Diplomarbeit, 2013
104 Seiten, Note: 1,0
1. Einleitung
2. Grundlagen
2.1. Projekt
2.1.1. Projektarten
2.1.2. Projektmanagement
2.1.3. Wissensgebiete im Projektmanagement
2.2. Programm
2.2.1. Programm-Management
2.3. Portfolio
2.3.1. Grundlagen des Portfoliomanagements
2.4. Zusammenhang von Projekten, Programmen und Portfolios
3. Multiprojektmanagement
3.1. Definition
3.2. Aufgaben des Multiprojektmanagements
3.3. Strategisches Multiprojektmanagement
3.3.1. Einflussgrößen
3.3.1.1. Strategische Bedeutung
3.3.1.2. Monetärer Wert
3.3.1.3. Politische Motive
3.3.1.4. Relativer Vergleich
3.3.1.5. Projektrisiko
3.3.1.6. Projektwechselwirkungen
3.3.2. Bewertungsmethoden
3.3.2.1. Eindimensionale Bewertungsmethoden
3.3.2.2. Komparative Bewertungsmethoden
3.3.2.3. Mehrdimensionale Bewertungsmethoden
3.3.3. Projektauswahl
3.3.4. Ressourcenmanagement
3.3.4.1. Verfügbare Ressourcenkapazität
3.3.4.2. Ermittlung des Ressourcenbedarfs
3.3.4.3. Ressourcenplanung
3.4. Operatives Multiprojektmanagement
3.4.1. Multiprojekt-Controlling
3.4.2. Multiprojektsteuerung
3.4.3. Multiprojekt-Standards
3.4.4. Übergreifendes Wissensmanagement
4. Anforderungsanalyse zum Multiprojektmanagement bei Getrag Ford Transmissions
4.1. Die „richtigen“ Projekte auswählen
4.2. Projekte überwachen und steuern
4.3. Ressourcen planen und einsetzen
4.4. Umgang mit Projektrisiken
4.5. Erworbenes Wissen erhalten
5. Soll-Konzept für ein optimales Multiprojektmanagement bei Getrag Ford Transmissions
5.1. Strategisches Multiprojektmanagement für GFT IT
5.1.1. Projektprüfung und -bewertung
5.1.2. Portfoliomanagement für GFT IT
5.1.3. Ressourcenmanagement für GFT IT
5.2. Operatives Multiprojektmanagement für GFT IT
5.2.1. Projektmanagement der GFT IT
5.2.2. Wissensmanagement für GFT IT
5.2.3. Multiprojekt-Controlling für GFT IT
5.2.4. Multiprojektsteuerung für GFT IT
5.3. Organisatorische Veränderungen
6. Fazit und Zusammenfassung
Diese Diplomarbeit untersucht die Anforderungen an ein effizientes Multiprojektmanagement in der IT-Abteilung der GETRAG Ford Transmissions GmbH (GFT), um die Vielzahl an IT-Projekten strategisch zielgerichtet zu steuern und Ressourcenkonflikte zu minimieren.
3.3.1.6. Projektwechselwirkungen
In vielen Unternehmen werden heute Projekte parallel durchgeführt. Die zeitlichen, kapazitiven und inhaltlichen Vernetzungen im Projektportfolio sind oft nicht erfasst oder nicht bekannt. Eine Steuerung der Abhängigkeiten der Projekte untereinander bzw. die möglichen Auswirkungen auf Veränderungen im Portfolio sind deshalb nur schwer möglich.
Eine Möglichkeit, diese Lücke zu schließen, bietet die Wechselwirkungsanalyse. In ihrem systemorientierten Ansatz begreifen Seidl und Ziegler ein Projektportfolio als ein komplexes System von einzelnen Elementen (Programme und Projekte), die miteinander in Beziehung stehen. Anders als bei herkömmlichen Analysemethoden werden die Elemente dabei nicht im Einzelnen untersucht (wie z. B. beim Ursache-Wirkungs-Diagramm), sondern als Ganzes betrachtet. In der Wechselwirkungsanalyse werden inhaltliche, zeitliche und ressourcenbezogene Vernetzungen zwischen den Projekten analysiert. Diese Vernetzungen oder auch Wirkungen sind dabei immer richtungsbezogen, so hat z. B. Projekt A eine zeitliche Wirkung auf Projekt B, Projekt B hat eine inhaltliche Auswirkung auf Projekt C usw.
