Bachelorarbeit, 2014
48 Seiten, Note: 1,3
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Rolle des Prinzips der wirtschaftlichen Betrachtungsweise in der Gewinnrealisierung nach handelsrechtlichen GoB. Ziel ist es, die Bedeutung dieses Prinzips im System der GoB aufzuzeigen und seine Anwendung in verschiedenen Vertragsarten zu erläutern.
Das erste Kapitel der Arbeit behandelt die Problemstellung der Gewinnrealisierung nach handelsrechtlichen GoB. Es wird die Bedeutung des Prinzips der wirtschaftlichen Betrachtungsweise im GoB-System erläutert. Das zweite Kapitel beschäftigt sich mit den Grundsätzen der Gewinnrealisierung und zeigt die Abhängigkeit der Gewinnrealisierung von der zugrundeliegenden Zivilrechtsstruktur auf. Das dritte Kapitel behandelt die Anwendung des Prinzips der wirtschaftlichen Betrachtungsweise in verschiedenen Vertragsarten, wie Kaufverträgen, Werkverträgen und Dividenden.
Die Arbeit befasst sich mit den zentralen Themen Gewinnrealisierung, handelsrechtliche GoB, wirtschaftliche Betrachtungsweise, Zivilrechtsstruktur, Kaufverträge, Werkverträge, Dividenden, Prinzip des quasi-sicheren Anspruchs, Prinzip des hinreichenden Risikoabbaus, Teilabnahmeprinzip, Abrechnungsprinzip, Verlustantizipationsprinzip und Bewertungsprinzip. Diese zentralen Begriffe werden im Kontext der Gewinnrealisierung nach handelsrechtlichen GoB untersucht und analysiert.
Die wirtschaftliche Betrachtungsweise besagt, dass für die bilanzielle Erfassung nicht allein die äußere zivilrechtliche Form, sondern der tatsächliche wirtschaftliche Gehalt eines Sachverhalts entscheidend ist.
Ein Gewinn gilt als realisiert, wenn der Anspruch "quasi-sicher" ist und ein hinreichender Risikoabbau stattgefunden hat. Dies ist beim Verkauf von Waren meist mit dem Übergang der Preisgefahr der Fall.
Bei Kaufverträgen erfolgt die Realisierung meist bei Lieferung. Bei Werkverträgen tritt sie grundsätzlich erst mit der Gesamtabnahme ein, wobei es Ausnahmen für Teilgewinnrealisierungen bei langfristigen Projekten gibt.
Es besagt, dass ein Gewinn erst dann ausgewiesen werden darf, wenn der Verkäufer seine Leistung so weit erbracht hat, dass ihm der Gegenleistungsanspruch (die Zahlung) rechtlich und wirtschaftlich kaum noch zu nehmen ist.
Eine phasengleiche Aktivierung ist unter bestimmten Voraussetzungen (z.B. bei Mehrheitsbeteiligungen) möglich, wenn der Gewinnanspruch der Muttergesellschaft zum Bilanzstichtag bereits als wirtschaftlich sicher gilt.
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