Bachelorarbeit, 2014
111 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Ziele der vorliegenden Arbeit
1.3 Vorgehensweise und Gliederung
2. Theoretische Hintergründe und Forschungsstand
2.1 Grundlegende Konzepte der Motivationsforschung
2.1.1 Motiv
2.1.2 Motivation
2.1.2.1 Intrinsische Motivation
2.1.2.2 Extrinsische Motivation
2.1.3 Veränderungen
2.2 Die Theorie der Person-Umwelt-Bezüge nach H. Murray
2.2.1 Leistungsmotiv
2.2.2 Machtmotiv
2.2.3 Anschlussmotiv
2.2.4 Weitere „spezielle“, für das Studium relevante Motive
2.3 Resümee zur theoretischen Herleitung und Bezug zur Forschungsthematik
2.4 Zum Stand der Forschung
2.4.1 Konstanzer Studierendensurvey
2.4.2 Studien- und Berufserwartungen von Studienanfängern Sozialer Arbeit
2.5 Untersuchungsleitende Fragestellungen und Annahmen
3. Methode und Konzept des Erhebungsinstruments
3.1 Forschungsdesign
3.1.1 Stichprobe
3.1.2 Untersuchungszeitraum
3.2 Operationalisierung
3.2.1 Der Fragebogen
3.2.2 Selbstkonzipierte Items
3.3 Durchführung und Datenerhebung
3.4 Datenauswertung
3.4.1 Recodierte Variablen
4. Ergebnisse
4.1 Beschreibung der Stichprobe
4.1.1 Repräsentativität der Stichprobe
4.2 Forschungsannahmen und -erkenntnisse
4.2.1 Motive zum Studium der Sozialen Arbeit
4.2.1.1 Im Vergleich zum Konstanzer Studierendensurvey
4.2.1.2 Motive der Studierenden Gruppe A (mit Sozialen Vorerfahrungen)
4.2.1.3 Motivunterschiede zwischen Studierenden Gruppe A und B
4.2.2 Motivveränderung im Kohortenvergleich
4.3. Kritische Reflexion des Erhebungsinstruments
4.3.1 Nutzen des Studiums
4.3.2 Einschneidende Lebenserfahrungen
4.3.3 Themenfeld der Sozialen Arbeit
4.4 Zusammenfassung der Ergebnisse
5. Diskussion und Handlungsempfehlung
5.1 Diskussion der Ergebnisse
5.1.1 Theoretische Ausrichtung der Arbeit
5.1.2 Vergleichende Studien
5.2 Weiterführende Fragestellungen und Annahmen
5.3 Auswirkungen auf die Profession „Soziale Arbeit“
5.4 Handlungsempfehlung an den Fachbereich Sozialwesen der KatHo Köln
5.4.1 Die Studierenden
5.4.2 Die Lehre
5.4.3 Die Beratung
5.5 Abschließende Bemerkung
Die Arbeit untersucht die Studienmotive von Studierenden der Sozialen Arbeit an der Katholischen Hochschule NRW, Abteilung Köln, und setzt diese in Beziehung zu biographischen Vorerfahrungen sowie zur zeitlichen Veränderung der Motivlage während des Studiums.
1. Einleitung
„Eines Menschen Vergangenheit ist das, was er ist. Sie ist der einzige Maßstab, an dem er gemessen werden kann.“ Oscar Wilde (1854 - 1900), irischer Lyriker, Dramatiker und Bühnenautor
Dieses Zitat von Oscar Wilde zeigt, dass sich der Mensch der Gegenwart durch seine gesammelten Erfahrungen auszeichnet. Es ist durchaus auf die Soziale Arbeit übertragbar und führt zu der Frage: Wer studiert überhaupt Soziale Arbeit? Im Rahmen dieser Abschlussarbeit wird jedoch über die Frage nach dem „Wer“ hinausgehend die Frage nach dem „Warum“ in den Vordergrund gestellt. Das bedeutet, dass insbesondere die Motive und die Motivation der Studenten beleuchtet werden, die im Fachbereich Sozialwesen der Katholischen Hochschule NRW Abt. Köln Soziale Arbeit studieren. Die Katholische Hochschule NRW, ehemals Katholische Fachhochschule NRW, wurde 1971 gegründet.
