Bachelorarbeit, 2014
65 Seiten, Note: 1,3
1. Einführung
1.1 Motivation
1.2 Forschungsgegenstand
1.3 Forschungsmethode
1.4 Aufbau und Verlauf der Arbeit
2. Grundlagen
2.1 Social Media und Social Software
2.1.1 Weblogs
2.1.2 Wikis
2.1.3 Soziale Netzwerke
2.2 Herleitung zur Social Media Governance
2.3 Kleine und mittelständische Unternehmen
2.4 Kommunikation
3. Social Media Governance in der internen Kommunikation in KMU
3.1 Social Software Strategie
3.1.1 Wandel der Unternehmenskultur als Voraussetzung
3.1.2 Strategieentwicklung
3.2 Social Software Guidelines
3.3 Steuerung der Social Software
3.4 Bereitstellung angemessener Ressourcen
3.5 Kennzahlen zur Erfolgsmessung
4. Diskussion
5. Resümee
5.1 Zusammenfassung
5.2 Limitationen
5.3 Zukünftige Forschung
Die Arbeit untersucht, wie kleine und mittelständische Unternehmen (KMU) durch das strategische Konzept der "Social Media Governance" eine effiziente und zielorientierte interne Kommunikation mittels Social Software aufbauen können, um Wissensmanagement und Zusammenarbeit nachhaltig zu verbessern.
2.1.1 Weblogs
Das Wort „Weblog“ ist ein Zusammenschluss des englischen Begriffs „Web“ und „Log“, welches die Kurzform für Logbuch darstellt (Robes 2012, S. 34).
Weblogs, ebenso genannt Blogs, werden von ROBES (2012, S. 34) bezeichnet als „Webseiten, auf denen regelmäßig Inhalte in Form von Texten, Bildern, Sound und Videos publiziert werden“. Die Beiträge werden dabei in umgekehrt chronologischer Reihenfolge angezeigt, wodurch der letzte Eintrag im Blog als oberster zusehen ist (Peters 2011, S. 89). Die Verfasser von Blogs, eine Person oder eine Gruppe von Personen, werden Blogger genannt. ROBES (2012, S. 34) fasst das Konzept des Weblogs zusammen als „eine Art öffentlich einsehbares Tagebuch“. Aus dieser Klassifizierung lässt sich schließen, dass Blogs subjektiv geprägt sind und die Sichtweise ihrer Autoren offenlegen (Röchert-Vogt und Gronau 2012, S. 43).
Bevor der Einsatz von Blogs im Unternehmenskonzept untersucht wird, ist es wichtig zu klären, wie ein Blog funktioniert. Blogs werden ermöglicht durch Weblog-Systeme (Koch und Richter 2009a, S. 26), ebenfalls Content Management-Systeme genannt, wobei den potenziellen Bloggern Vorlagen zur vereinfachten Gestaltung des Blogs angeboten werden. Diese Systeme geben den Lesern die Möglichkeit, alle Beiträge eines Blogs zu kommentieren, wobei den Beiträgen eine dauerhafte Internetadresse zugewiesen wird. Außerdem besteht die Möglichkeit, durch einen Feed, in dem die Beiträge eines Blogs archiviert werden, jene Beiträge zu abonnieren (Robes 2012, S. 35). Eine verbreitete Technologie in diesem Bereich nennt sich RSS-Feed (Really Simple Syndication), wobei dadurch das Abonnieren von Webseiteninhalten ermöglicht wird. Dieses Verfahren ist XML-basiert (Koch und Richter 2009a, S. 25), welches für eXtensible Markup Language steht und eine „standardisierte Metasprache“ darstellt (Koch und Richter 2009a, S. 203). Zudem lassen sich einzelne Beiträge durch „Trackback“ und „Blogroll“ miteinander verknüpfen. Trackback meint den Verweis eines Bloggers auf einen anderen Blogger, wodurch der zitierte Autor eine Nachricht erhält. Mit Blogroll bezeichnet ROBES (2012, S. 35) den Verweis von Bloggern auf ihre jeweils favorisierten Blogs anderer Blogger.
1. Einführung: Die Arbeit motiviert die Untersuchung von Social Media Governance in KMU und legt den Fokus auf die interne Kommunikation via Social Software unter wissenschaftlicher Literaturanalyse.
2. Grundlagen: Es werden zentrale Begrifflichkeiten wie Social Media, Social Software, Governance, KMU sowie Kommunikation definiert, um ein Fundament für die weiteren Analysen zu schaffen.
3. Social Media Governance in der internen Kommunikation in KMU: Dieses Kapitel erläutert die praktische Umsetzung der Social Software Strategie, Guidelines, Steuerung, Ressourcenbereitstellung und Erfolgsmessung innerhalb kleiner und mittelständischer Unternehmen.
4. Diskussion: Hier werden die Integration von Social Media in KMU kritisch beleuchtet, Herausforderungen durch das strategische Management erörtert und Diskrepanzen zwischen Enterprise 2.0-Idealen und der betrieblichen Realität diskutiert.
5. Resümee: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse, reflektiert die Limitationen der Untersuchung und gibt Ausblicke auf zukünftige Forschungsbedarfe.
Social Media Governance, Interne Kommunikation, KMU, Social Software, Enterprise 2.0, Weblogs, Wikis, Soziale Netzwerke, Wissensmanagement, Strategieentwicklung, Change Management, Erfolgsmessung, KPIs, Unternehmenskultur, Ressourcenplanung.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse von Planungs- und Steuerungsmöglichkeiten für die interne Unternehmenskommunikation in kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) durch das Konzept der Social Media Governance.
Zentrale Themen sind die strategische Ausrichtung der Social Software Nutzung, die Erstellung von Richtlinien (Guidelines), die personelle Steuerung sowie die Erfolgsmessung und notwendige kulturelle Voraussetzungen in KMU.
Ziel der Arbeit ist es, eine Forschungslücke zu füllen, indem die Bedeutung strategischen Denkens bei der Social Media Nutzung speziell für KMU hervorgehoben und als prophylaktische Managementmaßnahme aufbereitet wird.
Der Autor führt eine Literaturanalyse durch, um existierende Forschungsergebnisse kritisch zu untersuchen und auf die spezifischen Anforderungen der internen Kommunikation in KMU zu adaptieren.
Der Hauptteil gliedert sich in die fünf Schritte der Social Media Governance: Strategie, Guidelines, Verantwortlichkeiten, Ressourcenbereitstellung und Maßnahmen zur Erfolgsmessung.
Wichtige Begriffe sind Social Media Governance, interne Kommunikation, KMU, Social Software, Enterprise 2.0 und Wissensmanagement.
Die Arbeit stellt fest, dass KMU oft weniger formelle Strategien haben und personelle sowie finanzielle Ressourcen stärker begrenzt sind, was ein strukturiertes Governance-Modell umso wichtiger macht.
Die Unternehmenskultur wird als kritischer Erfolgsfaktor identifiziert. Eine offene und partizipative Kultur ist essenziell, da starre Hierarchien die Vorteile von Enterprise 2.0 behindern können.
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