Bachelorarbeit, 2014
75 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Motivation und Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau der Arbeit
2 Grundlagen
2.1 Container
2.1.1 Eigenschaften des Containers
2.1.2 Containertypen
2.1.3 Containerleasing
2.1.4 Prognose der weltweiten Containermarktentwicklung
2.2 Hamburger Hafen
2.2.1 Überblick über den Hamburger Hafen
2.2.2 Überblick über die Leercontainerdepots in Hamburg
2.2.3 Prognose der Containermarktentwicklung im Hamburger Hafen
3 Ursachen der Leercontainerproblematik weltweit und am Hamburger Hafen
3.1 Ursachen für die Leercontainerproblematik
3.1.1 Ungleicher Güterfluss
3.1.2 Nachfrage nach unterschiedlichen Containerarten
3.1.3 Kauf- oder Leasingpreis günstiger als Repositionierungskosten
3.1.4 Saisonale Muster des Containerumschlags
3.2 Betrachtung der Ursachen in Bezug auf den Hamburger Hafen
3.2.1 Ungleicher Güterfluss
3.2.2 Nachfrage nach unterschiedlichen Containerarten
3.2.3 Kauf- oder Leasingpreis günstiger als Repositionierungskosten
3.2.4 Saisonale Muster des Containerumschlags
4 Darstellung und Analyse der Ansätze zur Verbesserung der Leercontainerlogistik im Hamburger Hafen
4.1 Darstellung der Ansätze
4.1.1 Faltbare Container
4.1.2 Container Pooling
4.1.3 Verbesserung der Depotstandorte und vermehrte Integration von Binnenschiffen
4.1.4 Einführung des Virtual Container Yards
4.2 Analyse der Ansätze in Bezug auf den Hamburger Hafen
4.2.1 Faltbare Container im Hamburger Hafen
4.2.2 Container Pooling im Hamburger Hafen
4.2.3 Verbesserung der Depotstandorte im Hamburger Hafen und vermehrte Integration von Binnenschiffen
4.2.4 Einführung des Virtual Container Yards im Hamburger Hafen
5 Handlungsempfehlung
6 Fazit
Die vorliegende Arbeit untersucht die Ursachen der Leercontainerproblematik im Hamburger Hafen und evaluiert vier spezifische Lösungsansätze, um die Effizienz der Leercontainerlogistik nachhaltig zu steigern. Ziel ist es, durch eine fundierte Analyse dieser Ansätze eine Strategie zu entwickeln, die das Transportvolumen reduziert, Kosten senkt und die Verfügbarkeit von Leercontainern verbessert.
4.1.1 Faltbare Container
Zur Reduzierung der Leercontainertransporte, besonders in Häfen mit ungleichem Güterstrom, sind neue Technologien in Überlegung. Die bekannteste Technologie ist der faltbare Container, von denen zwei unterschiedliche Typen bekannt sind. Der erste Typ wird „Six-in-One Concept“ (SIO) und der zweite „Fallpac-Concept“ genannt (Tomar, 2008, S. 16 f). Der SIO ist ein 20ft Container. Im gefalteten Zustand entsprechen sechs dieser Container übereinander gestapelt der Größe eines 20ft Standardcontainers entsprechen (s. Abbildung 7).
Jedoch wird der SIO, von denen in der Vergangenheit lediglich 2.000 Stück produziert wurden, in der Praxis nicht mehr genutzt, da das Falten der Container zeitaufwendig war und sie sehr anfällig für Schäden waren (Konings et al., 2001, S. 338).
Die „Fallpac-Concept“ Technologie entspricht in etwa der SIO Technologie (s. Abbildung 8). Vier dieser Faltcontainer übereinander gestapelt nehmen die Fläche eines 20ft Standardcontainers ein (HCI, 2013; FOLDX, 2013, S. 3). Diese Technologie ist noch in Anwendung und wird hauptsächlich von den Firmen Holland Container Innovations (HCI) und Cargoshell entwickelt (Moon et al. 2013, S. 108).
1 Einleitung: Dieses Kapitel motiviert die Arbeit durch die Darstellung der globalen Herausforderungen bei der Leercontainerlogistik und definiert die Zielsetzung sowie den strukturellen Aufbau der Bachelorarbeit.
2 Grundlagen: Hier werden die historischen Entwicklungen des Containers, die verschiedenen Containertypen, Leasingmodelle sowie der Status Quo und die Prognosen für den Hamburger Hafen dargelegt.
3 Ursachen der Leercontainerproblematik weltweit und am Hamburger Hafen: Dieses Kapitel identifiziert die Hauptursachen für Leerstand, wie den ungleichen Güterfluss, saisonale Muster und Preisstrukturen, und analysiert deren spezifische Auswirkung auf den Hamburger Hafen.
4 Darstellung und Analyse der Ansätze zur Verbesserung der Leercontainerlogistik im Hamburger Hafen: In diesem Kernkapitel werden die Lösungsansätze (faltbare Container, Pooling, Depotoptimierung und Virtual Container Yards) vorgestellt und hinsichtlich ihrer Umsetzbarkeit für Hamburg analysiert.
5 Handlungsempfehlung: Das Kapitel bietet eine strukturierte Empfehlung für kurz-, mittel- und langfristige Maßnahmen zur Verbesserung der Logistik, basierend auf den Ergebnissen der vorangegangenen Analyse.
6 Fazit: Das abschließende Kapitel fasst die zentralen Erkenntnisse der Arbeit zusammen und betont die Notwendigkeit einer koordinierten Strategie zwischen allen Stakeholdern für den Standort Hamburg.
Leercontainerlogistik, Hamburger Hafen, Containerumschlag, Repositionierung, Container Pooling, Faltbare Container, Virtual Container Yard, Intermodaler Verkehr, Binnenschiff, Supply Chain Management, Globalisierung, Güterfluss, Containerleasing, Depotmanagement, Transportoptimierung.
Die Arbeit befasst sich mit der Optimierung der Leercontainerlogistik im Hamburger Hafen, um den Herausforderungen durch wachsende Containerströme und knappe Hafenkapazitäten zu begegnen.
Zentrale Themen sind die Ursachen für Leercontaineraufkommen (z.B. ungleiche Güterströme) sowie die Bewertung innovativer technischer und organisatorischer Lösungsansätze.
Ziel ist die Identifikation und Empfehlung geeigneter Maßnahmen, um die Verfügbarkeit von Containern zu optimieren, Transportvolumen zu senken und Kosten zu reduzieren.
Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturanalyse und einer deskriptiven Auswertung aktueller Marktdaten, Prognosen und praktischer Konzepte zur Leercontainerlogistik.
Der Hauptteil gliedert sich in eine Ursachenanalyse und eine detaillierte Prüfung von vier Ansätzen: Faltcontainer, Container Pooling, infrastrukturelle Depotverbesserungen und virtuelle Container-Plattformen (VCY).
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Leercontainerlogistik, Hamburger Hafen, Repositionierung und Prozessoptimierung geprägt.
Das VCY ermöglicht durch transparente Daten den Austausch von Leercontainern zwischen Importeuren und Exporteuren, was sogenannte "Street-Turns" fördert und unnötige Transporte zum Terminal vermeidet.
Binnenschiffe bieten eine umweltfreundliche und kapazitätsstarke Alternative zum Lkw-Transport, um Leercontainer zwischen zentralen Pufferlagern und den Terminals effizient zu bewegen.
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