Bachelorarbeit, 2013
48 Seiten, Note: 2,0
1. Einleitung
1.1 Was ist Rating?
1.2 Was ist das Ziel des Rating?
1.3 Exkurs Basel 2
1.3.1 Zielsetzung von Basel 2
2. Arten des Ratings
2.1 Internes Bankenrating
2.1.1 Wofür dient das interne Rating durch Banken?
2.1.2 Ablauf des internen Ratings
2.2 Externes Rating
3. Bilanzauswertung der Deutschen Bundesbank
3.1 Quantitative Analyse
3.2 Finanzflussrechnung
3.2.1 Finanzflussrechnung im Umsatzbereich
3.2.2 Finanzflussrechnung im Investitionsbereich
3.2.3 Finanzflussrechnung im Finanzbereich
3.3 Kennzahlenanalyse
3.3.1 Rentabilitätskennzahlen
3.3.2 Finanzwirtschaftliche Kennzahlen
3.3.3 Eigenkapital/Eigenmittel Kennzahlen
3.3.4 Ergänzende Kennzahlen
3.4 Zusammenfassende Erläuterung der Kennzahlen
3.5 Abschließende Bewertung
3.5.1 Branchenspezifische Diskriminanzanalyse
3.5.2 Expertensystem
3.5.3 Support Vector Machine (SVM)
4. Qualitative Jahresabschlussanalyse
4.1 Management und Struktur
4.2 Strategie
4.3 Produkte
4.4 Kunden und Lieferanten
4.5 Prozesse
4.6 Controlling
4.7 Risikomanagement
4.8 Finanzstatus und Finanzrisiken
4.9 Branchenanalyse
5. Abschließendes Bonitätsurteil
6. Beschreibung Analyseobjekt „BMW AG“
6.1 Kapitalflussrechnung der „BMW AG“
6.2 Rentabilitätskennzahlen der „BMW AG“
6.3 Finanzwirtschaftliche Kennzahlen der „BMW AG“
6.4 Eigenkapital/Eigenmittel Kennzahlen der „BMW AG“
6.5 Ergänzende Kennzahlen der „BMW AG“
7. Möglichkeiten und Grenzen der Beeinflussung des Rating
7.1 Möglichkeiten und Grenzen der Beeinflussung der quantitativen Daten
7.1.1 Verbesserung der Umsatzrendite und der Betriebsrendite
7.1.2 Verbesserung des Einnahmenüberschusses
7.1.3 Verbesserung der kurzfristigen Kapitalbindung
7.1.4 Verbesserung des Debitorenumschlag
7.1.5 Verbesserung des Kreditorenumschlag
7.1.6 Verbesserung der Eigenkapitalquote und der Eigenmittelquote
7.1.7 Verbesserung des Cashflows
7.1.8 Verbesserung der Gesamtrentabilität
7.1.9 Verbesserung der Eigenkapitalrentabilität
7.1.10 Verbesserung der Investitionsquote
7.1.11 Verbesserung des Verschuldungsgrad
7.1.12 Verbesserung des Anlagendeckungsgrad
7.2 Anmerkungen zur Beeinflussung der quantitativen Daten
7.3 Möglichkeiten und Grenzen der Beeinflussung der qualitativen Daten
8. Fazit
Die Arbeit untersucht die Möglichkeiten und Grenzen der aktiven Beeinflussung von Unternehmensratings durch bilanzpolitische Maßnahmen. Dabei steht die Frage im Vordergrund, wie Unternehmen durch eine gezielte Steuerung ihrer quantitativen Kennzahlen sowie durch eine professionelle qualitative Darstellung ein besseres Bonitätsurteil erreichen können, unter besonderer Berücksichtigung der „BMW AG“.
3.2.1 Finanzflussrechnung im Umsatzbereich
Die Finanzflussrechnung im Umsatzbereich gibt einen Überblick über den wirtschaftlichen Erfolg in der aktuellen Periode. Der Umsatzbereich ist die Quelle aller Geldmittel und damit für die Finanzflussanalyse von großer Bedeutung. Um einen Eindruck zu bekommen wie viel Geld aus dem operativen Geschäft tatsächlich zur Verfügung steht werden die Zahlen aus der GuV um Einnahmen und Ausgaben bereinigt, die keinen tatsächlichen Geldzufluss oder Geldabfluss zur Folge haben. Nur Einzahlungen und Auszahlungen haben Einfluss auf die Liquidität eines Unternehmens und sind somit relevant für die Finanzflussrechnung.
Ausgegangen wird von dem Betriebsergebnis aus der GuV. Dieses wird nun in den weiteren Schritten um die nachfolgenden Posten bereinigt, so dass man einen genaueren Einblick in die finanzielle Lage des Unternehmens erhält.
