Projektarbeit, 2014
111 Seiten
Etymologie für das Element und Metall Quecksilber.
Zeittafel zum Quecksilber.
Die Kernelemente des Minamata Übereinkommens.
Literaturangaben zu der Zeittafel zum Quecksilber und Zinnober.
Die Eigenschaften des Quecksilbers.
Die allgemeinen chemischen und atomaren Eigenschaften des Quecksilbers.
Die physikalischen Eigenschaften des Quecksilbers.
Die chemischen Eigenschaften des Quecksilbers.
Die ausdrücklichen und allseitigen Eigenschaften des Quecksilbers.
Quecksilber in ausgewählten Hg-Mineralien.
Hg-Vorkommen nach Gmelins Handbuch der anorganischen Chemie.
Die Quecksilberanalytik.
Die Quecksilberbestimmungsmöglichkeiten.
Die Quecksilberbestimmungsmethoden.
Die Quecksilbertrennungsmethoden.
Die Quecksilbervorkommen.
Im Mineralienatlas Lexikon erfasste Quecksilbervorkommen.
Die Quecksilberminerale.
Die Quecksilbergewinnung.
Die Quecksilbergewinnung nach älteren Verfahren.
Darstellung der Quecksilbergewinnung nach V. Biringuccio und G. Agricola.
Die moderne Quecksilbergewinnung.
Die Legierungen des Quecksilbers.
Die Herstellung der Amalgame.
Die natürlich vorkommenden Amalgame.
Das Zahnamalgam.
Die Quecksilberverbindungen.
Die Quecksilberorganischen Verbindungen.
Die Verwendung des Quecksilbers.
Anhang.
Carl Johann Bernhard Karsten über das Quecksilber.
Quecksilber - Eigenschaften und Verhalten des Quecksilbers.
Von den Quecksilbererzen.
Gewinnung des Quecksilbers.
Weitere Bearbeitung des Quecksilbers.
Literatur des Quecksilbers.
Überblick zur hauptsächlichen Verwendung der sieben Metalle in der Antike, Teil I.
Überblick zur hauptsächlichen Verwendung der sieben Metalle in der Antike, Teil II.
Das Ziel der Arbeit ist eine umfassende wissenschaftliche Aufarbeitung der historischen Entwicklung, chemischen Eigenschaften und industriellen Verwendung von Quecksilber sowie die Untersuchung seiner Auswirkungen als Werkstoff und Umweltgift.
Etymologie für das Element und Metall Quecksilber.
Der Name des Silber glänzenden Metalls Quecksilbers kommt vom althochdeutschen Wort 'quecsilbar', 'quëcsilabar', 'quëchsilper'; mittelhochdeutschen 'quëcsilber', 'këcsilber' und bedeutet im Deutschen 'lebendiges Silber', also auch 'quicksilver' [1]. Ebenso hat es eine Wurzel im germanischen Wort 'kwikw' '[quick]lebendig' [2]. Von den Griechen erhielt das Metall die Bezeichnung 'hydrargyros', die aus den beiden Wörtern 'hýdor' (= Wasser) und 'árgyros' (= Silber) entstand. Übersetzt sind es die Benennungen 'Silberwasser' bzw. 'flüssiges Silber'. Aristoteles und Theophrast bezeichneten es als 'argentum fusum' 'flüssiges Silber'. Die Römer bzw. die Lateiner gebrauchten die Namen 'hydrargyrum' oder 'argentum vivum', welche gleich bedeutend für 'lebendiges Silber' war. Sie und die Griechen kannten das gediegene Quecksilber wie auch die Gewinnung aus (spanischem) Zinnober1) [3]. Ins Deutsche übertragen ist es der Begriff 'Quecksilber'. Aus der Zeit der Alchemisten stammt der Name 'Mercurius' als die Metalle mit den Planeten (Quecksilber mit dem ꞌbeweglichenꞌ Handelsgott Merkur [4])) und der Mythologie verknüpft wurde.
