Examensarbeit, 2013
98 Seiten, Note: 1,0
Die vorliegende Arbeit befasst sich mit der Darstellung der „friedlichen Revolution“ in der DDR 1989 in aktuellen Schulgeschichtsbüchern. Ziel ist es, zu untersuchen, inwiefern diese Darstellungen gesellschaftliche Ideologien und politische Tendenzen widerspiegeln und vermitteln.
Die Einleitung führt in das Thema der Arbeit ein und erläutert die Relevanz der Untersuchung. Kapitel 2 beleuchtet den fachwissenschaftlichen Diskurs über das Ende der DDR, wobei sowohl Darstellungen als auch Kontroversen analysiert werden. Kapitel 3 widmet sich dem Schulgeschichtsbuch und seinen Funktionen, Kriterien und der Praxis. In Kapitel 4 wird eine Schulbuchanalyse durchgeführt, bei der die Darstellungen der „friedlichen Revolution“ in ausgewählten Schulgeschichtsbüchern untersucht werden. Kapitel 5 fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und zieht ein Fazit.
Die Arbeit konzentriert sich auf die folgenden Schlüsselwörter: „friedliche Revolution“, DDR, Schulgeschichtsbuch, Darstellungsformen, Quellenmaterial, Arbeitsaufträge, gesellschaftliche Ideologien, politische Tendenzen, historische Kontext, fachdidaktische Analyse.
Die Arbeit untersucht, ob Schulbücher die Ereignisse von 1989 objektiv analysieren oder eher eine voreingenommene Perspektive zugunsten westlicher Marktwirtschaft vermitteln.
Die Analyse zeigt, dass historische Darstellungen oft dazu neigen, das SED-Regime moralisch zu bewerten, anstatt dessen politische Ziele neutral zu analysieren.
Es wird zwischen externen Faktoren (z. B. sowjetische Politik) und internen Faktoren (ökonomische Krise, gesellschaftlicher Protest, gefälschte Kommunalwahlen) unterschieden.
Die Arbeit prüft, ob die Arbeitsaufträge die narrative Kompetenz der Schüler fördern und sie zur kritischen Auseinandersetzung mit Quellen anregen.
Schulbücher stehen zwischen wissenschaftlichem Anspruch, pädagogischer Vermittlung und politisch-administrativen Lehrplanvorgaben.
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