Seminararbeit, 2008
47 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Aktuelle Situation
2.1 Rechenkapazitäten der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät
2.1.1 Büro-PCs der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät
2.1.2 CIP-Pool PCs der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät
2.2 Energieverbrauch der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät
2.2.1 Stromverbrauch der Büro PCs der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät
2.2.2 Stromverbrauch der CIP-Pool PCs der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät
2.3 Nutzungsverhalten
2.3.1 Nutzungsverhalten der Büromitarbeiter
2.3.2 Nutzungsverhalten der CIP-Pool-User
2.4 Finanzielle Bedeutung
3. Optimierungspotentiale
3.2 Ideen zur Optimierung des Energieverbrauchs
3.2.1 Einsparungen bei den öffentlichen CIP-Pools
3.2.2 Vermeidung des Reststromverbrauchs durch komplette Trennung vom Stromnetz
3.2.3 Einführung von Thin-Clients
3.2.4 Weiter Maßnahmen
4. Handlungsempfehlungen
4.1 kurzfristige Handlungsempfehlungen
4.2 langfristige Handlungsempfehlungen
5. Fazit
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, den Energieverbrauch von Desktop-Computern an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen zu analysieren, Optimierungspotenziale aufzuzeigen und konkrete Handlungsempfehlungen zu erarbeiten, die zu einer Reduktion der Energiekosten beitragen können.
3.2.3 Einführung von Thin-Clients
In den Büros und CIP-Pools der Universität Göttingen kamen bisher nur vollwertige Desktop Computer in einer Client-Server-Architektur zum Einsatz. Betriebssystem und Programme werden dabei lokal auf den Desktop Computern ausgeführt. Lediglich Nutzereinstellungen, Dokumente des Users und Programmdaten werden vom Server auf die Clients übertragen. Der Server stellt also nur Daten für die Desktop-Rechner (Clients) bereit.
Bei dieser Beschaffenheit der Client-Server-Architektur spricht man auch von Fat-Clients. Dies sind voll ausgestattete Desktop Computer, mit hoher Rechenleistung, eigenem physikalischen Speicher (große Festplatte), eigener Grafikkarte (GPU), sowie CD/DVD-Laufwerk. Die Anwendungen sind dabei lokal installiert.
Eine andere Form der Client-Server-Architektur ist die Nutzung von Thin-Clients. Diese mit Standard Desktop-Computern verglichen relativ leistungsschwachen Minicomputer haben ein völlig anderes Anforderungsprofil als Fat-Clients. Thin-Clients dienen nur der Eingabe durch den Nutzer und der visuellen Ausgabe des Systems. Das Betriebssystem und die Anwendungen laufen dabei zentral auf einem Server. Über Protokolle wie zum Beispiel Microsofts Remote-Desktop-Protokoll (RDP) werden die Nutzereingaben zum Server übertragen, dort verarbeitet und anschließend am Thin-Client visuell ausgegeben.
1. Einleitung: Die Arbeit thematisiert den steigenden Energieverbrauch und die damit verbundenen Kosten an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät und definiert den Fokus auf Desktop-Computer als Optimierungsobjekt.
2. Aktuelle Situation: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte Bestandsaufnahme der Rechenkapazitäten, des Energieverbrauchs und des Nutzungsverhaltens von Büro-PCs und CIP-Pool-Rechnern sowie deren finanzielle Auswirkungen.
3. Optimierungspotentiale: Es werden verschiedene Ansätze zur Senkung des Stromverbrauchs untersucht, darunter die Einführung automatischer Standby-Modi, die physische Trennung vom Stromnetz und die Implementierung von Thin-Clients.
4. Handlungsempfehlungen: Basierend auf der Analyse werden kurz- und langfristige Strategien vorgeschlagen, um durch technische und organisatorische Anpassungen signifikante Einsparungen zu erzielen.
5. Fazit: Das Fazit fasst die ökonomischen und ökologischen Effekte der vorgeschlagenen Maßnahmen zusammen und unterstreicht das hohe Potenzial zur Kostensenkung.
Thin-Clients, Energieverbrauch, Green-IT, Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät, Universität Göttingen, Desktop-Computer, Stromkosten, Effizienzsteigerung, Client-Server-Architektur, Reststromverbrauch, Nachhaltigkeit, IT-Infrastruktur, CIP-Pools, Ressourcenmanagement.
Die Arbeit untersucht den Energieverbrauch von Desktop-Computern an der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität Göttingen und identifiziert Möglichkeiten, durch technologische Umstellungen und geändertes Nutzungsverhalten Kosten zu senken.
Die zentralen Felder sind die IT-Infrastruktur der Fakultät, deren spezifischer Energieverbrauch, die Untersuchung von Nutzerprofilen sowie die Bewertung von Hardware-Alternativen wie Thin-Clients.
Das Ziel ist es, den Status quo des Energieverbrauchs zu erfassen und umsetzbare Handlungsempfehlungen zu formulieren, um die laufenden Energiekosten der IT-Ausstattung signifikant zu reduzieren.
Die Autoren nutzten eine Kombination aus Datenerhebung mittels Messgeräten (Energy Logger 3500), Analyse von Log-Files der Rechner und Auswertung von Bestandslisten sowie Herstellerdaten für einen Kosten-Nutzen-Vergleich.
Der Hauptteil gliedert sich in die Ist-Zustandsanalyse der IT-Landschaft, die Durchführung von Verbrauchsmessungen, die Bewertung verschiedener Optimierungsideen sowie eine detaillierte Kostenanalyse der untersuchten Hardware-Lösungen.
Die Arbeit wird primär durch Begriffe wie Thin-Clients, Energieverbrauch, Green-IT, Kosteneinsparung und IT-Infrastruktur charakterisiert.
Thin-Clients zeichnen sich durch einen deutlich geringeren Energiebedarf aus, da sie lokal keine rechenintensiven Aufgaben übernehmen, sondern lediglich als Anzeige- und Eingabegeräte für zentrale Server dienen.
Die Wake-On-Lan Funktion ermöglicht die zentrale Administration und Aktualisierung der Rechner, ist jedoch in der aktuellen Konfiguration ein Hindernis für manche Energiesparmaßnahmen, was in der Arbeit kritisch beleuchtet wird.
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