Diplomarbeit, 2010
77 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
2 Genossenschaften
2.1 Entwicklung der Genossenschaften
2.1.1 Hermann Schulze-Delitzsch
2.1.2 Friedrich Wilhelm Raiffeisen
2.1.3 Genossenschaftliche Werbung
2.2 Die Kreditgenossenschaft
2.2.1 Der genossenschaftliche FinanzVerbund
2.2.2 Ziele der Genossenschaft
2.2.3 Zukunft der Genossenschaften
2.3 Marketing-Mix im genossenschaftlichen FinanzVerbund
3 Der Werbeartikel im Marketing-Mix
3.1 Der Werbeartikel
3.1.1 Entwicklung der Werbeartikel
3.1.2 Gestaltung der Werbeartikel
3.1.3 Werbemittel und Werbeträger
3.2 Werbung mit Werbeartikeln
3.2.1 Anlässe von Werbeartikeln
3.2.2 Akzeptanz von Werbeartikeln
3.2.3 Ziele von Werbeartikeln
3.3 Arten von Werbeartikeln
3.3.1 Streuartikel
3.3.2 Werbegeschenke
3.3.3 Merchandiser
3.4 Besonderheiten der Werbeartikel
3.4.1 Die logistische Herausforderung
3.4.2 Steuerliche Gesetzgebung bei Werbeartikeln
4 Outsourcing
4.1 Grundlagen des Outsourcing
4.1.1 Entwicklung des Outsourcing
4.1.2 Abgrenzung zu Make-or-Buy
4.1.3 Chancen und Risiken des Outsourcing
4.2 Psychologie des Outsourcing
4.2.1 Der Mitarbeiter als Kostenfaktor
4.2.2 Image des Unternehmens
4.2.3 Grenzen des klassischen Outsourcing
4.3 Business Process Outsourcing
4.3.1 Outsourcing in der Bankenwirtschaft
4.3.2 Outsourcing in der Werbeartikelwirtschaft
4.3.3 Outsourcing innerhalb der Genossenschaft
5 Die Outsourcing-Entscheidung
5.1 Das Modellunternehmen
5.1.1 Kennzahlen des Modellunternehmens
5.1.2 Kundenstruktur des Modellunternehmens
5.1.3 Werbeartikelsortiment im Modellunternehmen
5.2 Entwicklung von Instrumenten zur Entscheidungsfindung
5.2.1 Analyse Bestellhäufigkeit
5.2.2 Analyse Zeitaufwand
5.2.3 Analyse Kostenaufwand
5.3 Weitere Kriterien der Entscheidung
5.3.1 Innovation
5.3.2 Finanzielle Gründe
5.3.3 Praxisbeispiele
6 Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht das Potenzial und die Wirtschaftlichkeit des Outsourcings eines Werbeartikelprogramms für eine genossenschaftliche Kreditbank, um die Effizienz zu steigern und Ressourcen für das Kerngeschäft freizusetzen.
3.1.2 Gestaltung der Werbeartikel
Synergieeffekte lassen sich dann erzielen, wenn der Werbeartikel zum Unternehmen passt und sich in den Marketing-Mix der Organisation eingliedert. Eine Herausforderung für das Marketing ist, den richtigen Werbeartikel auszusuchen und diesen dann so zu gestalten, dass sich der Kunde gerne an das Unternehmen erinnert, von dem er diesen Artikel bekommen hat. Die Gestaltung von Werbeerzeugnissen bietet sehr viele Möglichkeiten. Verschiedene Druckverfahren aber auch Lasergravuren erfordern ein bestimmtes Fachwissen. Hier stellt sich die Frage, ob die einzelne Genossenschaft diese Aufgabe selbst übernehmen soll oder ob sich eine zentrale Stelle darauf spezialisiert. Das Risiko, bei der Artikelauswahl nicht die Akzeptanz der Kunden zu treffen, ist immer mit dem persönlichen Geschmack des Mitarbeiters, der die Artikel aussucht, verbunden. Bei der Gestaltung ist auf die Einhaltung eines einheitlichen Erscheinungsbildes zu achten.
Wie und zu welchem Zweck der Werbeartikel an den Kunden übergeben wird, ist entscheidend. Mit der Wahl der Produkte ist auch immer ein Ziel verbunden. Folgende Fragen treten dabei auf:
• Was will ich mit dem Geschenk erreichen?