Korrigiert wird das Betriebsergebnis um folgende Posten:
1. Angefangen wird mit den Abschreibungen, diese sind ein buchhalterischer Aufwand und verursachen keinen Geldmittelentzug durch eine Ausgabe. Sie mindern zwar den Gewinn, verzehren jedoch kein Geld. Sie sind deshalb dem Betriebsergebnis hinzuzurechnen.
2. Bei den Rückstellungen ist der Saldo aus der Zuführung und der Reduzierung von Rückstellungen zu bilden. Da es sich hier ebenfalls um Aufwendungen handelt und nicht um Ausgaben, muss ein positiver Rückstellungssaldo dem Betriebsergebnis hinzugerechnet und ein negativer Rückstellungssaldo abgezogen werden.
1. Einleitung: Einführung in die Problematik steigender Fremdkapitalkosten und die Relevanz von Ratings für Unternehmen, inklusive eines Exkurses zu Basel 2.
2. Arten des Ratings: Differenzierung zwischen internem Bankenrating und externen Ratings durch Agenturen sowie Erläuterung der Bedeutung für Unternehmen.
3. Bilanzauswertung der Deutschen Bundesbank: Detaillierte Darstellung der quantitativen Analyse, der Finanzflussrechnung sowie der Kennzahlenberechnung als Basis für das Bonitätsurteil.
4. Qualitative Jahresabschlussanalyse: Erläuterung der weichen Faktoren wie Managementqualität, Strategie und Prozesse, die über das reine Zahlenwerk hinaus das Rating beeinflussen.
5. Abschließendes Bonitätsurteil: Zusammenführung von quantitativen und qualitativen Ergebnissen zur Einstufung in die Bonitätsstufen der Deutschen Bundesbank.
6. Beschreibung Analyseobjekt „BMW AG“: Praktische Anwendung der zuvor erläuterten Methoden auf die spezifischen Kennzahlen der BMW AG zur Veranschaulichung.
7. Möglichkeiten und Grenzen der Beeinflussung des Rating: Analyse der bilanzpolitischen Gestaltungsspielräume, um Kennzahlen gezielt zu verbessern, unter kritischer Würdigung der Grenzen dieser Maßnahmen.
8. Fazit: Zusammenfassende Bewertung der Einflussmöglichkeiten und Empfehlungen für eine proaktive Ratingsteuerung durch Unternehmen.
Rating, Bonitätsanalyse, Basel 2, Bilanzanalyse, Finanzflussrechnung, Kennzahlen, Umsatzrendite, Kapitalbindung, Eigenkapitalquote, BMW AG, operative Geschäftstätigkeit, Liquidität, Bilanzpolitik, Unternehmensbewertung, Cashflow.
Die Arbeit analysiert, wie Unternehmen ihre Bonität durch gezielte Beeinflussung von Bilanzkennzahlen und die Gestaltung qualitativer Faktoren im Rahmen von Bankenratings verbessern können.
Zentrale Themen sind die Bonitätsanalyse nach den Vorgaben der Deutschen Bundesbank, die praktische Kennzahlenermittlung, Bilanzpolitik sowie das Risikomanagement im Ratingprozess.
Das Ziel ist es aufzuzeigen, an welchen „Stellschrauben“ der Bilanzierung ein Unternehmen drehen kann, um sein Ratingergebnis bei Banken aktiv zu optimieren, ohne dabei die Unternehmenssubstanz zu gefährden.
Die Arbeit verwendet eine deskriptive und analysierende Methode, bei der die Kennzahlenmethodik der Deutschen Bundesbank theoretisch hergeleitet und anschließend am Fallbeispiel der BMW AG empirisch angewendet wird.
Der Hauptteil gliedert sich in die quantitative Analyse (Kennzahlen/Finanzfluss), die qualitative Analyse (Management/Strategie) sowie eine kritische Untersuchung der bilanzpolitischen Möglichkeiten zur Optimierung dieser Werte.
Rating, Bonitätsanalyse, Finanzflussrechnung, Eigenkapitalquote, Kennzahlen, Bilanzpolitik, Cashflow und die BMW AG als Fallbeispiel.
Während das externe Rating primär für Anleger auf dem Kapitalmarkt zur Bewertung von Wertpapieren dient, ist das interne Rating das bankindividuelle Verfahren zur Risikoberechnung für Kreditvergaben im Rahmen von Basel 2.
Das Dokument nennt unter anderem die Wahl der Abschreibungsmethoden (linear vs. degressiv), die Bewertung von Rückstellungen und die Ausnutzung von Gestaltungsspielräumen bei latenten Steuern als Möglichkeiten.
Es dient der Optimierung der Lagerhaltung, reduziert dadurch das im Umlaufvermögen gebundene Kapital und verbessert somit die Kennzahl der kurzfristigen Kapitalbindung.
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