Bachelorarbeit, 2013
66 Seiten, Note: 1
1 Einleitung
1.1 Forschungsfrage und Methodik
2 Elektromobilität
2.1 Historische Betrachtung
2.2 Definition der Elektromobilität
2.3 Elektroauto Smart fortwo ED
3 Kostenrechnung
3.1 Die Kostenarten
3.1.1 Kalkulatorische Abschreibung
3.1.2 Kalkulatorische Zinsen
3.1.3 Energiekosten
3.1.4 Öl- und Schmierstoffkosten
3.1.5 Wartungs- und Reparaturkosten
3.1.6 Versicherungskosten
3.1.7 Steuerkosten
3.2 Beschäftigungsabhängigkeit der Kostenarten
3.3 Unsicherheiten der Modellrechnung
3.4 Die Kostenstruktur des Smart Fortwo
3.4.1 Anschaffungskosten
3.4.2 Benzin- und Dieselkosten
3.4.3 Stromkosten
3.4.4 Ölkosten
3.4.5 Wartungs- und Reparaturkosten
3.4.6 Versicherungskosten
3.4.7 Steuerkosten
4 Betrachtung der Kostenstruktur
4.1 Zusatzinformationen
4.1.1 Die Nutzungsdauer in Jahren
4.1.2 Der Restwert des Fahrzeuges nach der Nutzungsdauer
4.1.3 Die Jahresfahrleistung in Kilometer
4.1.4 Der Preis der Bereifung / Reifenlebensdauer
4.1.5 Der kalkulatorische Zinssatz in Prozent
4.1.6 Die Eingangsgrößen der Berechnungsbasis
4.2 Erklärung des Kalkulationsschemas
4.3 Fahrleistungsabhängige Kostenanteile
4.3.1 Leistungsabschreibung des Kraftfahrzeuges
4.3.2 Abschreibung der Bereifung
4.3.3 Energiekosten
4.3.4 Ölkosten
4.3.5 Wartungs- und Reparaturkosten
4.4 Fahrleistungsunabhängige Kostenanteile
4.4.1 Zeit-Abschreibung des Kraftfahrzeuges
4.4.2 Kalkulatorische Zinsen vom durchsch. gebundenen Kapital
4.4.3 Kalkulatorische Zinsen der Bereifung
4.4.4 Kfz-Steuer
4.5 Kalkulationsergebnisse im Vergleich
4.5.1 Smart fortwo cdi: Gesamtkosten nach Kostenarten
4.5.2 Smart fortwo ED (ed Kauf): Gesamtkosten nach Kostenarten
4.5.3 Smart fortwo ED (ed Care): Gesamtkosten nach Kostenarten
4.5.4 Vergleich der Kosten und Kostenstruktur der Fahrzeuge
4.6 Kosten und Kostenstruktur nach Fahrleistungsabhängigkeit im Vergleich
4.6.1 Die Aufteilung der Gesamtkosten in fixe und variable Kostenanteile
5 Sensibilitätsanalyse
5.1 Allgemeines
5.1.1 Das Prinzip der Sensibilitätsanalyse
5.1.2 Vorgehensweise bei der Sensibilitätsanalyse
5.2 Jährliche Gesamtkosten in Abhängigkeit der Dieselkosten
5.3 Jährliche Gesamtkosten in Abhängigkeit der Förderungshöhe
5.4 Jährliche Gesamtkosten in Abhängigkeit der Jahresfahrleistung
6 Zusammenfassung und Ausblick
Die Arbeit untersucht unternehmerisch relevante Rahmenbedingungen, unter denen ein Elektroauto des Modells „Smart fortwo ED“ Baujahr 2012 wirtschaftlich konkurrenzfähig zu einem vergleichbaren konventionellen Diesel-Fahrzeug betrieben werden kann, wobei historische Vergleiche und Kostenanalysen im Fokus stehen.
1.1 Forschungsfrage und Methodik
In dieser Arbeit wird allerdings nicht der individuelle Statusgewinn für das Individuum durch die Anschaffung eines Elektroautos ergründet, sondern folgender Forschungsfrage nachgegangen: Unter welchen Rahmenbedingungen kann aus unternehmerischer Sicht ein Elektroauto Baujahr 2012 ökonomischer betrieben werden als ein vergleichbares, konventionelles Kraftfahrzeug mit Verbrennungsmotor? Volkswirtschaftliche Gesichtspunkte, als auch diffuse gesamtgesellschaftliche Bestrebungen, bleiben hier außen vor; es wird eine strikte Bewertung nach betriebswirtschaftlichen Merkmalen vorgenommen. Zusätzlich wird im Kapitel 2.3 und in der Zusammenfassung die heutige Situation einem historischen Vergleich mit dem „Elektroauto-Hype“ der 1990er unterzogen, wobei ergründet wird, inwiefern sich die Voraussetzungen für einen Durchbruch der Elektromobilität nach beinahe einem Vierteljahrhundert geändert haben.
