Bachelorarbeit, 2014
59 Seiten, Note: 1,0
1 Einleitung
2 Theoretische Grundlagen
2.1 Charakterisierung der Geldpolitik
2.2 Die geldpolitischen Ziele und Strategien der EZB
2.2.1 Das oberste Ziel: Stabilität des Preisniveaus
2.2.2 Die Strategie: Das Zwei-Säulen-Konzept
2.3 Die geldpolitischen Ziele und Strategien der FED
3 Die geldpolitischen Instrumente der EZB und der FED
3.1 Offenmarktpolitik
3.2 Mindestreservepolitik
3.3 Ständige Fazilitäten der EZB
3.4 Diskontpolitik der FED
4 Allgemeine Auswirkungen aktiver Geldpolitik
4.1 Auswirkungen auf Banken und Unternehmen
4.2 Einfluss auf Finanz- und Devisenmärkte
4.3 Auswirkungen auf Marktzinsen und Referenzzinssätze
4.4 Beeinflussung der Inflationsrate und dessen Folgen
4.4.1 Die Ursache der Inflation
4.4.2 Die Auswirkungen der Inflation
4.5 Wirkungsweise im IS-LM-Modell und AS-AD-Modell
5 Globale Auswirkungen der Geldpolitik im Zuge der Finanzkrise ab 2008
5.1 Ursachen der Krise
5.2 Auswirkungen der Finanzkrise auf die Weltwirtschaft
5.3 Geldpolitische Maßnahmen der Zentralbanken
5.3.1 Allgemeine eingeleitete Maßnahmen
5.3.2 Monetäre Lockerung durch Ankaufprogramme
5.3.3 Auswirkungen der Kaufprogrammdrosselung
5.3.4 Wirksamkeit der Kaufprogramme
5.3.5 Kritische Betrachtung der ergriffenen Maßnahmen
6 Zusammenfassung und Ausblick
Diese Arbeit untersucht die makroökonomischen Effekte aktiver geldpolitischer Interventionen von Zentralbanken, mit einem besonderen Fokus auf die Europäische Zentralbank (EZB) und das Federal Reserve System (FED). Zentrales Ziel ist es, die Wirksamkeit dieser Maßnahmen im Kontext der Finanzkrise 2008/2009 zu bewerten und zu hinterfragen, inwieweit Zentralbanken reale wirtschaftliche Faktoren durch ihre Politik beeinflussen können.
3.1 Offenmarktpolitik
Sowohl die EZB als auch die FED betreiben Offenmarktgeschäfte, um die verfügbare Geldmenge und die Zinssätze innerhalb der jeweiligen Währungsräume zu beeinflussen. Dies geschieht dadurch, dass die beiden Zentralbanken am Markt für Zentralbankgeld intervenieren, an dem die Geschäftsbanken ihr Guthaben halten und untereinander handeln können.
Die EZB nutzt allerdings nicht exakt das gleiche Instrumentarium wie das FED. Ihre Offenmarktoperationen bezeichnen vielmehr verschiedene Arten von Transaktionen. Die Abwicklung befristeter Transaktionen und endgültiger Käufe bzw. Verkäufe sowie von Devisenswapgeschäften, die Emission von EZB-Schuldverschreibungen und schließlich auch Termineinlagen beeinflussen sowohl die kurzfristigen Zinsen als auch die Liquidität der Geschäftsbanken. Die EZB tätigt überwiegend befristete Transaktionen. Aus diesem Grund ist die Geschäftsbank, die jeweils als Verkäufer auftritt, verpflichtet, die jeweiligen Wertpapiere nach Ablauf der Frist zurückzukaufen.
1 Einleitung: Hinführung zur Bedeutung der globalen Vernetzung und Relevanz der Geldpolitik im Kontext von Wirtschaftsschocks.
2 Theoretische Grundlagen: Erläuterung der geldpolitischen Konzepte sowie der Strategien und Ziele von EZB und FED.
3 Die geldpolitischen Instrumente der EZB und der FED: Darstellung der operativen Werkzeuge wie Offenmarktgeschäfte und Mindestreservepolitik zur Liquiditätssteuerung.
4 Allgemeine Auswirkungen aktiver Geldpolitik: Analyse der makroökonomischen Transmissionswege und Modellierung durch IS-LM und AS-AD.
5 Globale Auswirkungen der Geldpolitik im Zuge der Finanzkrise ab 2008: Ausführliche Behandlung der Krisenursachen und der drastischen Zentralbankmaßnahmen wie Quantitative Easing.
6 Zusammenfassung und Ausblick: Kritische Bilanz der Effektivität der Maßnahmen und Ausblick auf die langfristigen Risiken der ultralockeren Geldpolitik.
Geldpolitik, EZB, FED, Finanzkrise, Zinspolitik, Quantitative Easing, Zentralbank, Preisstabilität, Inflation, Offenmarktgeschäfte, IS-LM-Modell, Finanzmarkt, Liquidität, Wirtschaftswachstum, Transmissionsmechanismus
Die Arbeit analysiert die geldpolitischen Reaktionen von Zentralbanken auf die Weltfinanzkrise ab 2008 und deren Auswirkungen auf die Weltwirtschaft.
Dazu gehören die geldpolitischen Strategien der EZB und der FED, die Funktionsweise verschiedener Instrumente, die makroökonomische Theorie und die kritische Bewertung von Kriseninterventionen.
Das Ziel ist die Beurteilung der Effektivität der Geldpolitik als Krisenbewältigungsinstrument und die Untersuchung des Einflusses auf die Realwirtschaft.
Die Autor verwendet das IS-LM-Modell sowie das AS-AD-Modell, um die Auswirkungen von Geldmengenänderungen auf Zinsen, Preisniveau und Produktion theoretisch herzuleiten.
Neben den theoretischen Grundlagen liegt der Fokus auf der Analyse der Finanzkrise 2008, den Ursachen der Immobilienblase und den konkreten Maßnahmen (wie QE) der Zentralbanken.
Geldpolitik, EZB, FED, Finanzkrise, Quantitative Easing, Zinspolitik und Preisstabilität sind die prägenden Begriffe.
Die EZB verfolgt ein strikteres Zwei-Säulen-Konzept mit der Priorität auf Preisstabilität, während die FED einen breiteren Multi-Indikatoren-Ansatz („looking at everything“) mit gleichrangigen Zielen wie Beschäftigung und moderaten Zinsen verfolgt.
Der Autor warnt, dass durch das hohe Geldmengenwachstum ein Inflationspotenzial geschaffen wurde, das bei künftiger Normalisierung nur schwer zu kontrollieren sein könnte.
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