Bachelorarbeit, 2013
118 Seiten, Note: 1,3
1 Einleitung
1.1 Problemstellung
1.2 Zielsetzung der Arbeit
1.3 Aufbau und Vorgehensweise der Arbeit
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Messe
2.1.1 Definition und Abgrenzung der Begriffe „Messe“ und „Ausstellung"
2.1.2 Typisierung von Messen und Ausstellungen
2.1.3 Funktionen von Messen
2.1.4 Ziele von Messebeteiligungen
2.1.5 Bedeutung von Messebeteiligungen für Unternehmen
2.2 Messeerfolgskontrolle
2.2.1 Definition des Begriffs „Messeerfolgskontrolle“
2.2.2 Ziele und Aufgaben der Messeerfolgskontrolle
2.2.3 Bedeutung der Messeerfolgskontrolle für Unternehmen
2.2.4 Prozessbetrachtung der Messeerfolgskontrolle
2.2.5 Einsatz der Messeerfolgskontrolle in der Praxis
3 Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Messebeteiligung
3.1 Vorbereitung und Planung
3.1.1 Definition und Konkretisierung von Messezielen
3.1.2 Auswahl der richtigen Messe
3.1.3 Operative Vorabplanung der Messebeteiligung
3.1.4 Termin- und Ablaufplanung
3.1.5 Budget- und Kostenplanung
3.2 Organisatorische Abwicklung
3.2.1 Zuständigkeitsplan und Leitungsfunktionen
3.2.2 Teilnahmebedingungen
3.2.3 Sicherheitsbestimmungen
3.2.4 Rechtliche Vorschriften
3.2.5 Versicherungen
3.2.6 Logistik
3.3 Messestandkonzept
3.3.1 Funktionsbereiche
3.3.2 Standtypen und Standlage
3.3.3 Standbau und Standbauweise
3.3.4 Standgestaltung
3.3.5 Standausstattung und -ausrüstung
3.4 Messestandbetrieb
3.4.1 Standpersonal
3.4.2 Standordnung
3.4.3 Standbewirtung
3.4.4 Standbewachung
3.4.5 Standreinigung und Entsorgung
3.5 Werbung und Öffentlichkeitsarbeit
3.5.1 Werbung und Pressearbeit des Veranstalters
3.5.2 Messebegleitwerbung des Ausstellers
3.5.3 Pressearbeit und Pressekonferenz
3.6 Nachbearbeitung
3.6.1 Abschlussarbeiten und Nachfassaktionen
3.6.2 Messeerfolgskontrolle
4 Instrumente der Messeerfolgskontrolle
4.1 Kontrollinstrumente der Vor-Messe-Phase
4.1.1 Messekonzepttest
4.1.2 Produkttest und Testmarkt
4.1.3 Vorbefragung der Messezielgruppen
4.1.4 AUMA Messe-Nutzen-Check
4.2 Kontrollinstrumente der Messe-Phase
4.2.1 Zählung des abgegebenen bzw. angeforderten Informationsmaterials
4.2.2 Zählung der Standbesucher
4.2.3 Wegeverlaufsanalyse
4.2.4 Standbesucherbeobachtung
4.2.5 Standbesucherbefragung
4.2.6 Mystery Visits
4.2.7 Stand- und Wettbewerbsanalyse
4.2.8 Gesprächsprotokoll
4.3 Kontrollinstrumente der Nach-Messe-Phase
4.3.1 Nachbefragung der Standbesucher
4.3.2 Standpersonalbefragung
4.3.3 Einladungsresonanzanalyse
4.3.4 Besucherstruktur-Test der Gesellschaft zur freiwilligen Kontrolle von Messe- und Ausstellungszahlen und Auswertung
4.3.5 Umsatzkontrolle
4.3.6 MesseScorecard
4.3.7 Messekontaktwertrechnung
4.3.8 Lead Management
4.3.9 Budgetkontrolle
4.3.10 Messe-Benchmarking
5 Messeerfolgskontrolle am Praxisbeispiel des Mannheimer Maimarktes 2013
5.1 Konzeption und Aufbau der Umfrage
5.2 Auswertung und Interpretation der Ergebnisse
6 Fazit
Die vorliegende Bachelor-Thesis entwickelt eine umfassende Strategie („Roadmap“), um Messebeteiligungen strukturiert zu planen und den Erfolg dieser Marketinginstrumente nachhaltig messbar zu machen. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert sich darauf, wie Unternehmen ihre Messebeteiligungen effizienter durchführen und mittels methodischer Erfolgskontrolle die Erreichung ihrer Messeziele professionell überprüfen können, wobei der theoretische Rahmen durch eine empirische Untersuchung beim Mannheimer Maimarkt 2013 ergänzt wird.
3.4.1 Standpersonal
Ein funktionsgerechter Ablauf des Messestandbetriebes sichert zusammen mit einem positiven und einwandfreiem Messestandkonzept den nachhaltigen Erfolg einer Messeveranstaltung. Messen stellen eine optimale Plattform für ein interaktives und persönliches Verhältnis zwischen Standmitarbeitern und Kunden dar. Je motivierter und qualifizierter das Standpersonal ist, desto größer sind die Chancen um hohe Verkaufszahlen und neue Kundenkontakte zu erzielen. Eine sorgfältige Auswahl, eine intensive Schulung und eine rechtzeitige Einweisung bilden somit einen wichtigen Teil des gesamten Messe-Personalmanagements. Ohne diese Aktivitäten kann eine noch so akribische Messevorbereitung komplett verpuffen.
