Bachelorarbeit, 2014
74 Seiten, Note: 1,7
1. Einleitung
2. Bedeutungen in der heutigen Zeit
2.1 Management-Buy-Out (MBO)
2.2 Employee-Buy-Out (EBO)
2.3 Pensionsverpflichtung gegenüber Geschäftsführer
2.4 Pensionsverpflichtung gegenüber Arbeitnehmern
3. Wirtschaftliche Grundlagen eines MBO
3.1 Unternehmensbewertungen
3.1.1 Ertragswertverfahren nach IDW
3.1.2 Discounted-Cashflow-Methode nach IDW
3.1.3 Ermittlung des Kapitalisierungszinssatzes
3.2 Kaufpreisfindungen
4. Gängige Alternativen eines Buy-Out neben dem MBO / EBO
4.1 Leveraged-Buy-Out (LBO)
4.2 Management-Buy-In (MBI)
4.3 Owner-Buy-Out (OBO)
4.4 Institutional-Buy-Out (IBO)
4.5 Walk-Out (WO)
4.6 Start Up
4.7 Take-Over
4.8 Assett Stripping
5. Rechtliche Aspekte eines MBO / EBO
5.1 Asset Deal
5.2. Share Deal
6. Alternativen der Finanzierung des MBO und EBO
6.1 Eigenkapital
6.1.1 Echtes Eigenkapital
6.1.2 Wirtschaftliches Eigenkapital
6.2 Kreditfinanzierungen
6.3 Privat Equity
6.4 Venture Capital
6.5 Mezzanine Capital
7. Ablösung einer bestehenden Pensionsverpflichtung
7.1 Vorbetrachtungen
7.2 Beendigung der Versorgungsverhältnisse
7.2.1 Verzicht des Betroffenen
7.2.2 Abfindung der Verpflichtung
7.3 Auslagerung
7.3.1 Direktversicherung und Pensionskasse
7.3.2 Pensionsfonds
7.3.3 Unterstützungskasse
7.3.4 Rentner-Gesellschaft
7.4 Ausfinanzierung
7.4.1 Contractual Trust Arrangement
7.4.2 Rückdeckungsversicherung
7.5 Vergleich der gesetzlichen Durchführungswege
8. Fazit
Diese Arbeit analysiert die Gestaltungsmöglichkeiten von Management-Buy-Out (MBO) und Employee-Buy-Out (EBO) Prozessen unter besonderer Berücksichtigung bestehender Pensionsverpflichtungen. Ziel ist es, Handlungsalternativen für eine erfolgreiche Unternehmensübernahme aufzuzeigen, wobei die steuerlichen, rechtlichen und wirtschaftlichen Auswirkungen der Ablösung oder Auslagerung von Pensionszusagen im Vordergrund stehen.
3.1 Unternehmensbewertungen
Zur Kaufpreisbestimmung bei einem Unternehmenserwerb sowie dessen Finanzierung ist eine Unternehmensbewertung unumgänglich. Hierbei spielt der Standard der Wirtschaftsprüfer „Grundsätze zur Durchführung von Unternehmensbewertungen“ eine erhebliche Rolle.
Dieser kann in Deutschland als bewertungsrelevanter Standard betrachtet werden und befasst sich hauptsächlich mit dem Ertragswertverfahren und der Discounted-Cashflow-Methode (DCF-Verfahren). Der Wert eines Unternehmens richtet sich hierbei - unter der Voraussetzung ausschließlich finanzieller Ziele - nach dem Barwert der mit dem Eigentum an dem Unternehmen verbundener Nettozuflüsse an die Unternehmenseigner.
Zur Ermittlung dieser Nettozuflüsse wird ein Kapitalisierungszinssatz verwendet. Dieser repräsentiert die Rendite aus einer Investition in eine dem zu erwerbenden Unternehmen adäquaten Alternativanlage. Demnach ist der Wert eines Unternehmens gleich der erwirtschafteten Überschüsse für die Unternehmenseigner. Dieser Wert ergibt sich aus Überschüssen, welche durch Fortführung des Unternehmens und Veräußerung nicht betriebsnotwendiger Vermögensgegenstände erwirtschaftet werden würden (Zukunftserfolgswert). Sollte der Liquidationswert des Unternehmens höher liegen als der Zukunftserfolgswert, käme dieser als Unternehmenswert in Betracht. Dem Substanzwert, welcher sich vereinfacht dargestellt aus Aktiva abzüglich Rückstellungen, Verbindlichkeiten und fremdkapitalzuzuordnender Sonderposten ermitteln lässt, kommt keine Bedeutung zu. Bei einem Unternehmensverkauf ist die Unternehmensbewertung im Verbund mit der Kaufpreisfestlegung unumgänglich, aber auch die schwierigste Aufgabe.
