Fachbuch, 2014
213 Seiten
Heinrich Harder
Ein Tiermaler in Berlin
Tiere der Urwelt, Serie 1A
Ammoniten
Archaeopteryx
Archegosaurus
Auerochse
Ceratodus
Dinoceras
Dinotherium
Diplodocus
Echidna
Elasmotherium
Glyptodon
Hadrosaurus
Hatteria
Hesperornis
Ichthyosaurier
Iguanodon
Korallenriff
Limulus
Megatherium
Moa
Platypus
Plesiosaurier
Pteranodon
Rhamphorhynchus
Riesenalk
Sivatherium
Stegosaurus
Trilobiten
Wisent
Wollhaar-Nashorn
Tiere der Urwelt, Serie 3
Aceratherium
Alticamelus
Arsinoitherium
Coryphodon
Dorcatherium
Elotherium
Eohippus
Hippotherium
Höhlenlöwe
Hyaenodon
Hypohippus
Hyracodon
Kaisermammut
Klippdachs
Mastodon
Mesohippus
Metamynodon
Moeritherium
Moschusochse
Oreodon
Palaeomastodon
Palaeotherium
Pantolambda
Phenacodus
Protoceras
Przewalski-Pferd
Seelilien
Tarsius
Teleoceras
Waldrapp
Urzeittiere am Aquarium Berlin
Das Buch beleuchtet das Leben und Werk des Berliner Malers Heinrich Harder, dessen detailreiche Illustrationen urzeitlicher Tiere und Landschaften in enger Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller Wilhelm Bölsche maßgeblich die populärwissenschaftliche Vorstellung der Urzeit prägten.
Heinrich Harder
Ein berühmter Maler urzeitlicher Tiere im ersten Drittel des 20. Jahrhunderts war der in Putzar (Vorpommern) geborene und später in Berlin lebende Künstler Heinrich Harder (1858–1935). Er schuf zahlreiche Bilder von Fischen, Amphibien, Reptilien, Vögeln und Säugetieren aus der Urzeit. Eng arbeitete er mit dem erfolgreichen deutschen Schriftsteller Wilhelm Bölsche (1861–1939) zusammen, der vor allem naturwissenschaftliche Werke veröffentlichte. Harder illustrierte viele der von Bölsche verfassten Artikel und Bücher. Andererseits schrieb Bölsche die Texte zu Sammelbildern, die Harder von Urzeittieren angefertigt hatte.
Heinrich Harder kam am 2. Juni 1858 in dem Dorf Putzar in Vorpommern zur Welt. Dies geht aus dem Geburtenregister des Kirchenbuches in Putzar und einem später von Harder verfassten Brief im Archiv der Berliner Universität der Künste hervor. Harder war demnach ein gebürtiger Vorpommer.
Heinrich Harder: Eine biografische Einführung in das Leben und Wirken des bedeutenden Tiermalers.
Tiere der Urwelt, Serie 1A: Detaillierte Beschreibungen verschiedener prähistorischer Arten, begleitet von Harders Lithografien.
Tiere der Urwelt, Serie 3: Fortsetzung der wissenschaftlich-künstlerischen Darstellung weiterer Urzeittiere.
Urzeittiere am Aquarium Berlin: Ein Überblick über die bis heute erhaltenen Reliefs und Fassadengestaltungen von Heinrich Harder am Berliner Aquarium.
Heinrich Harder, Wilhelm Bölsche, Paläontologie, Urzeittiere, Tiermalerei, Aquarium Berlin, Saurier, Evolutionslehre, Naturwissenschaft, Kunstgeschichte, Lithografie, Fossile Arten, Mammut, Dinosaurier, Sachbuchillustration.
Das Buch dokumentiert das Leben und die künstlerische Arbeit des Tiermalers Heinrich Harder und seine bedeutende Rolle bei der Visualisierung prähistorischer Lebewesen im frühen 20. Jahrhundert.
Die Schwerpunkte liegen auf der Biografie Harders, seiner Kollaboration mit Wilhelm Bölsche und der künstlerischen Darstellung ausgestorbener Tierarten sowie der Gestaltung des Berliner Aquariums.
Das Ziel ist es, das Wirken von Heinrich Harder als prägenden Illustrator für naturwissenschaftliche Themen in einer breiten Öffentlichkeit zu würdigen und zu erhalten.
Der Autor nutzt eine historisch-biografische Aufarbeitung, gestützt auf Archivmaterialien, Zeitzeugnisse und die Analyse zeitgenössischer populärwissenschaftlicher Publikationen.
Der Hauptteil ist in die Dokumentation verschiedener Urzeittiere unterteilt, wobei jeweils eine wissenschaftliche Beschreibung der Art mit den historischen Zeichnungen Harders verknüpft wird.
Die wesentlichen Begriffe umfassen Heinrich Harder, Urzeittiere, Paläontologie, Aquarium Berlin und die populärwissenschaftliche Vermittlung der Evolutionsgeschichte.
Bölsche lieferte als Schriftsteller das populärwissenschaftliche Fundament, während Harder durch seine „moderne Visualisierung“ die komplexen wissenschaftlichen Themen für die Leserschaft greifbar machte.
Ein Maurerpolier schützte während der Wiederaufbauarbeiten in den 1950er Jahren die beschädigten Reliefs auf eigene Initiative hin mit einer Lehmschicht, wodurch sie für spätere Restaurierungen erhalten blieben.
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