Bachelorarbeit, 2014
80 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
1.1 Motivation und Wahl der Thematik
1.2 Firmenprofil des eigenen Arbeitgebers
1.3 Zielsetzung der Arbeit
1.4 Vorgehensweise und Methodik
2. Grundlagen
2.1 Grundlagen von Virtualisierung
2.1.1 Definition und Funktionsweise
2.1.2 Hypervisor
2.1.2.1 Hypervisor Typ 1
2.1.2.2 Hypervisor Typ 2
2.2 Grundlagen von Appliance
2.2.1 Definition
2.2.2 Typen von Appliances
2.2.2.1 Netzwerk Appliance
2.2.2.2 Security Appliance
2.2.2.3 Software Appliance
2.2.2.4 Virtual Appliance
2.3 Grundlagen von Cloud Computing
2.3.1 Definition
2.3.2 Eigenschaften
2.3.3 Liefermodelle
2.3.3.1 Private Cloud
2.3.3.2 Public Cloud
2.3.3.3 Hybrid Cloud
2.3.3.4 Community Cloud
2.3.4 Servicemodelle
2.3.4.1 Infrastructure as a Service (IaaS)
2.3.4.2 Platform as a Service (PaaS)
2.3.4.3 Software as a Service (SaaS)
3. Möglichkeiten von Virtual Appliances
3.1 Beschreibung und Ausstattung
3.2 Just Enough Operating System (JeOS)
3.3 Einsatz für mehrschichtige Architekturen
3.4 Bereitstellung mit OVF
3.4.1 Open Virtualization Format (OVF)
3.4.1.1 Aus Sicht des Anwenders
3.4.1.2 Aus Sicht der Technik
3.4.2 Open Virtualization Format (OVF)-Datei
3.4.3 Open Virtualization Format (OVF)-Paket
3.4.4 Open Virtualization Format Appliance (OVA)
3.4.5 OVF und VMDK
3.4.6 Musterbeispiel für Virtual Appliance
3.4.7 Erstellung von OVF-Paket
3.4.8 OVF-Versionen
3.5 Upgrademöglichkeiten
3.6 Online-Marktplatz für Virtual Appliances
3.6.1 VMware Solutions Exchange (VSX)
3.6.2 Verpackung und Veröffentlichung
3.6.3 VMware Ready Virtual Appliance Programm
3.6.4 Virtualisierungsplattformen
3.6.5 Beispiele
3.6.5.1 TurnKey File Server Appliance
3.6.5.2 Protector UTM Firewal Virtual VMware Appliance
3.6.5.3 TurnKey Moodle Appliance
3.6.5.4 BitNami WordPress Stack
3.6.5.5 MVA XMail Virtual Appliance
3.6.5.6 TurnKey OTRS Appliance
3.6.5.7 TurnKey OpenVPN Appliance
4. Einsatz der RPLAN Virtual Appliance in einer Cloud Computing-Umgebung
4.1 Arten und Ausstattung
4.2 Einsatzmöglichkeiten
4.3 Cloud-Anbieter
4.4 Bereitstellung in einer Cloud Computing-Umgebung
5. Erfolgsfaktoren
5.1 Vorteile und Chancen von Virtual Appliances
5.1.1 Implementierung und Inbetriebnahme
5.1.2 Management der IT-Landschaft
5.1.3 Sicherheit und Zuverlässigkeit
5.1.4 Komplexität und Kosten
5.1.5 Flexibilität und Plattformunabhängigkeit
5.2 Vorteile und Nachteile der RPLAN SaaS-Anwendung gegenüber einer On-Premise-Nutzung
5.2.1 Vorteile
5.2.1.1 Kostensenkung
5.2.1.2 Flexibilität und Kompatibilität
5.2.1.3 Einfache und Schnelle Bereitstellung
5.2.1.4 Sicherheit und Datenschutz
5.2.2 Nachteile
5.2.2.1 Abhängigkeit und Kontrollverlust
5.2.2.2 Sicherheit und Datenschutz
5.2.2.3 Integrierbarkeit in bestehende Anwendungen
6. Fazit
6.1 Zusammenfassung
6.2 Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Potenziale und Erfolgsfaktoren von Virtual Appliances beim Einsatz im unternehmerischen Alltag unter besonderer Berücksichtigung von Cloud-Computing-Umgebungen, mit einem praktischen Fokus auf die Projektmanagement-Software RPLAN.
3.1 Beschreibung und Ausstattung
In einer virtuellen Maschine (VM) wird ein Betriebssystem (OS) oder eine Software-Anwendung installiert und ausgeführt, die auf dem Hypervisor beziehungsweise Virtual Machine Monitor (VMM) betrieben wird.
