Fachbuch, 2014
37 Seiten
Die vorliegende Schrift befasst sich mit der Lokalisierung des sagenhaften Rethra, dem zentralen Heiligtum des Liutizenbundes. Ziel ist es, anhand historischer Quellen und empirischer Untersuchungen eine neue Hypothese zur Lage des Tempels zu entwickeln. Der Autor argumentiert, dass Rethra sich „zweifelsfrei“ bei der Stadt Dargun befindet. Die Schrift beleuchtet historische Beweise, die bisher in der „Rethra-Forschung“ kaum Beachtung fanden.
Die Einleitung führt in die Thematik des Rethra-Mythos ein und erklärt die Bedeutung des Heiligtums für die slawische Frühgeschichte Mecklenburgs. Anschließend werden die wichtigsten Fragen und Ziele der Arbeit dargestellt. Das Kapitel "HAT ES RETHRA ÜBERHAUPT GEGEBEN?" beschäftigt sich mit der Frage nach der Existenz des Heiligtums und der verschiedenen Theorien dazu. Im Kapitel "LAG RIEDEGOST ALIAS RETHRA IM „GAU DER REDARIER\"?" werden Argumente für und gegen die Lage des Tempels in der Region Circipanien untersucht.
Der Abschnitt "WAS SPRICHT FÜR DIE LAGE IN CIRCIPANIEN?" präsentiert verschiedene historische Quellen und Beweise, die für die Lage von Rethra in Circipanien sprechen. Im Gegenzug werden im Abschnitt "WAS SPRICHT FÜR DARGUN?" Argumente für die Lokalisierung des Tempels bei Dargun beleuchtet.
Rethra, Liutizenbund, Slawenaufstand, Svarožic, Delphi Mecklenburgs, historische Quellen, empirische Forschung, archäologische Befunde, Dargun, Circipanien, Thietmar von Merseburg, Reimchronik, Via Regia des Nordens, Zisterzienser Kloster.
Rethra war das zentrale Heiligtum des Liutizenbundes, ein Ort für Volksversammlungen und Orakel des Hauptgottes Svarožic, oft als „Delphi Mecklenburgs“ bezeichnet.
Der Autor entwickelt die Hypothese, dass sich Rethra zweifelsfrei bei der Stadt Dargun befand.
Die Arbeit nennt Thietmars Beschreibungen (z.B. das „Meer“), die Entfernung von Hamburg, die Lage an der Via Regia und archäologische Befunde als Indizien.
Es gibt über 30 verschiedene Theorien und Orte, an denen Rethra seit dem 14. Jahrhundert vermutet wurde, da eindeutige schriftliche und archäologische Beweise lange fehlten.
Thietmar lieferte eine der detailliertesten zeitgenössischen Beschreibungen des Tempels und seiner Umgebung, die als Grundlage für fast alle Lokalisierungsversuche dient.
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