Diplomarbeit, 2014
111 Seiten, Note: 1,7
Diese Diplomarbeit widmet sich der Erweiterung eines Modells zur Kraftwerkseinsatzoptimierung, welches am Institut für Elektrische Anlagen und Energiewirtschaft (IEAW) der RWTH Aachen entwickelt wurde. Die Zielsetzung ist die detaillierte Erfassung von Prognoseunsicherheiten in der Kraftwerkseinsatzplanung, um einen kosteneffizienten Einsatz von Erzeugungskapazitäten zu ermöglichen.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Hintergrund und die Motivation der Arbeit erläutert sowie die Ziele und den Aufbau der Arbeit beschreibt. Im zweiten Kapitel wird ein Überblick über die europäische Stromversorgung gegeben, wobei die Fortschritte in der Stromerzeugung der EU, die Entwicklung des EE-Ausbaus in Europa und der europäische Energiebinnenmarkt beleuchtet werden. Des Weiteren werden die Marktplätze im Stromgroßhandel, die Ursachen für Bilanzungleichgewichte und die Prognose der Stromerzeugung aus dargebotsabhängigen Energiequellen behandelt.
Das dritte Kapitel befasst sich mit der Modellbildung, wobei die Kraftwerkseinsatzplanung, die Planungshorizonte und Modellierungsgenauigkeit sowie die verschiedenen Systembereiche und deren Eigenschaften erläutert werden.
Kapitel 4 präsentiert die verwendeten Verfahren, darunter die Marktsimulation, die Lagrange-Relaxation und die Verfahrenserweiterung um die Abbildung von Prognosefehlern in der Kraftwerkseinsatzoptimierung. Die Arbeit endet mit exemplarischen Untersuchungen, die die Funktionsweise und die Ergebnisse der Modellerweiterung illustrieren.
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Themen der Kraftwerkseinsatzoptimierung, Prognoseunsicherheiten, erneuerbare Energien, Stromversorgung, Marktsimulation, Lagrange-Relaxation, Monatsrechnung, rollierende Rechnung, Modellierung, Optimierung, und Bilanzkreismanagement. Die Arbeit bezieht sich auf den Ausbau von erneuerbaren Energien, die damit verbundenen Herausforderungen in der Stromversorgung und die Notwendigkeit, Prognoseunsicherheiten in der Kraftwerkseinsatzplanung zu berücksichtigen.
Aufgrund der Volatilität von Wind- und Solarkraft führen Prognoseunsicherheiten zu hohen Kosten für Ausgleichsmaßnahmen durch konventionelle Kraftwerke und Speicher.
Ziel ist die detaillierte Erfassung von Prognoseunsicherheiten, um den Kraftwerkseinsatz kosteneffizienter zu planen und die Marktsimulation zu verbessern.
Dies sind unterschiedliche Optimierungsstufen im Modell; die rollierende Rechnung erlaubt eine kontinuierliche Anpassung der Planung an aktualisierte Prognosedaten.
Es wurde ein deterministischer Ansatz gewählt, der als Entscheidungsmodell unter Unsicherheit fungiert.
Die Lagrange-Relaxation ist ein mathematisches Verfahren, das im Optimierungsmodell eingesetzt wird, um komplexe Kraftwerkseinsatzprobleme effizient zu lösen.
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