Bachelorarbeit, 2013
74 Seiten, Note: 5.5
Diese Bachelor-Thesis befasst sich mit der Frage, inwiefern Hunde im Rahmen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit (OKJA) bei der Bewältigung der Entwicklungsaufgaben von Jugendlichen unterstützend wirken können. Die Arbeit analysiert die theoretischen Grundlagen der Mensch-Tier-Beziehung und beleuchtet die spezifischen Einflüsse von Hunden auf die Entwicklung von Jugendlichen. Dabei werden sowohl die Chancen als auch die Grenzen tiergestützter Interventionen im Kontext der OKJA betrachtet.
Die Einleitung stellt die Forschungsfrage, den Aufbau der Arbeit und die Ziele der Arbeit vor. Kapitel 2 beleuchtet die Entwicklungsaufgaben von Jugendlichen und deren Bedeutung im Kontext der OKJA. Kapitel 3 diskutiert die gesetzliche Verankerung und die Funktion der OKJA. Kapitel 4 analysiert die Mensch-Tier-Beziehung und beleuchtet die Einflüsse von Tieren auf Kinder und Jugendliche. Kapitel 5 befasst sich mit tiergestützten Interventionen als Methode der Sozialen Arbeit. Kapitel 6 untersucht die Möglichkeiten und Grenzen des Einsatzes von Hunden in der OKJA. Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und gibt einen Ausblick auf zukünftige Forschungsfelder.
Offene Kinder- und Jugendarbeit, tiergestützte Interventionen, Hunde, Entwicklungsaufgaben, psychosoziale Entwicklung, Jugend, Mensch-Tier-Beziehung, soziale Kompetenzen, Inklusion, Public Health.
Hunde fungieren oft als „Brückenbauer“, die den Erstkontakt zwischen Jugendlichen und Erwachsenen erleichtern, besonders bei Jugendlichen mit starken sozialen Hemmungen.
Die Arbeit orientiert sich an Hurrelmann & Quenzel und unterteilt die Aufgaben in Qualifizieren (psychisch), Binden (physisch), Konsumieren (emotional) und Partizipieren (sozial).
Es werden die Bindungstheorie, die Biophilie-Hypothese und das Konzept der „Du-Evidenz“ genutzt, um die tiefe Wirkung der Interaktion zu erklären.
Tiergestützte Pädagogik nutzt das Tier gezielt zur Förderung sozialer und emotionaler Kompetenzen im Bildungskontext, während Therapie auf die Heilung oder Linderung spezifischer Störungen abzielt.
Es müssen spezifische Rahmenbedingungen sowie Anforderungen an den Hund (Wesen, Gehorsam) und die Hundeführerin (Fachkenntnis) beachtet werden, um die Qualität zu sichern.
Eine starke Theoriebasis ist notwendig, damit tiergestützte Methoden staatlich als anerkannte Form der Sozialen Arbeit akzeptiert werden und die Qualität der Angebote steigt.
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