Masterarbeit, 2013
111 Seiten, Note: 1,3
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung, Forschungsfragen und Aufbau
1.3 Untersuchungsgegenstand und Begriffsklärung
2 Definition TV-Produkt
2.1 Informative TV-Formate
2.2 Unterhaltende TV-Formate
3 Marketingplan
3.1 Situationsanalyse
3.1.1 Strategische Situationsanalyse
3.1.2 Marketingforschung
3.1.3 Zielgruppenanalyse
3.2 Marketingziele
3.2.1 Hierarchie von Zielen
3.2.2 Planung strategischer und operativer Marketingziele
3.2.3 Kennzahlen
3.3 Marketing-Strategie
3.4 Marketing-Instrumente
3.4.1 Produktpolitik
3.4.2 Preispolitik
3.4.3 Distributionspolitik
3.4.4 Kommunikationspolitik
3.5 Marketing-Controlling
4 Erhebung
4.1 Untersuchungsstrategie
4.2 Untersuchungsmethode
4.3 Untersuchungsfrage
4.4 Untersuchungsansatz
4.5 Kriterien
4.5.1 Kriterien für den ersten Teil der Fallstudie
4.5.2 Kriterien für den zweiten Teil der Fallstudie
4.6 Ausgewählte Formate
5 Fallstudie
5.1 Circus HalliGalli
5.1.1 Zielgruppen
5.1.2 Einsatz der Kommunikations-Instrumente
5.2 Wer wird Millionär
5.2.1 Zielgruppen
5.2.2 Einsatz der Kommunikations-Instrumente
5.3 RTL 2 News
5.3.1 Zielgruppen
5.3.2 Einsatz der Kommunikations-Instrumente
5.4 Spiegel TV Magazin
5.4.1 Zielgruppen
5.4.2 Einsatz der Kommunikations-Instrumente
5.5 Vergleich der Ergebnisse der Fallstudie
5.5.1 Vergleich der Ergebnisse des ersten Teils der Fallstudie
5.5.2 Vergleich der Ergebnisse des zweiten Teils der Fallstudie
5.6 Vergleichende Analyse
5.6.1 Informative Formate im Vergleich
5.6.2 Unterhaltende Formate im Vergleich
5.6.3 Informative und unterhaltende Formate im Vergleich
5.6.4 Interpretation der Ergebnisse
6 Fazit
Die Arbeit untersucht, wie private deutsche Free-TV-Sender ihre informativen und unterhaltenden TV-Formate vermarkten. Das Ziel ist es, Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Kommunikationsverhalten zu identifizieren und daraus Handlungsempfehlungen für das Marketing von TV-Formaten abzuleiten.
3.4.4 Kommunikationspolitik
Die Aufgabe der Kommunikationspolitik ist es, die Informationen, welche an die Öffentlichkeit getragen werden, zu gestalten und zu übermitteln. Es ist das Ziel, Meinungen, Einstellungen, Erwartungen, Denk- und Verhaltensweisen der Zielpersonen zu beeinflussen und somit das Produkt oder die Dienstleistung für den Abnehmer attraktiv zu machen und sich von der Konkurrenz abzuheben. Ein weiteres Ziel ist der Aufbau einer Markenidentität und eines Images des Unternehmens und seiner Produkte im Auge des Konsumenten um so die angestrebte Positionierung des Unternehmens zu unterstützen. Die Maßnahmen der Kommunikationspolitik müssen stets auf den gesamten Marketing-Mix abgestimmt sein. Die Kombination der zur Verfügung stehenden Instrumente wird als Kommunikationsmix bezeichnet.