Die Größe des Messestandes, die selbst gesteckten Ziele für den geplanten Messeerfolg oder Erfahrungen von vorherigen Messeauftritten bestimmen den Bedarf an Personal. Für die Auswahl des geeigneten Messepersonals spielen sowohl fachliche Qualifikationen wie z.B. theoretische und praktische Fachkenntnisse, Fremdsprachenkenntnisse und Messeerfahrungen als auch persönliche Eigenschaften wie z.B. Kontaktfreudigkeit, sicheres Auftreten, Belastbarkeit und Reisefreudigkeit eine unverzichtbare Rolle. Dabei ist es wichtig, dass das Standpersonal sachkundig und kompetent Messegespräche gestaltet und sich aktiv für die Verwirklichung der Messeziele einsetzt. Für die Besetzung des Informationsstandes sowie für die Besucherbetreuung kann ebenfalls der Einsatz von örtlichen Arbeitnehmern, sog. Hostessen und Hosts, hilfreich sein.
Damit die Mitglieder der Standbesatzung ein Gespür für die Wünsche der Besucher entwickeln und der Stand so schnell wie möglich in Betrieb genommen werden kann, sollte das Standpersonal durch Briefing-Gespräche eingewiesen und mit Hilfe von Messetrainings intensiv geschult werden. Im Rahmen des Messetrainings sollten sämtliche Standmitarbeiter über das Produkt- und Leistungsangebot, Preise und Konditionen, Messeziele, Zielgruppen und wichtige Kunden, die Standordnung und den Dienstplan informiert und auf den gleichen Wissensstand gebracht werden.
1 Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die strategische Bedeutung von Messen im Marketing-Mix und begründet die Notwendigkeit einer systematischen Erfolgskontrolle, die in der Praxis oft vernachlässigt wird.
2 Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel definiert die Begriffe Messe und Ausstellung, erläutert deren Funktionen und Ziele und führt in die wissenschaftlichen Ansätze der Messeerfolgskontrolle sowie deren prozessualen Charakter ein.
3 Grundvoraussetzungen für eine erfolgreiche Messebeteiligung: Hier wird ein detaillierter Leitfaden für die Planung, Organisation und Umsetzung von Messestandkonzepten vorgestellt, der alle Phasen von der Vorbereitung bis zur Nachbearbeitung umfasst.
4 Instrumente der Messeerfolgskontrolle: Der Hauptteil bietet eine detaillierte Übersicht und Kategorisierung von Kontrollinstrumenten, die spezifisch für die Vor-Messe-Phase, die Messe-Phase und die Nach-Messe-Phase eingesetzt werden können.
5 Messeerfolgskontrolle am Praxisbeispiel des Mannheimer Maimarktes 2013: Dieses Kapitel veranschaulicht die theoretischen Erkenntnisse durch eine eigene empirische Umfrage unter 100 Ausstellern und analysiert deren Vorgehensweise bei der Erfolgskontrolle.
6 Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen, betont die Relevanz der strategischen Planung und unterstreicht, dass eine systematische Erfolgskontrolle unverzichtbar für eine nachhaltige Effizienzsteigerung ist.
Messeerfolgskontrolle, Messebeteiligung, Messemanagement, Marketing-Mix, Messeziele, Kontrollinstrumente, Standpersonal, Nachmessearbeit, Messe-Benchmarking, MesseScorecard, Lead Management, Effizienz, Effektivität, Zielerreichung, Messestandkonzept
Die Arbeit befasst sich mit der strategischen Bedeutung von Messen und der Notwendigkeit, Messebeteiligungen als professionellen Managementprozess zu verstehen, um deren Erfolg messbar zu machen.
Die zentralen Felder sind die theoretischen Grundlagen des Messemarketings, die operative Planung und Durchführung von Messeauftritten sowie die methodische Erfolgskontrolle mit Hilfe verschiedenster Instrumente.
Das Ziel ist die Entwicklung einer „Roadmap“ für ausstellende Unternehmen, um ihre Messeaktivitäten von der Konzeption bis zur Nachbearbeitung zu strukturieren und nachhaltig erfolgreich zu gestalten.
Neben einer umfassenden Literaturanalyse und dem Vergleich von Fachmethoden führt der Autor eine empirische Umfrage unter 100 Ausstellern auf dem Mannheimer Maimarkt 2013 durch, um Theorie und Praxis zu vergleichen.
Im Hauptteil werden neben den Grundvoraussetzungen für erfolgreiche Messeteilnahmen vor allem zahlreiche konkrete Kontrollinstrumente (z.B. Messe-Nutzen-Check, Besucherbeobachtung, MesseScorecard) im Detail beschrieben.
Die Arbeit wird durch Begriffe wie Messeerfolgskontrolle, Messebeteiligung, Effizienz, Messeziele und Instrumente der Erfolgskontrolle maßgeblich bestimmt.
Es dient dazu, die theoretischen Ansätze der Messeerfolgskontrolle an der Realität zu messen und aufzuzeigen, wie Unternehmen in der Praxis mit der Zielüberprüfung und Datenerhebung umgehen.
Besonders die „MesseScorecard“ wird als strategisches, ganzheitliches Instrument hervorgehoben, das über rein ökonomische Kennzahlen hinausgeht und hilft, den Erfolg planbar und optimierbar zu machen.
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