So belegt eine Rentabilitätsstudie von 1993, dass sich das Elektroauto „Fiat Panda Elettra“ aufgrund eines 200% höheren Anschaffungspreises und den hohen Batteriekosten in keinem möglichen Szenario gegenüber dem herkömmlichen, benzingetriebene Fiat Panda rentieren würde. Weiters stellte sich, angesichts durchwegs sehr hoher Anschaffungskosten, bei der überwiegenden Anzahl der im Modelljahr 2012 präsentieren Elektroautos die Frage, ob sich seit dem „Elektroauto-Hype“ der 1990er Jahre etwas Grundlegendes geändert hat. Ebenfalls 1993 wurde eine Studie des Meinungsforschungsinstitutes „Fessel & GFK“ zur Akzeptanz der Elektromobilität in Österreich verfasst. Die Forschungsarbeit kam zum Ergebnis, dass unter potentiellen AutokäuferInnen nur eine kleine Minderheit von 9 % bereit war, für ein Elektroauto einen höheren Preis zu bezahlen als für ein Benzin- oder Dieselauto. Bei einer Meinungsumfrage in Kalifornien aus 2005 ließen zwar ca. 40% der Befragten die Bereitschaft erkennen für ein Elektroauto mehr zu bezahlen, allerdings bewegte sich der akzeptierte Aufpreis im Rahmen von 5-15%.
Einleitung: Die Arbeit thematisiert den historischen Kontext der Elektromobilität und führt in die zentrale Forschungsfrage ein, die sich auf die betriebswirtschaftliche Wirtschaftlichkeit aktueller Elektroautos konzentriert.
Elektromobilität: Dieses Kapitel gibt einen geschichtlichen Abriss über die Elektromobilität und definiert verschiedene Fahrzeugklassen, inklusive einer spezifischen Vorstellung des Smart fortwo ED.
Kostenrechnung: Hier wird das Kalkulationsschema für die Fahrzeugkostenrechnung erläutert, welches die Grundlage für den Vergleich der Kostenarten bei unterschiedlichen Antriebskonzepten bildet.
Betrachtung der Kostenstruktur: Dieses Kapitel führt die für die Kostenberechnung notwendigen Zusatzinformationen wie Nutzungsdauer, Restwert und Finanzierungsmodelle zusammen.
Sensibilitätsanalyse: Es wird untersucht, wie empfindlich die Gesamtkosten auf Änderungen von Eingangsgrößen wie Treibstoffpreise, Förderungen oder Jahresfahrleistung reagieren.
Zusammenfassung und Ausblick: Die Ergebnisse der Arbeit werden reflektiert und die ökonomische Perspektive der Elektromobilität unter Berücksichtigung zukünftiger technischer Entwicklungen eingeordnet.
Elektrofahrzeug, Kostenanalyse, Smart fortwo, Wirtschaftlichkeit, Antriebskonzepte, Batterietechnologie, Sensibilitätsanalyse, Betriebswirtschaft, Anschaffungskosten, Restwert, Treibstoffpreise, Förderungen, Elektromobilität, Kfz-Kostenrechnung.
Die Arbeit untersucht die ökonomischen Aspekte von Elektroautos, insbesondere anhand einer vergleichenden Kostenanalyse des Smart fortwo ED im Vergleich zu einem konventionellen Dieselmodell.
Zentrale Themen sind die Entwicklung eines Kostenrechnungsmodells für verschiedene Antriebsarten, die Bewertung von Anschaffungskosten und Restwerten sowie der Einfluss von staatlichen Förderungen.
Das Ziel ist es, unternehmerische Rahmenbedingungen zu identifizieren, unter denen ein Elektrofahrzeug Baujahr 2012 ökonomisch vorteilhafter betrieben werden kann als ein Verbrenner.
Der Autor verwendet eine strikte betriebswirtschaftliche Kostenrechnung, ergänzt durch eine Sensibilitätsanalyse, um den Einfluss schwankender Faktoren wie Treibstoffpreise und Förderhöhen zu evaluieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Kostenrechnung, die spezifische Kostenstruktur des Smart fortwo sowie eine detaillierte Sensibilitätsanalyse unter verschiedenen Anwendungsszenarien.
Die wichtigsten Schlagwörter sind Elektrofahrzeug, Kostenanalyse, Smart fortwo, Wirtschaftlichkeit und betriebswirtschaftliche Kostenrechnung.
Das "ed Sales & Care" Modell beinhaltet eine monatliche Batteriemiete bei geringerem Anschaffungspreis, wobei der Hersteller die Batteriekapazität garantiert, während beim Kaufmodell das volle Investitionsrisiko beim Käufer liegt.
Der Autor stellt fest, dass Elektrofahrzeuge heute deutlich kosteneffizienter sind als in den 1990er Jahren, bei hohen Jahresfahrleistungen bereits ökonomisch konkurrenzfähig sind und die moderaten Mehrkosten kein grundsätzliches Kaufhindernis mehr darstellen.
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