Die Abkürzung Hg, d.h. das chemische Symbol, bekam das Quecksilber im 1. Jahrhundert von dem griechischen Arzt und berühmtesten Pharmakologen des Altertums Pedanios Dioscurides, der auch Militärarzt im römischen Dienst unter den Kaisern Claudius (10 v.u.Z.-54 u.Z.) sowie Nero (37-68 u.Z.) war. Es ist eine Abkürzung des spätlateinischen Wortes 'hydrargyrum', das aus den beiden griechischen Wörtern 'hýdor' und 'árgyros' sowie dem lateinischen Suffix – 'um' gebildet wurde. Damit ist dieser Ausdruck ein latinisiertes Griechisch und kann auch mit 'flüssiges Silber' übersetzt werden [5]. Ein Blick auf andere Sprachen lehrt, der Name für diese Edelmetall leitet sich zumeist von dem sowohl kleinsten, sonnennächsten, schnellsten wie auch erdähnlichen (terrestrischen) Planeten im Sonnensystem sowie auch vom römischen Gott des Handels, des Gewerbes, des Reichtums und des Gewinns ab. Bestätigung findet zum Beispiel das zweite Argument u.a. im Angelsächsischen wie auch Französischen, wo die gebräuchliche Bezeichnung 'mercury' auf den römischen Handelsgott zurückgeht [6]. Belegt ist: „Bei den mittelalterlichen Alchemisten symbolisierte das Einhorn das [ … ] Element Quecksilber“ [7].
Etymologie für das Element und Metall Quecksilber.: Erläuterung der sprachgeschichtlichen Herkunft und Namensgebung des Elements in verschiedenen Kulturen.
Zeittafel zum Quecksilber.: Chronologische Auflistung wichtiger historischer Meilensteine von der Vorzeit bis zum 21. Jahrhundert.
Die Eigenschaften des Quecksilbers.: Detaillierte Darstellung der physikalischen, chemischen und atomaren Eigenschaften sowie der Toxizität des Metalls.
Die Quecksilbergewinnung.: Beschreibung historischer Methoden wie der Destillation in Töpfen sowie moderne Verfahrensweisen zur Metallgewinnung.
Die Legierungen des Quecksilbers.: Analyse der Amalgamierung, ihrer historischen Bedeutung und der Reaktivität von Quecksilber mit anderen Metallen.
Quecksilber, Zinnober, Amalgam, Cinnabarit, Hg, Quecksilbergewinnung, Alchemie, Metalle, Metallographie, Toxizität, Quecksilbersulfid, Silber, Gold, Mineralogie, Industrie.
Die Arbeit behandelt die wissenschaftliche Historie, die stofflichen Eigenschaften und die vielfältigen Verwendungsmöglichkeiten von Quecksilber vom Altertum bis zur Gegenwart.
Die Arbeit fokussiert auf Etymologie, Geochemie, Analytik, Gewinnung, Legierungskunde (Amalgame) und die ökologische/toxikologische Relevanz.
Ziel ist die interdisziplinäre Aufarbeitung der historischen und technischen Aspekte von Quecksilber als Werkstoff sowie die Dokumentation der mineralogischen Vorkommen.
Der Autor stützt sich auf eine tiefgreifende Literaturanalyse, die historische Schriften, Handbücher und aktuelle wissenschaftliche Berichte synthetisiert.
Der Hauptteil erstreckt sich von der Darstellung chemischer Eigenschaften und Analytik über die Amalgamierung bis hin zur detaillierten Dokumentation weltweiter Vorkommen.
Die wichtigsten Begriffe sind Quecksilber, Zinnober, Amalgam, metallische Rohstoffe und historische Metallurgie.
Es dient als Rahmen für die heutigen Regulierungen und die moderne Entsorgung sowie den Ausstieg aus quecksilberhaltigen industriellen Prozessen.
Die Alchemisten betrachteten Quecksilber als eines der zentralen "Grundstoffe" der Metalle, oft assoziiert mit dem Planeten Merkur und der Suche nach dem Stein der Weisen.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

