Diplomarbeit, 2010
57 Seiten, Note: 11,00
Medien / Kommunikation - Multimedia, Internet, neue Technologien
1. Einleitung
2. Entwicklung des Internetauftritts der Stadt Neumünster 2000-2010
2.1. Portale
2.1.1 Webportal
2.1.2 Verwaltungsportal
2.1.3 eGovernment-Service-Portal
2.2. Untersuchung der inhaltlichen Entwicklung des Internetauftritts der Stadt Neumünster 2000-2010
2.2.1 Entwicklung von 2000 bis 2002
2.2.2 Entwicklung von 2003 bis 2005
2.2.3 Entwicklung von 2006 bis 2010
2.3. Untersuchung der technischen Entwicklung des Internetauftritts der Stadt Neumünster 2000-2010
2.3.1 Internetanbindung, Server und Betriebssysteme
2.3.2 Programmiersprache, Datenbank- und Content-Management-Syteme
2.4. Einordnung des Entwicklungsstands des Internetauftritts der Stadt Neumünster hin zum modernen eGovernment-Portal
3. Rahmenbedingungen durch das E-Government-Gesetz
3.1. Entstehung des E-Government-Gesetzes
3.2. Inhalt des E-Government-Gesetzes
4. Versuch eines Stimmungsbildes zum Thema eGovernment in der Stadt Neumünster
4.1. Methodik
4.2. Ergebnisse
4.3. Interpretation der Ergebnisse
5. Zukunftsaussichten für die Stadt Neumünster - Moderne Kommunikations- Interaktions- und Transaktionsformen zwischen der Verwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern, ihre Chancen und Risiken
5.1. eGovernment
5.2. ePartizipation
5.3. Web 2.0
5.3.1 Weblogs
5.3.2 Social Software
5.4. Empfehlung an die Stadt Neumünster
5.4.1 Nutzung von eGovernment
5.4.2 Nutzung von Technologien des Web 2.0
5.4.3 Fazit
6. Schlussbetrachtung
Die Diplomarbeit untersucht den bisherigen Entwicklungsstand des Internetauftritts der Stadt Neumünster hin zu einem modernen eGovernment-Portal und analysiert Möglichkeiten für dessen zukunftsfähigen Ausbau unter Einbeziehung von Web 2.0-Technologien und ePartizipation.
2.2.1 Entwicklung von 2000 bis 2002
1996 startete die Firma antares unter der Domain www.neumuenster.com eine inoffizielle Internetseite für die Stadt Neumünster. „Wir hatten damals monatelang versucht der Stadt eine eigene Seite zu schenken, aber die Stadt wollte damals keine haben“20, äußert sich Jens Hollenbach, Geschäftsführer der antares GmbH & Co KG, zur Gründung der Internetseite.
Neben der Internetseite der Firma antares wurde unter der Domain www.neumuenster.de eine weitere inoffizielle Internetseite für Neumünster in privater Hand betrieben. Dieser Betreiber verlor 1999 in einem Rechtsstreit die Domain neumuenster.de an die Stadt Neumünster. So ist seit dem Jahr 2000 der offizielle Internetauftritt der Stadt Neumünster unter www.neumuenster.de erreichbar. Der Internetauftritt gliederte sich in die Kategorien „Stadt-Info“, „Verwaltung“, „Kultur und Bildung“, „Wirtschaft“, „Schulen“ und „Kontakt“.
Neben dem reinen Informationsangebot, wie der Auflistung aller Schulen mit Adressen, die Rubrik „Stadtpunkte Neumünster - Ein Rundgang“ oder Informationen über die Wirtschaft in Neumünster, konnten die Bürgerinnen und Bürger über zwei Kommunikationskanäle, per E-Mail oder durch einen Eintrag ins Gästebuch, Kontakt mit den Beschäftigten der Stadtverwaltung aufnehmen. Im Gästebuch konnten die Bürgerinnen und Bürger außerdem Kritik, Anregungen und Verbesserungsvorschläge äußern. Das „gewünschte Feedback“ blieb jedoch aus.
1. Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die steigende Bedeutung des Internets für die Kommunikation zwischen Kommunalverwaltung und Bürgern und definiert den Untersuchungsrahmen für die Stadt Neumünster.
2. Entwicklung des Internetauftritts der Stadt Neumünster 2000-2010: Dieses Kapitel dokumentiert detailliert die inhaltliche sowie technische Transformation des Internetauftritts von einfachen statischen Webseiten hin zu komplexeren Strukturen.
3. Rahmenbedingungen durch das E-Government-Gesetz: Es werden die gesetzlichen Grundlagen und Anforderungen des E-Government-Gesetzes des Landes Schleswig-Holstein dargestellt, die als regulatorischer Rahmen für die digitale Verwaltung dienen.
4. Versuch eines Stimmungsbildes zum Thema eGovernment in der Stadt Neumünster: Auf Basis einer eigenen Umfrage werden Tendenzen bezüglich der Akzeptanz und des Interesses der Bürger an erweiterten digitalen Verwaltungsangeboten analysiert.
5. Zukunftsaussichten für die Stadt Neumünster - Moderne Kommunikations- Interaktions- und Transaktionsformen zwischen der Verwaltung und den Bürgerinnen und Bürgern, ihre Chancen und Risiken: Das Kapitel diskutiert das Potenzial von eGovernment, ePartizipation und Web 2.0 und leitet daraus konkrete Empfehlungen für die Verwaltung ab.
6. Schlussbetrachtung: Die Ergebnisse werden zusammenfassend bewertet und die Notwendigkeit für eine kontinuierliche Weiterentwicklung der städtischen Web-Aktivitäten betont, um den Anschluss an moderne Standards nicht zu verlieren.
eGovernment, Stadt Neumünster, Internetauftritt, Web 2.0, Bürgerbeteiligung, ePartizipation, Verwaltungsmodernisierung, Kommunalverwaltung, Digitalisierung, Online-Services, Weblogs, Social Software, Ratsinformationssystem, Bürgerservice, Internetstrategie.
Die Arbeit analysiert die historische Entwicklung und den aktuellen Stand des Internetauftritts der Stadt Neumünster sowie dessen Potenzial zur Weiterentwicklung in ein modernes eGovernment-Portal.
Die Arbeit deckt die Bereiche eGovernment, ePartizipation sowie die Einbindung von Web 2.0-Technologien in die kommunale Verwaltung ab.
Ziel ist es, aufzuzeigen, wie die Stadt Neumünster ihren Internetauftritt bürgerfreundlicher und effizienter gestalten kann, um den Anforderungen der modernen digitalen Kommunikation gerecht zu werden.
Die Untersuchung basiert auf einer Kombination aus Literaturanalyse, Auswertung des "Internet Archive" für die historische Entwicklung und einer eigens durchgeführten, nicht repräsentativen Bürgerumfrage vor Ort.
Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte technische und inhaltliche Analyse der Entwicklung von 2000 bis 2010, eine Untersuchung der gesetzlichen Rahmenbedingungen sowie eine Zukunftsprognose unter Berücksichtigung moderner Interaktionsformen.
Wichtige Begriffe sind eGovernment, Web 2.0, Bürgerbeteiligung, ePartizipation, Transparenz der Verwaltung und Prozessoptimierung.
Web 2.0 ermöglicht einen kostengünstigen, direkten Austausch mit den Bürgern und fördert die Bürgerbeteiligung durch moderne Werkzeuge wie Blogs oder Wikis, was zur Imageverbesserung der Kommune beitragen kann.
Dr. Olaf Tauras äußert sich hierzu zurückhaltend und stuft ePartizipation zum Zeitpunkt der Untersuchung als einen Schritt zu weit ein, während er eGovernment-Prozesse generell als sinnvoll unterstützt.
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