Masterarbeit, 2011
165 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 PROBLEMSTELLUNG
1.2 AUFBAU UND METHODIK
2 Kostenmanagement
2.1 BEDEUTUNG UND ZIELE DES KOSTENMANAGEMENTS
2.2 OPERATIVES UND STRATEGISCHES KOSTENMANAGEMENT
2.3 INSTRUMENTE DES KOSTENMANAGEMENTS
3 Strategische Steuerung
3.1 CONTROLLING
3.2 STRATEGISCHES CONTROLLING
3.3 UNTERSCHIEDE UND GEMEINSAMKEITEN ZUM KOSTENMANAGEMENT
4 Öffentliche Verwaltung
4.1 STRUKTUR UND REFORM
4.2 FINANZSITUATION ÖFFENTLICHER VERWALTUNGEN
4.3 BESONDERE SCHWIERIGKEITEN IN DER ÖFFENTLICHEN VERWALTUNG
5 Kostenmanagement in der öffentlichen Verwaltung
5.1 STRATEGISCHES CONTROLLING IN DER ÖFFENTLICHEN VERWALTUNG
5.1.1 Umweltanalyse
5.1.2 Unternehmensanalyse
5.1.3 Zusammenfassung durch eine SWOT-Analyse
5.1.4 Formulierung einer Strategie
5.1.5 Strategische Kontrolle
5.2 ANWENDBARKEIT DER KOSTENMANAGEMENT-INSTRUMENTE
5.2.1 ABC-Analyse
5.2.2 Fixkostenmanagement
5.2.2.1 Fixkostenreduktion
5.2.2.2 Fixkostenflexibilisierung
5.2.2.3 Kapazitätsmanagement
5.2.3 Outsourcing und Insourcing
5.2.4 Zero-Base Budgeting (ZBB)
5.2.5 Sonstige Instrumente
6 Vorstellung der Beispielkommune
7 Umsetzungs- und Lösungsansätze für die Beispielkommune
7.1 ZIELSETZUNG UND STRATEGISCHE ANALYSE
7.2 ANWENDUNG GEEIGNETER INSTRUMENTE
7.2.1 ABC-Analyse
7.2.2 Fixkostenmanagement und Outsourcing
7.2.2.1 Ansätze zum Fixkostenmanagement in Schulen
7.2.2.2 Ansätze zum Fixkostenmanagement im Produkt Immobilienmanagement
7.2.2.3 Ansätze zum Fixkostenmanagement im Produkt Personalangelegenheiten
7.2.2.4 Ansätze zum Insourcing im Rahmen der Interkommunalen Zusammenarbeit
7.2.3 Ansätze zum Zero-Base-Budgeting
7.2.4 Abschließende Beurteilung und Empfehlung
8 Fazit und Ausblick
Die vorliegende Arbeit untersucht die Anwendbarkeit betriebswirtschaftlicher Instrumente des strategischen Kostenmanagements in der öffentlichen Verwaltung. Ziel ist es, unter Berücksichtigung der spezifischen Rahmenbedingungen, wie dem hohen Fixkostenanteil und gesetzlichen Bindungen, Lösungsansätze für die Haushaltskonsolidierung am Beispiel eines Landkreises zu entwickeln und deren Praktikabilität zu bewerten.
Kostenniveau-Management
Verfolgt das Unternehmen das Ziel, die absolute Kostenhöhe des gesamten Unternehmens, einzelner Unternehmensbereiche oder einzelner Produkte zu senken, spricht man vom Kostenniveaumanagement. Dreh- und Angelpunkt ist die Identifizierung und Analyse der Potenziale, Kosten durch Auffinden unwirtschaftlicher Prozesse, Effizienzsteigerung und Rationalisierungsmaßnahmen zu reduzieren. Ansatzpunkt für die angestrebte Kostenreduzierung bildet die Mengenkomponente, z.B. durch Reduzierung des Materialverbrauchs und des Personaleinsatzes und vor allem die Wertkomponente, welche sich durch Effizienzsteigerung in den Prozessen der Leistungserstellung und die damit verbundende Produktivitätssteigerung kennzeichnet, z.B. durch Aufdeckung von Doppelstrukturen oder kostengünstigeren Bezugsquellen. Die verschiedenen Instrumente, auf welche im Rahmen des Kostenniveaumanagements zurückgegriffen werden kann, um die allgemeine Kosten-höhe zu senken, werden im Kapitel 2.3 vorgestellt.
