausblick auf die zukünftige Bedeutung der Kundenorientierung in einem dynamischen Marktumfeld gegeben.
Kundenorientierung, Dienstleistungssektor, Dienstleistungsqualität, Kundenbindung, Mitarbeiterführung, Personalentwicklung, Persönlichkeitspsychologie, Big Five, Dienstleistungsklima, Unternehmenserfolg, Potenzialanalyse, Kundenbedürfnisse, Emotionsarbeit, Transformationale Führung, Kundenmanagement.
Die Arbeit befasst sich mit der zentralen Rolle der Mitarbeitenden im Dienstleistungssektor und untersucht, wie Kundenorientierung systematisch entwickelt und im Unternehmen verankert werden kann.
Die Schwerpunkte liegen auf der Schnittstelle zwischen Psychologie und Betriebswirtschaft, insbesondere bei der Verknüpfung von Mitarbeiterpersönlichkeit, Unternehmensorganisation und dem direkten Kundenkontakt.
Das Ziel ist es, die Relevanz der Kundenorientierung aufzuzeigen, Einflussfaktoren zu identifizieren und konkrete personalwirtschaftliche Maßnahmen zur Verbesserung der Servicequalität abzuleiten.
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturanalyse und nutzt etablierte Modelle aus der Arbeits- und Organisationspsychologie, wie z.B. das Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit (Big Five).
Der Hauptteil analysiert Determinanten wie Persönlichkeitsmerkmale und Unternehmensorganisation, bewertet Messverfahren für Kundenorientierung und evaluiert Trainings- sowie Entwicklungsmaßnahmen für Personal.
Die wichtigsten Begriffe sind Kundenorientierung, Dienstleistungsqualität, Mitarbeiterführung, Unternehmenserfolg und Personalentwicklung.
Die funktionale Ebene ist aufgabenbezogen und unterstützt den Kunden bei Kaufentscheidungen, während die relationale Ebene den Aufbau einer persönlichen Beziehung zum Kunden in den Vordergrund stellt.
Ein positives Dienstleistungsklima beschreibt die geteilte Wahrnehmung der Mitarbeitenden, dass Servicequalität für die Organisation oberste Priorität hat, was wiederum die Motivation und das Verhalten gegenüber dem Kunden maßgeblich positiv beeinflusst.
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