1. Einleitung: Vorstellung der wirtschaftlichen Herausforderungen in der Automobilindustrie und die Notwendigkeit eines strukturierten Multiprojektmanagements in der IT-Abteilung am Beispiel von GFT.
2. Grundlagen: Erläuterung und Abgrenzung grundlegender Begriffe wie Projekt, Programm und Portfolio sowie deren methodische Einordnung.
3. Multiprojektmanagement: Detaillierte Darstellung der Aufgaben, Methoden und Prozesse eines modernen Multiprojektmanagements, unterteilt in strategische und operative Aspekte.
4. Anforderungsanalyse zum Multiprojektmanagement bei Getrag Ford Transmissions: Analyse der Ist-Situation bei GFT zur Identifikation von Problemen und Ableitung konkreter Optimierungsanforderungen.
5. Soll-Konzept für ein optimales Multiprojektmanagement bei Getrag Ford Transmissions: Präsentation eines konkreten Konzeptes zur Einführung und praktischen Umsetzung von Multiprojektmanagement-Maßnahmen bei GFT IT.
6. Fazit und Zusammenfassung: Abschließende Reflexion der Ergebnisse und Zusammenfassung der zentralen Handlungsempfehlungen für die Organisation.
Multiprojektmanagement, Projektportfolio, IT-Projektmanagement, GFT, Automobil-Zulieferer, Strategische Projektauswahl, Ressourcenmanagement, Projektcontrolling, Earned-Value-Analyse, Meilensteintrendanalyse, Projektsteuerung, Wissensmanagement, Priorisierung, Projektwechselwirkungen, Prozessmodellierung
Das primäre Ziel ist die Entwicklung eines Soll-Konzepts zur Einführung von Multiprojektmanagement in der IT-Abteilung der Firma GFT, um die Projektlandschaft effizienter zu steuern.
Die Arbeit behandelt die Priorisierung von Projekten, die Steuerung von Ressourcen, das Projekt-Controlling, das Wissensmanagement sowie die organisatorische Anpassung durch PMO-Strukturen.
Die Arbeit sucht Antworten darauf, wie die Anforderungen an das Multiprojektmanagement bei der GFT IT strukturell gelöst werden können, um Strategiekonformität und Ressourceneffizienz zu steigern.
Es erfolgt eine fundierte Ist-Analyse auf Basis bestehender Projektarbeit, gefolgt von einer Ableitung von Soll-Anforderungen und der Gestaltung von Prozessen für das Multiprojektmanagement.
Im Hauptteil werden theoretische Grundlagen des Multiprojektmanagements sowie spezifische Analysen für die GFT IT hinsichtlich Projektprüfung, Portfoliomanagement und Ressourcenplanung detailliert ausgeführt.
Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie Multiprojektmanagement, Projektportfolio, Ressourcenengpässe, Earned-Value-Analyse und Unternehmensstrategie.
Mussprojekte sind Vorhaben, die zwingend erforderlich sind, um den Geschäftsbetrieb nicht zu gefährden, etwa durch gesetzliche Anforderungen oder technologische Zwänge.
Ohne ein strukturiertes Wissensmanagement entstehen Ineffizienzen, da Lösungen und Erfahrungen aus früheren Projekten bei neuen Vorhaben erneut mit hohem Zeitaufwand erarbeitet werden müssen.
Die Budgetlinie dient als finanzielle Grenze; Projekte oberhalb dieser Linie können durchgeführt werden, während Projekte darunter zunächst zurückgestellt werden, um das Portfolio finanziell zu steuern.
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