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problemstellung der Haushaltsdefizite in der öffentlichen Verwaltung ein und umreißt den Aufbau sowie die methodische Vorgehensweise der Master-Thesis.
2 Kostenmanagement: Das Kapitel definiert grundlegende Begriffe, Ziele und Instrumente des Kostenmanagements und differenziert zwischen operativen und strategischen Ansätzen.
3 Strategische Steuerung: Hier werden die Grundlagen des Controllings sowie das strategische Controlling erläutert und deren enger Zusammenhang und Abgrenzung zum Kostenmanagement aufgezeigt.
4 Öffentliche Verwaltung: Das Kapitel beleuchtet die spezifischen Strukturen, Reformen, die Finanzsituation sowie die besonderen Schwierigkeiten, mit denen öffentliche Verwaltungen konfrontiert sind.
5 Kostenmanagement in der öffentlichen Verwaltung: Basierend auf der Theorie erfolgt hier eine Analyse zur Anwendbarkeit von Kostenmanagement-Instrumenten unter den Rahmenbedingungen öffentlicher Verwaltungen.
6 Vorstellung der Beispielkommune: Dieses Kapitel stellt kurz den untersuchten Landkreis und dessen Haushaltsstruktur dar (anonymisiert aus Datenschutzgründen).
7 Umsetzungs- und Lösungsansätze für die Beispielkommune: Dies ist der Kernteil der Arbeit, in dem die theoretischen Ansätze praktisch auf die Beispielkommune angewendet werden, inklusive einer monetären Bewertung der Maßnahmen.
8 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Praktikabilität der erarbeiteten Lösungsansätze für eine nachhaltige Haushaltskonsolidierung.
Kostenmanagement, Öffentliche Verwaltung, Haushaltskonsolidierung, Fixkostenmanagement, Strategisches Controlling, Doppik, Kapazitätsmanagement, Zero-Base-Budgeting, ABC-Analyse, Outsourcing, Insourcing, Interkommunale Zusammenarbeit, Haushaltsdefizit, Kostenniveaumanagement, Kostenstruktur.
Die Arbeit analysiert die Möglichkeiten zur Implementierung strategischer Kostenmanagement-Methoden in der öffentlichen Verwaltung, um dort bei bestehenden Haushaltsdefiziten zu einer nachhaltigen Konsolidierung beizutragen.
Schwerpunkte sind das Fixkostenmanagement, die strategische Steuerung (Controlling), das Zero-Base-Budgeting (ZBB) sowie die Optimierung von Kapazitäten und die interkommunale Zusammenarbeit.
Das Ziel ist die Entwicklung eines praktischen Konzepts für ein strategisches Kostenmanagement, das auf die Besonderheiten einer kommunalen Verwaltung zugeschnitten ist und konkrete Einsparpotenziale aufzeigt.
Die Arbeit stützt sich auf eine Literaturanalyse zur theoretischen Fundierung sowie auf eine praxisnahe Fallstudien-Analyse an einer Beispielkommune mit Soll-Ist-Vergleichen und monetären Wirkungskalkulationen.
Der Hauptteil behandelt die theoretische Einordnung des Kostenmanagements in die öffentliche Verwaltung, die spezifischen Herausforderungen kommunaler Haushalte sowie die praktische Anwendung von Instrumenten wie ABC-Analyse, Fixkostenmanagement und ZBB.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Haushaltskonsolidierung, Fixkostenmanagement, öffentliche Verwaltung, Kapazitätsmanagement und Zero-Base-Budgeting charakterisiert.
Da Landkreise sehr anlagenintensiv sind (z.B. durch Schulträgerschaft) und einen hohen Fixkostenanteil haben, bietet dieser Bereich das größte Potenzial zur Kostenbeeinflussung und Kapazitätsoptimierung.
ZBB erfordert den Verzicht auf Fortschreibungsmentalität und beginnt bei jedem Budgetierungsprozess beim Nullpunkt, was mit einem sehr hohen zeitlichen Aufwand und Bedarf an detaillierten Kennzahlen verbunden ist.
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