Ihre Gründung resultiert aus der Einrichtung einer gemeinnützigen GmbH durch die fünf (Erz-) Bistümer in NRW. Diese gGmbH sollte künftig der Träger der Katholischen Fachhochschule sein, die mit 1.374 Studierenden in drei Fächern zum WiSe 1971/1972 in den Vorlesungsbetrieb startete(vgl. Harzendorf, 2012).In der Entwicklung der Hochschulgeschichte kamen stetig neue Kurse und Studiengänge hinzu. Die Zusammenlegung der Diplomstudiengänge „Sozialarbeit“ und „Sozialpädagogik“ zum Studiengang „Soziale Arbeit“ im Jahre 1997 sowie die Umstellung vom Diplom auf das Bachelor-Master-System durch die Bologna Prozesse zählen zu den wichtigsten Entwicklungen. Im Jahr 2006 wurde der Studiengang „Soziale Arbeit“ erstmals als Bachelorstudiengang angeboten. Zum Sommersemester 2013 waren an der Hochschule insgesamt 3502 Studenten immatrikuliert, die einen berufsqualifizierenden Abschluss im Rahmen eines Bachelorstudiengangs anstreben. Davon studieren allein 863 Studierende an der Abt. Köln im Fachbereich Sozialwesens (vgl. Harzendorf, 2012). Dies beinhaltet überwiegend Studierende des Bachelorstudiengangs Soziale Arbeit zzgl. Studierende des Masterstudiengangs Soziale Arbeit in Europa sowie des Bachelorstudiengangs Bildung und Erziehung im Kindesalter. Die Studierenden des Sozialwesens wurden im Rahmen einer Studie zu ihren Motiven und ihrer Motivation befragt. Die vorliegende Arbeit konzentriert sich auf die Gruppe der Studierenden der Sozialen Arbeit. Die Untersuchung ist auf die Frage ausgerichtet, was junge Menschen zu einem Studium der Sozialen Arbeit bewegt.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die Thematik der Bachelor-Thesis ein, erläutert die Zielsetzung der Arbeit und gibt einen Überblick über die historische Entwicklung der Hochschule.
2. Theoretische Hintergründe und Forschungsstand: Hier werden die Grundlagen der Motivationspsychologie dargelegt, insbesondere die Theorie der Person-Umwelt-Bezüge nach Henry Murray, und der aktuelle Forschungsstand durch relevante Studien ergänzt.
3. Methode und Konzept des Erhebungsinstruments: Das Kapitel erläutert das Forschungsdesign der quantitativen Querschnittstudie, die Operationalisierung der Fragestellungen sowie die Vorgehensweise bei der Datenerhebung.
4. Ergebnisse: In diesem Teil werden die empirischen Befunde deskriptiv dargestellt, die Forschungshypothesen anhand der Daten geprüft und eine kritische Reflexion des verwendeten Fragebogens vorgenommen.
5. Diskussion und Handlungsempfehlung: Das Kapitel diskutiert die gewonnenen Erkenntnisse im Kontext der Profession „Soziale Arbeit“ und leitet daraus konkrete Handlungsempfehlungen für den Fachbereich Sozialwesen ab.
Studienmotive, Soziale Arbeit, Motivationsforschung, Henry Murray, Leistungs- und Anschlussmotiv, Biographische Vorerfahrungen, Studierendensurvey, Hochschulstudium, Berufsentscheidung, Motivation, Empirische Sozialforschung, Studium, Fachhochschule, Handlungsempfehlung, Professionsverständnis
Die Arbeit analysiert die Beweggründe und Studienmotive von Studierenden der Sozialen Arbeit an der Katholischen Hochschule NRW in Köln und setzt diese in Bezug zu deren biographischen Hintergründen.
Im Fokus stehen die Motivationsstruktur der Studierenden, die Rolle biographischer Erfahrungen (z.B. einschneidende Erlebnisse) und die Veränderung dieser Motive im Verlauf des Studiums.
Ziel ist es zu identifizieren, wer Soziale Arbeit studiert, ob spezifische Motive dieses Fach prägen und wie diese Erkenntnisse in Handlungsempfehlungen für die Gestaltung des Studiums und der Beratung einfließen können.
Es handelt sich um eine empirisch-quantitative Querschnittstudie mittels eines standardisierten Online-Fragebogens, der teilweise aus bestehenden Instrumenten (Konstanzer Studierendensurvey) adaptiert wurde.
Der Hauptteil umfasst eine tiefgreifende theoretische Fundierung der Motivationspsychologie, die methodische Vorgehensweise sowie die deskriptive Darstellung und Diskussion der erzielten Studienergebnisse.
Die Arbeit zeichnet sich durch die Begriffe Studienmotive, Motivation, Soziale Arbeit, Biographische Vorerfahrungen, Professionsverständnis und empirische Studierendenbefragung aus.
Die Studie belegt, dass ein Großteil der Studierenden (60 %) einschlägige soziale Vorerfahrungen mitbringt, die einen wesentlichen Bestandteil ihrer Motivation für die Aufnahme des Studiums darstellen.
Ja, es zeigen sich signifikante Unterschiede in der Motivstruktur zwischen Studierenden mit und ohne einschlägige Vorerfahrungen sowie in der Gewichtung von Motiven im Verlauf der verschiedenen Fachsemester.
Die Untersuchung zeigt eine Tendenz zur Motivverschiebung im Kohortenvergleich, wobei Motive in den ersten Semestern meist stärker ausgeprägt sind als in höheren Fachsemestern.
Die Arbeit empfiehlt, die Curricula und Beratungsangebote stärker auf die hohe Relevanz idealistischer Motive und die biographischen Vorerfahrungen der Studierenden auszurichten, um Professionalität zu fördern.
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