Bachelorarbeit, 2014
42 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Das Shared-Service-Konzept
2.1 Grundlegende Merkmale
2.2 Servicearten
2.2.1 Transaktionsbasierte Services
2.2.2 Expertisebasierte Services
2.3 Herausforderungen an Shared Service Center
2.4 Berichterstattung der Unternehmen
3. Empirische Analyse
3.1 Zielsetzung
3.2 Vorgehensweise und Datenbasis
3.3 Auswahl der Keywords
3.4 Nutzung des Shared-Service-Konzept in DAX30 Unternehmen
3.5 Kritische Würdigung
4. Zusammenfassung und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht den aktuellen Verbreitungsgrad des Shared-Service-Konzepts in ausgewählten DAX30-Unternehmen sowie die Qualität und Quantität der unternehmensseitigen Berichterstattung über diese Organisationsform. Dabei wird analysiert, in welchem Maße die Kommunikation über Shared Service Center über gesetzliche Mindestanforderungen hinausgeht und ob eine Diskrepanz zwischen der realen Nutzung und der öffentlichen Wahrnehmung besteht.
2.4 Berichterstattung der Unternehmen
Börsennotierte Unternehmen sind gemäß § 325 HGB verpflichtet, ihren Jahresabschluss bzw. Konzernabschluss sowohl im Sinne des HGB als auch im Sinne der IFRS im Bundesanzeiger zu publizieren. Dieser enthält neben der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung, dem Anhang, auch den Lagebericht (HGB). Ziel des Lageberichts ist es, den Jahresabschluss um Informationen über den Geschäftsverlauf und die Lage der Gesellschaft zu ergänzen. In den IFRS werden die entsprechenden Informationen in den Notes veröffentlicht.50 Der Geschäftsbericht hingegen unterliegt nicht der Publizitätspflicht. In der Praxis wird dieser jedoch von den kapitalmarktorientierten Unternehmen auf deren Website veröffentlicht und dient der Informationsversorgung der Aktionäre.
Potentielle Informationen in Bezug auf den Einsatz von Shared Service Centern wären somit im Lagebericht (HGB) bzw. in den Notes (IFRS) auszuweisen. Eine unmittelbare Informationspflicht, vergleichbar mit dem „IFRS 7 - Finanzinstrumente: Angaben“, gibt es in Bezug auf Shared Services indes nicht.
Eine freiwillige Berichterstattung von Seiten der Unternehmen findet nur in begrenztem Maße statt, da das Thema Shared Services und der damit verbundene Oberbegriff Outsourcing in der öffentlichen Meinung negative Assoziationen hervorruft. In Zuge dessen wird auf Grund prominenter Fälle in der Vergangenheit das Phänomen Outsourcing mit Arbeitsplatzverlust und einer Schwächung des Standorts Deutschland verknüpft. Um dieser negativen medialen Aufmerksamkeit zu entgehen, reduzieren die Unternehmen ihre Berichterstattung auf das erforderliche Mindestmaß.
1. Einleitung: Dieses Kapitel führt in die historische Entwicklung von Shared Service Centern ein, begründet deren Entstehung durch den zunehmenden Wettbewerbsdruck und skizziert die Zielsetzung der vorliegenden Bachelorarbeit.
2. Das Shared-Service-Konzept: Hier werden die theoretischen Grundlagen, die Abgrenzung zum Outsourcing sowie verschiedene Servicearten und organisatorische Herausforderungen für globale Unternehmen erläutert.
3. Empirische Analyse: Dieser Hauptteil beschreibt die Methodik der Untersuchung und präsentiert die Ergebnisse der empirischen Erhebung zum Shared-Service-Einsatz und zur Berichterstattungspraxis der ersten 15 DAX-Unternehmen.
4. Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Kernergebnisse der Arbeit zusammen, reflektiert die Diskrepanz zwischen realer Nutzung und Berichterstattung und zeigt die zukünftige Relevanz des Konzepts auf.
Shared Services, Shared Service Center, DAX30, Konzernorganisation, Berichterstattung, Outsourcing, Transaktionsbasierte Services, Expertisebasierte Services, Prozessoptimierung, Standortwahl, Unternehmensführung, Effizienzsteigerung, Geschäftsprozesse, Scoring-Modell, Synergieeffekte.
Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Einordnung und der empirischen Analyse des Shared-Service-Konzepts innerhalb der 15 größten DAX-Unternehmen.
Die Untersuchung konzentriert sich auf die Definition von Shared Service Centern, die Abgrenzung zu anderen Modellen, die empirische Datenerhebung bei DAX30-Konzernen sowie die Analyse der zugehörigen Berichterstattung.
Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie deutsche Großunternehmen Shared Services nutzen und inwieweit die Qualität und Quantität ihrer Berichterstattung dieses Ausmaß widerspiegelt.
Die Arbeit nutzt eine systematische Analyse von Geschäftsberichten, Unternehmenswebsites und Fachzeitschriften sowie eine quantitative Bewertung mittels eines Scoring-Modells.
Der Hauptteil liefert eine detaillierte empirische Einzeldarstellung der Shared-Service-Strategien der betrachteten 15 DAX-Unternehmen, ergänzt durch eine kritische Würdigung der Ergebnisse.
Die wichtigsten Begriffe sind Shared Service Center, Berichterstattung, Effizienzsteigerung, Prozessoptimierung und Konzernorganisation.
Ja, die Arbeit zeigt, dass Unternehmen, die Standorte ins Ausland verlagert haben, ihre Berichterstattung zu Shared Services tendenziell auf ein Minimum reduzieren, um negative mediale Aufmerksamkeit zu vermeiden.
Die Deutsche Post AG ragt mit etwa 11.000 Mitarbeitern in Shared Service Centern und einer sehr ausführlichen Berichterstattung aus der Gruppe der untersuchten Unternehmen heraus.
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