Die Kommunikationspolitik eines TV-Anbieters richtet sich an den Rezipienten- und an den Werbemarkt. Jedoch ist stets zu beachten, dass beide Kommunikations-Strategien aufeinander abgestimmt sein müssen. Die Kommunikation auf dem Rezipienten-Markt beeinflusst die Positionierung des TV-Senders und diese wiederum die erreichbaren Zielgruppen, welche auf den Werbemärkten eine Rolle spielen. Somit erstellen die TV-Sender zwei Kampagnen, eine auf den Rezipienten-Markt und eine auf den Werbemarkt gerichtet. Die Inhalte der Kampagnen stellen sich wie folgt dar:
Auf den Rezipienten-Markt gerichtet: Hier ist es das Ziel, ein bestimmtes Profil für den Sender aufzubauen oder auf die konkreten Produkte hinzuweisen, zum Beispiel auf deren Sendeplätze oder das gesamte Programmangebot.
Auf den Werbemarkt gerichtet: Die Leistungsmerkmale des Senders sollen kommuniziert werden; hier ist besonders die Kommunikation der qualitativen Reichweiten von Bedeutung, in Verbindung mit soziodemografischen Nutzungsdaten und den Tausend-Kontakte-Preisen.
1 Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik ein, definiert das Forschungsproblem sowie die Zielsetzung und beschreibt den Aufbau der Arbeit.
2 Definition TV-Produkt: Hier werden zentrale Begriffe wie TV-Programm, TV-Genre und TV-Format definiert und in einen inhaltlichen Bezug gesetzt.
3 Marketingplan: Dieses Kapitel erläutert den Prozess des Marketingplans, die Bedeutung von Marktforschung, Zielgruppenanalysen, Marketingzielen und den spezifischen Instrumenten der Kommunikationspolitik für TV-Sender.
4 Erhebung: Hier wird die Untersuchungsstrategie dargelegt, die Methode der Fallstudie begründet und das Vorgehen bei der Datenerhebung definiert.
5 Fallstudie: Dieses umfangreiche Kapitel stellt die ausgewählten TV-Sendungen vor, identifiziert deren Zielgruppen und analysiert sowie vergleicht die Ergebnisse des Einsatzes von Kommunikationsinstrumenten.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen, leitet Thesen für die Marketing-Gestaltung ab und gibt einen Ausblick auf weiteren Forschungsbedarf.
TV-Formate, Marketingplan, Kommunikationspolitik, TV-Sender, Free-TV, Eigenwerbung, Rezipienten-Markt, Zielgruppenanalyse, Mediennutzung, Fallstudie, On-Air Promotion, Off-Air Promotion, Social Media, Mediathek, Marketing-Controlling
Die Arbeit analysiert das Kommunikationsverhalten privater Free-TV-Sender bei der Vermarktung ihrer Sendungen, um Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen informativen und unterhaltenden Formaten aufzuzeigen.
Die Autorin untersuchte vier Formate: die Comedyshow "Circus HalliGalli", die Quizshow "Wer wird Millionär", die Nachrichtensendung "RTL 2 News" und das "Spiegel TV Magazin".
Es soll geklärt werden, welche Kommunikationsinstrumente von den gewählten TV-Formaten genutzt werden, wie diese zum Einsatz kommen und welche Unterschiede oder Gemeinsamkeiten im Nutzungsverhalten bestehen.
Die Autorin nutzt einen induktiven, explorativen Ansatz unter Anwendung der Methode der Fallstudie, wobei eine integrierte Mehrfallstudie mit direkter Beobachtung durchgeführt wird.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen des TV-Produkts und des Marketing-Plans sowie einen empirischen Teil, in dem die ausgewählten Sendungen anhand objektiver Kriterien in einer Status-Quo-Analyse und einer 14-tägigen Beobachtung analysiert werden.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie TV-Marketing, Eigenwerbung, Rezipienten-Markt, Mediatheken, Social Media und Zielgruppenanalyse beschreiben.
Die Analyse zeigt, dass jüngere Zielgruppen die "Neuen Medien" (Social Media, Apps) intensiver nutzen. Daher wählen Sender für Sendungen mit jüngerem Publikum bevorzugt diese digitalen Instrumente.
Die Fallstudie deutet darauf hin, dass Kommunikationsmaßnahmen oft von der übergeordneten Senderfamilie oder Produktionsfirma (z. B. Spiegel TV) gesteuert werden, was zu einer gewissen Unabhängigkeit vom ausstrahlenden Sender führen kann.
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