1. Einleitung: Die Einleitung stellt das MBO und EBO als Übernahmeformen vor und erläutert die Bedeutung der Pensionsverpflichtungen als kritischen Erfolgsfaktor bei Unternehmensnachfolgen.
2. Bedeutungen in der heutigen Zeit: Dieses Kapitel definiert MBO, EBO sowie die spezifischen Pensionsverpflichtungen gegenüber Geschäftsführern und Arbeitnehmern.
3. Wirtschaftliche Grundlagen eines MBO: Es werden Methoden zur Unternehmensbewertung (Ertragswert, DCF) und zur Kaufpreisfindung als notwendige Basis für MBO-Transaktionen erörtert.
4. Gängige Alternativen eines Buy-Out neben dem MBO / EBO: Das Kapitel bietet einen Überblick über verschiedene Buy-Out-Varianten wie LBO, MBI, OBO und weitere Übernahmeformen.
5. Rechtliche Aspekte eines MBO / EBO: Hier werden die rechtlichen Strukturen von Asset Deal und Share Deal inklusive ihrer steuerlichen Konsequenzen detailliert behandelt.
6. Alternativen der Finanzierung des MBO und EBO: Es erfolgt eine Analyse verschiedener Finanzierungsinstrumente, von Eigenkapital bis hin zu Mezzanine-Kapital.
7. Ablösung einer bestehenden Pensionsverpflichtung: Dies ist der Kernbereich der Arbeit, der verschiedene Methoden der Beendigung, Auslagerung und Ausfinanzierung von Pensionszusagen bewertet.
8. Fazit: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und betont, dass eine individuelle Sachverhaltsanalyse aufgrund komplexer rechtlicher und finanzieller Zusammenhänge unerlässlich ist.
Management-Buy-Out, MBO, Employee-Buy-Out, EBO, Pensionsverpflichtung, Unternehmensbewertung, Ertragswertverfahren, Discounted-Cashflow, Asset Deal, Share Deal, Private Equity, Mezzanine-Kapital, betriebliche Altersvorsorge, Contractual Trust Arrangement, CTA.
Die Arbeit befasst sich mit der Planung und Durchführung von Management- und Employee-Buy-Outs. Ein besonderer Fokus liegt darauf, wie bestehende Pensionsverpflichtungen im Rahmen solcher Unternehmenstransaktionen rechtlich und finanziell sinnvoll abgelöst oder umgestaltet werden können.
Die zentralen Themen sind die ökonomischen Grundlagen von Unternehmenskäufen, Finanzierungsstrategien (wie Private Equity oder Mezzanine-Kapital), rechtliche Strukturierungsmöglichkeiten (Asset vs. Share Deal) und detaillierte Szenarien zur Handhabung von betrieblichen Altersvorsorgeverpflichtungen.
Das primäre Ziel ist es, Handlungsalternativen aufzuzeigen, wie ein Übernahmemanagement bestehende Pensionslasten bewältigen kann, ohne die Transaktion durch unkalkulierbare Risiken oder hohe Liquiditätsabflüsse zu gefährden.
Es handelt sich um eine systematische Ausarbeitung auf Basis betriebswirtschaftlicher und steuerrechtlicher Literatur sowie aktueller Rechtsprechung, ergänzt durch Fallbeispiele und methodische Vergleiche verschiedener Finanzierungs- und Vorsorgeinstrumente.
Der Hauptteil gliedert sich in eine ökonomische Fundierung (Bewertung, Finanzierung), die rechtliche Einordnung der Transaktionsmodelle und einen umfassenden Teil zur Ablösung, Auslagerung und Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen (z.B. über Pensionsfonds, Unterstützungskassen oder CTA).
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie MBO/EBO, Unternehmensbewertung, betriebliche Altersvorsorge, Pensionsrückstellungen, steuerliche Gestaltung und Finanzierungsmodelle wie Venture Capital oder Mezzanine-Kapital charakterisieren.
Die Arbeit verdeutlicht, dass der Arbeitgeber bei vielen Modellen der Auslagerung (z.B. auf eine Unterstützungskasse) trotz des Outsourcings subsidiär haftbar bleibt, was bedeutet, dass er bei Zahlungsschwierigkeiten des Versorgungsträgers weiterhin für die Leistungen einstehen muss.
Das Modell teilt Anwartschaften in drei Stufen ein (erdient, Dynamik, nicht erdient), wobei der arbeitsrechtliche Schutzgrad mit jeder Stufe abnimmt. Dies ist entscheidend dafür, welche Teile einer Pensionszusage rechtssicher geändert oder entzogen werden können.
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