Eine Virtual Appliance besitzt ähnliche Eigenschaften wie eine virtuelle Maschine. Zu diesen Eigenschaften gehören Kompatibilität, Isolation, Kapselung sowie Hardwareunabhängigkeit. Der Unterschied einer Virtual Appliance im Vergleich zu einer virtuellen Maschine wird in Abbildung 4 gegenübergestellt.
Im Gegensatz zu einer virtuellen Maschine enthält eine Virtual Appliance eine vorinstallierte, vorkonfigurierte und sofort einsetzbare Software-Anwendung, die mit einem vorkonfigurierten Betriebssystem in einer virtuellen Maschine ausgestattet ist. Diese kann auch als Software-Container betrachtet werden, der alle benötigten Komponenten der Zielanwendung wie die Bibliotheken, Dienste, Konfiguration, relevante Dateien und das Betriebssystem impliziert.
Eine Virtual Appliance kann aus einem oder mehreren virtuellen Systemen bestehen. Jedes virtuelle System kann eine oder mehrere virtuellen Festplatten (englisch: virtual disks) beinhalten. Die Beziehungen zwischen den Komponenten und deren Attributen sind in der Open Virtualization Format (OVF)-Datei beschrieben.
1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Themen Virtualisierung und Cloud Computing ein, definiert die Forschungsfrage und erläutert die Methodik sowie den Aufbau der Arbeit.
2. Grundlagen: Hier werden die theoretischen Basisbegriffe der Virtualisierung, der Appliance-Technologie sowie verschiedene Cloud-Modelle und Servicemodelle erläutert.
3. Möglichkeiten von Virtual Appliances: Dieses Kapitel detailliert die Eigenschaften von Virtual Appliances, das JeOS-Konzept sowie die Bereitstellung mittels OVF und den Umgang mit Online-Marktplätzen.
4. Einsatz der RPLAN Virtual Appliance in einer Cloud Computing-Umgebung: Dieser Abschnitt beschreibt die konkrete Anwendung der RPLAN-Software als Virtual Appliance und deren Bereitstellungsprozesse in einer Public-Cloud-Umgebung.
5. Erfolgsfaktoren: Hier werden die Vorteile und Chancen von Virtual Appliances analysiert und die SaaS-Variante von RPLAN der klassischen On-Premise-Nutzung gegenübergestellt.
6. Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die wesentlichen Ergebnisse der Untersuchung zusammen und gibt einen Ausblick auf die zukünftige Entwicklung und Bedeutung von Cloud-Lösungen.
Virtual Appliance, Cloud Computing, Virtualisierung, OVF, SaaS, On-Premise, RPLAN, Hypervisor, JeOS, IT-Infrastruktur, Datensicherheit, Bereitstellung, Virtual Machine, Software-Architektur, Cloud-Anbieter
Die Arbeit beschäftigt sich mit den Einsatzmöglichkeiten und Erfolgsfaktoren von Virtual Appliances innerhalb von Cloud-Computing-Infrastrukturen.
Die zentralen Themen sind Virtualisierungstechniken, das Open Virtualization Format (OVF), das Konzept der Virtual Appliance sowie die Abwägung zwischen Software-as-a-Service (SaaS) und On-Premise-Modellen.
Ziel ist es, einen fundierten Literaturüberblick über Virtual Appliances zu geben und den praktischen Einsatz des Produkts RPLAN als SaaS-Lösung in einer Cloud-Umgebung zu evaluieren.
Die Arbeit basiert auf einer systematischen Literatur- und Internetrecherche, ergänzt durch praktische Einblicke in den Bereitstellungsprozess bei einem Praxispartner.
Der Hauptteil gliedert sich in die theoretischen Grundlagen, die detaillierte Beschreibung von OVF und Virtual Appliances sowie die Analyse der Erfolgsfaktoren und eine Vergleichsstudie von SaaS gegenüber On-Premise-Installationen.
Zu den wichtigsten Begriffen zählen Virtual Appliance, Cloud Computing, SaaS, RPLAN, OVF und Virtualisierung.
JeOS ist ein schlankes Betriebssystem, das nur die für die spezifische Zielanwendung nötigen Dienste bereitstellt, wodurch Sicherheit, Performance und Speicherplatzbedarf optimiert werden.
ProfitBricks dient als IaaS-Anbieter, an dessen Beispiel die Bereitstellung der RPLAN Virtual Appliance in einer Public-Cloud-Umgebung und die manuelle bzw. automatisierte Konfiguration praktisch demonstriert wird.
Zu den Hauptnachteilen zählen die Abhängigkeit vom IT-Dienstleister, ein potenzieller Kontrollverlust über die IT-Infrastruktur sowie Bedenken bezüglich der Datensicherheit und Integrierbarkeit in bestehende Unternehmensanwendungen.
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