Bachelorarbeit, 2014
46 Seiten
1. EINLEITUNG
1.1. Problemaufriss
1.2. Zentrale Fragestellung
1.3. Physiotherapeutische Relevanz
1.4. Methodische Vorgehensweise
2. BEGRIFFSERKLÄRUNG
2.1. Gesundheit
2.2. Prävention
2.2.1. Formen der Prävention
2.3. Stress
2.3.1. Arten von Stress
2.3.2. Die Stressreaktion
2.3.3. Stress am Arbeitsplatz in Österreich – Zahlen & Fakten
2.3.4. Stressoren im Berufsalltag
2.4. Standfestigkeit
2.4.1 Sensomotorik
2.4.2 Psychomotorik
2.4.3 Die Atmung
3. STRESS UND STANDFESTIGKEIT
3.1. Wechselwirkung zwischen Stress & Standfestigkeit
3.2. Einfluss körperlicher Aktivität auf Stress
3.3. Einfluss körperlicher Aktivität auf die Standfestigkeit
4. PILATES-METHODE
4.1. Entwicklung und Hintergrund
4.2. Trainingsmethoden
4.3. Grundprinzipien der Pilates-Methode
4.4. Power-House – das Kraftzentrum
5. NUTZEN DER PILATES-METHODE
6. CONCLUSIO & AUSBLICK
7. ZUSAMMENFASSUNG
Die vorliegende Bachelorarbeit untersucht den Einfluss von Stress auf die Standfestigkeit von Menschen im Berufsalltag und evaluiert, ob die Pilates-Methode als begleitende physiotherapeutische Maßnahme der Primärprävention geeignet ist, Stress zu reduzieren und die Standfestigkeit zu fördern. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Integration von Pilates als ergänzendes physiotherapeutisches Angebot.
4.4. Power-House – das Kraftzentrum
Joseph Pilates interpretiert das „Power-House“ als physisches Zentrum, wodurch von der Körpermitte ausgehende Bewegungen die ideale Umsetzung des individuellen Energiepotentials ermöglichen – Energie impliziert in diesem Zusammenhang sowohl körperliche als auch geistige Kraft und Vitalität. Das Power-House ist in jeder Pilatesübung integriert, bildet eine stabile Arbeitsbasis, fördert die Koordination der zentralen Körperregionen und stützt die Wirbelsäule in der Bewegung durch eine aktive, muskuläre Stabilisation der Bauch- und Rückenmuskulatur.
Nachfolgend werden die Strukturen des Power-House näher erläutert:
- Die vordere Haltemuskulatur der Wirbelsäule, bestehend aus gerader (lat. M. rectus abdominis), schräger (lat. M. obliquus externus/internus), querverlaufender (lat. M. transversus abdominis) Bauchmuskulatur, gewährleistet die Stabilisierung der Wirbelsäule sowie das Heben und Senken des Brustkorbes. Der Fokus jeder Pilatesübung liegt in der Aktivierung des Transversus Abdominis, da dieser Muskel mit dem Becken, den Rippen sowie der Lendenwirbelsäule verbunden ist und somit eine wichtige Funktion für die Becken-Lenden-Stabilität hat. Ziel ist es, dadurch eine stabile Körperhaltung im Stehen und in Bewegung zu erreichen.
- Die hintere Haltemuskulatur der Wirbelsäule, welche als autochtone Rückenmuskulatur bezeichnet wird, besteht aus mehreren oberflächlich und tief verlaufenden Muskeln und wird auch unter dem Begriff Rückenstrecker (lat. M. erector spinae) zusammengefasst. Sie dient zur Stabilisation und Aufrichtung der Wirbelsäule, schützt die Bandscheiben und Wirbelgelenke.
1. EINLEITUNG: Definiert den Problemaufriss sowie die zentrale Fragestellung und erläutert die physiotherapeutische Relevanz und methodische Vorgehensweise der Arbeit.
2. BEGRIFFSERKLÄRUNG: Setzt sich wissenschaftlich mit den zentralen Begrifflichkeiten Gesundheit, Prävention, Stress und Standfestigkeit auseinander.
3. STRESS UND STANDFESTIGKEIT: Analysiert die komplexen Wechselwirkungen zwischen physischem und psychischem Stress sowie deren Einfluss auf die Standfestigkeit unter Berücksichtigung körperlicher Aktivität.
4. PILATES-METHODE: Beschreibt die Ursprünge, Trainingsmethoden, Grundprinzipien und die anatomische Bedeutung des Power-House bei der Pilates-Methode.
5. NUTZEN DER PILATES-METHODE: Stellt den physischen und geistigen Nutzen von Pilates anhand aktueller wissenschaftlicher Publikationen und Studien dar.
6. CONCLUSIO & AUSBLICK: Fasst die gewonnenen Erkenntnisse zusammen und diskutiert die Eignung von Pilates in der physiotherapeutischen Primärprävention sowie weiteren Forschungsbedarf.
7. ZUSAMMENFASSUNG: Bietet einen kompakten Überblick über die gesamte Arbeit, die zentralen Argumente und die Schlussfolgerung bezüglich der Eignung von Pilates.
Pilates, Stressprävention, Standfestigkeit, Primärprävention, Physiotherapie, Stressbewältigung, Power-House, Gesundheitsförderung, körperliche Aktivität, Sensomotorik, Psychomotorik, Lebensqualität, Muskelstabilität, Stressreaktion, Bewegung.
Die Arbeit untersucht, ob die Pilates-Methode als ergänzende, physiotherapeutische Maßnahme im Bereich der Primärprävention eingesetzt werden kann, um Stress im Berufsalltag zu reduzieren und die Standfestigkeit zu fördern.
Zentrale Felder sind die Definition und Wechselwirkung von Stress und Standfestigkeit sowie die theoretische und evidenzbasierte Auseinandersetzung mit der Pilates-Methode als Instrument zur Förderung körperlicher und geistiger Ressourcen.
Die zentrale Fragestellung lautet: Inwiefern eignet sich die Pilates-Methode als ergänzendes Angebot in der physiotherapeutischen Primärprävention zur Stressreduktion im Berufsalltag und zur Förderung der Standfestigkeit?
Es handelt sich um eine nicht-empirische Forschungsarbeit, die auf einer umfassenden Literaturrecherche, der Analyse von Sekundärstatistiken und der Auswertung aktueller wissenschaftlicher Studien und Fachpublikationen basiert.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Begriffsabgrenzung, die Analyse der Wechselwirkung zwischen Stress und Standfestigkeit, die Beschreibung der Pilates-Methode sowie die Darstellung des Nutzens von Pilates anhand von Studienergebnissen.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Pilates, Stressprävention, Standfestigkeit, Primärprävention, Physiotherapie, Power-House und körperliche Aktivität beschreiben.
Standfestigkeit sorgt für eine stabile Balance auf physischer sowie psychischer Ebene. Stress kann diese Balance negativ beeinflussen, weshalb eine Stärkung der Standfestigkeit essenziell für die Erhaltung der Gesundheit ist.
Das Power-House bildet die stabile Arbeitsbasis jeder Pilatesübung. Durch die Aktivierung dieses Kraftzentrums wird die Wirbelsäule stabilisiert und ein bewusstes Gefühl für den eigenen Körper vermittelt, was zur Stressbewältigung beiträgt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