• Wird sich mein Kunde über das Geschenk freuen?
• Blamiere ich mich mit diesem Geschenk?
• Hat mein Kunde dieses Produkt bereits?
• Ist das Produkt vielleicht zu persönlich oder könnte falsch verstanden werden?
• Ist das Produkt zu oberflächlich?
Bei all diesen Punkten spielt die Meinung des Kunden eine große Rolle. Dies sind Argumente, um auf die Erfahrungen eines externen Partners zurückzugreifen. Der Outsourcing-Partner hat durch seine Spezialisierung, den Besuch von Werbeartikelmessen und durch seine eigene Kreativabteilung mehr Erkenntnisse und Ideen, welche Artikel für die jeweiligen Anlässe besonders geeignet sind. Ein erfolgreiches Unternehmen will sich in seinen Werbeprodukten widerspiegeln und neben dem Corporate Design auch Werbebotschaften und -inhalte transportieren. Wie sich das Unternehmen in der Zukunft präsentiert, wird Auswirkung auf die Sortimentsfindung haben.
1 Einleitung: Die Einleitung definiert das Ziel der Arbeit, die Effektivität und Outsourcing-Möglichkeiten von Werbeartikeln in genossenschaftlichen Banken zu untersuchen.
2 Genossenschaften: Dieses Kapitel erläutert die historische Entwicklung und das Wesen der Genossenschaften sowie die zentrale Bedeutung von Marketing im FinanzVerbund.
3 Der Werbeartikel im Marketing-Mix: Es wird die Rolle von Werbeartikeln, deren Arten, Einsatzmöglichkeiten und steuerliche Aspekte beleuchtet.
4 Outsourcing: Das Kapitel behandelt die Grundlagen, Psychologie und spezifische Ausprägungen von Outsourcing in der Banken- und Werbeartikelwirtschaft.
5 Die Outsourcing-Entscheidung: Anhand eines Modellunternehmens werden Instrumente zur Entscheidungsfindung und Kriterien wie Zeit- und Kostenaufwand für Outsourcing analysiert.
6 Zusammenfassung: Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der Ergebnisse und der Bestätigung des Nutzens von Outsourcing innerhalb des FinanzVerbundes.
Genossenschaftsbanken, Outsourcing, Werbeartikel, Marketing-Mix, Kundenbindung, Prozessoptimierung, Kostenreduktion, FinanzVerbund, Kundenberatung, Bankenwirtschaft, Werbestrategie, Modellunternehmen, Logistik, Wertschöpfungskette, Effizienzsteigerung
Die Arbeit analysiert, ob und unter welchen Voraussetzungen die Auslagerung (Outsourcing) eines Werbeartikelprogramms für eine Kreditgenossenschaft wirtschaftlich sinnvoll ist.
Die zentralen Themen sind das genossenschaftliche Bankenwesen, der Einsatz von Werbeartikeln als Marketinginstrument und die strategische Entscheidung für Outsourcing zur Prozessoptimierung.
Ziel ist es zu klären, wie Werbemaßnahmen effektiv gestaltet werden können und ab welchem Punkt eine Auslagerung dieser Prozesse Kapazitäten für das Kerngeschäft freisetzt.
Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Analyse der Outsourcing-Grundlagen sowie eine quantitative Untersuchung anhand eines konstruierten Modellunternehmens einer großen Genossenschaftsbank.
Der Hauptteil behandelt die theoretischen Rahmenbedingungen von Outsourcing, die psychologischen Aspekte der Prozessauslagerung und eine detaillierte mathematische Kosten-Nutzen-Analyse des Outsourcing-Entscheidungsprozesses.
Wichtige Begriffe sind Genossenschaftsbanken, Outsourcing, Werbeartikel, Kundenbindung, Prozessoptimierung, Kostenreduktion und Wertschöpfungskette.
Ein Partnerunternehmen bringt spezialisiertes Wissen, Erfahrung bei der Sortimentsgestaltung und Logistik-Know-how ein, wodurch die Qualität gesteigert und Haftungsrisiken für die Bank reduziert werden können.
Es handelt sich um ein konstruiertes Fallbeispiel einer großen Genossenschaftsbank mit 430 Mitarbeitern und 36 Standorten, das als Grundlage für die numerische Analyse der Wirtschaftlichkeit dient.
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