Bachelorarbeit, 2013
72 Seiten, Note: 1,7
Diese Bachelorarbeit befasst sich mit dem Ausbau der institutionellen Erziehung, Bildung und Betreuung für Kinder ab dem ersten Lebensjahr in Deutschland und setzt dies in Beziehung zum Krippenwesen der DDR. Ziel ist es, die Entwicklung der institutionellen Betreuung von Kindern unter drei Jahren von ihren Anfängen bis zur Gegenwart zu beleuchten und dabei die Besonderheiten der DDR in den Blick zu nehmen.
Die Einleitung führt in das Thema der Bachelorarbeit ein und erläutert die Zielsetzung sowie die Relevanz der Thematik. Kapitel 2 beleuchtet die historische Entwicklung der institutionellen Kinderbetreuung in Deutschland und der DDR. Dabei wird der Beginn der institutionellen Betreuung, das Krippenwesen der DDR im kulturellen und sozialpolitischen Kontext sowie die institutionelle Erziehung und Betreuung in Westdeutschland und im wiedervereinigten Deutschland dargestellt. Kapitel 3 widmet sich der institutionellen Betreuung von Kindern unter drei Jahren in der gegenwärtigen Betrachtung. Hier werden die gesetzliche Verankerung der Grundwerte zum Schutz der Familie und des Kindes, der bildungspolitische Kontext des Ausbaus der Kindertageseinrichtungen, der quantitative Ausbau in den ost- und westdeutschen Bundesländern sowie Möglichkeiten zur Bestimmung von Qualitätskriterien behandelt. Kapitel 4 befasst sich mit den gegenwärtigen pädagogischen Orientierungen in der Gegenüberstellung mit der DDR. Hier werden die Grundbedürfnisse von Kindern unter drei Jahren, das Bild vom Kind in der aktuellen Betrachtung und in der DDR sowie pädagogische Arbeitsweisen und Handlungskonzepte beleuchtet. Kapitel 5 analysiert das pädagogische Personal in der aktuellen Betrachtung und stellt dies in Beziehung zu den pädagogischen Strukturen institutioneller Betreuungseinrichtungen für Unterdreijährige in der DDR. Kapitel 6 untersucht die pädagogischen Prozesse in der institutionellen Betreuung von Kindern unter drei Jahren in der Gegenüberstellung mit der DDR. Hier werden die Eingewöhnungszeit, der Umgang mit Körperhygiene, das Spiel und der Einbezug der Familie betrachtet.
Die Arbeit befasst sich mit den Themenfeldern institutionelle Kinderbetreuung, Krippenwesen, Bildung, Erziehung, Betreuung, frühkindliche Bildung, pädagogische Orientierungen, Bildungspläne, Personalstrukturen, Betreuungsrelation, pädagogische Prozesse, Eingewöhnung, Sauberkeitserziehung, Spiel, Einbezug der Familie, Deutschland, DDR.
In Deutschland haben Eltern seit dem 1. August 2013 einen rechtlichen Anspruch auf einen Betreuungsplatz für Kinder, die das erste Lebensjahr vollendet haben.
In der DDR war die Krippenbetreuung flächendeckend und staatlich organisiert, um die Berufstätigkeit der Mütter zu sichern. In Westdeutschland galt die Betreuung unter Dreijähriger lange Zeit primär als Familienaufgabe.
Das schlechte Abschneiden deutscher Schüler im Jahr 2000 rückte vorschulische Institutionen in den Fokus, da dort die Grundlagen für Bildungschancen gelegt werden.
In der DDR war die Sauberkeitserziehung oft kollektiv und zeitlich getaktet, während die heutige Pädagogik stärker auf die individuellen Bedürfnisse und Entwicklungsphasen des Kindes eingeht.
Vor dem Hintergrund des demografischen Wandels gilt es, jede einzelne Bildungschance zu nutzen, um die Zukunftsfähigkeit der Gesellschaft zu sichern.
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