Bachelorarbeit, 2012
39 Seiten, Note: 2,3
Didaktik für das Fach Deutsch - Grammatik, Stil, Arbeitstechnik
Die vorliegende Arbeit untersucht die Prinzipien der Genuszuweisung im Deutschen. Der Fokus liegt dabei auf der empirischen Überprüfung der Gültigkeit und Anwendung dieser Prinzipien in der Sprachpraxis. Dabei werden sowohl morphologische als auch phonologische Prinzipien betrachtet, die die Zuweisung des grammatischen Geschlechts zu Substantiven beeinflussen.
Einführung in das Thema Genuszuweisung im Deutschen und Vorstellung des Forschungsziels. Definition des Begriffs "Genus" und Diskussion des Unterschieds zwischen grammatischem Geschlecht und Sexus. Skizzierung der Methodik der empirischen Untersuchung.
Darstellung der wichtigsten Prinzipien der Genuszuweisung im Deutschen, gegliedert in semantische, morphologische und phonologische Prinzipien. Analyse der verschiedenen Kategorien von Substantiven (z.B. Personenbezeichnungen, Tierbezeichnungen, Sachbezeichnungen) und deren Genuszuweisung.
Beschreibung der Methodik der empirischen Untersuchung und Darstellung der gewonnenen Ergebnisse. Analyse der Anwendung der morphologischen und phonologischen Prinzipien durch die Teilnehmer der Untersuchung.
Genuszuweisung, grammatisches Geschlecht, morphologische Prinzipien, phonologische Prinzipien, empirische Untersuchung, Sprachpraxis, deutsche Sprache, Substantive, Lexem, Semantik, Morphologie, Phonologie, Komposition, Derivation, Konversion, Kürzung, Lehnwörter, Cosmas2.
Die Genuszuweisung folgt semantischen (Bedeutung), morphologischen (Wortbau) und phonologischen (Klang) Prinzipien.
Hierbei bestimmt die Bedeutung das Geschlecht, beispielsweise bei Personenbezeichnungen (Sexus), Tierarten oder bestimmten Sachgruppen.
Das Genus wird oft durch Wortbildungselemente wie Suffixe (Derivation), durch die Zusammensetzung (Komposition) oder durch Kürzungen bestimmt.
Bestimmte Lautstrukturen oder die Silbenanzahl eines Wortes können Hinweise auf das Genus geben, sowohl bei mehrsilbigen als auch bei einsilbigen Substantiven.
Die empirische Untersuchung der Arbeit analysiert mithilfe eines Fragebogens, inwieweit Muttersprachler diese theoretischen Prinzipien in der Praxis unbewusst oder bewusst nutzen.
Bei Fremdwörtern orientiert sich das Genus oft an Analogien zu deutschen Begriffen, der Endung oder dem Genus im Ursprungsland.
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