Examensarbeit, 2014
41 Seiten, Note: 1,0
1 EINLEITUNG
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN
2.1 DAS ONLINE-LERNEN
2.2 HAUSAUFGABEN
3 BESCHREIBUNG DER UNTERSUCHUNG
3.1 LEITFRAGEN UND HYPOTHESEN
3.2 BESCHREIBUNG DES ERHEBUNGSFELDES
3.3 DIE UNTERSUCHUNGSMETHODE
3.3.1 RÜCKLAUFQUOTENVERGLEICH
3.3.2 FRAGEBOGENSTUDIE
3.4 DATENERHEBUNGSINSTRUMENT
3.4.1 ERHEBUNGSBOGEN RÜCKLAUFQUOTENVERGLEICH
3.4.2 FRAGEBOGEN
3.5 ANALYSEVERFAHREN
3.5.1 ANALYSE DES RÜCKLAUFQUOTENVERGLEICH
3.5.2 ANALYSE DER FRAGEBOGENSTUDIE
4 DARSTELLUNG UND DISKUSSION DER ERGEBNISSE
4.1 DARSTELLUNG DER ERGEBNISSE
4.1.1 HYPOTHESE 1
4.1.2 HYPOTHESE 2
4.1.3 HYPOTHESE 3
4.1.4 HYPOTHESE 4
4.1.5 HYPOTHESE 5
4.2 DISKUSSION UND INTERPRETATION DER ERGEBNISSE
5 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK
7 LITERATUR
Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, zu untersuchen, ob und aus welchen Gründen die Nutzung des Internets die Motivation von Schülerinnen und Schülern bei der Anfertigung von Hausaufgaben steigert. Die Forschungsarbeit basiert auf einer Kombination aus einem quantitativen Rücklaufquotenvergleich und einer standardisierten Fragebogenstudie, um Ursachen für eine potenzielle Motivationsveränderung zu identifizieren und die gewonnenen Ergebnisse wissenschaftlich zu fundieren.
1 Einleitung
Seinen Ausgang nimmt das Interesse zur Anfertigung dieser Arbeit an der Hausaufgabensituation einer 8. Klasse einer Oldenburger Oberschule, die im Vergleich zu anderen Klassen ihrer Jahrgangsstufe eine verhältnismäßig niedrigere Anfertigungsquote aufgegebener Hausaufgaben zeigt. Diese Situation ist insofern als problematisch zu beschreibend, als dass TRAUTWEIN (2008) einen positiven Zusammenhang zwischen der Häufigkeit angefertigter Hausaufgaben und dem Leistungszuwachs festgestellt hat und es somit als sehr wünschenswert angesehen werden kann, wenn Schülerinnen und Schüler diese möglichst regelmäßig und häufig anfertigten.
Im Unterrichten dieser Klasse ist zu Beginn des 2. Schulhalbjahres 2013/14 der subjektive Eindruck gewonnen worden, dass die SuS ihre Hausaufgaben im Fach Wirtschaft in größerer Anzahl als üblich vorgelegt haben, wenn zur Anfertigung dieser die Nutzung des Internets notwendig gewesen ist. Da sich hierdurch ein Potenzial zur Erhöhung der Anfertigungsquote und - in Zusammenschau mit TRAUTWEIN (ebd.) - der Leistung der SuS bieten könnte, ist der subjektiv gewonnene Eindruck entlang der Konzeption, Durchführung und Auswertung der vorliegenden Erhebung auf seine objektive Evidenz hin überprüft worden.
1 EINLEITUNG: Die Einleitung beleuchtet die Ausgangslage einer 8. Klasse mit niedriger Hausaufgaben-Anfertigungsquote und führt die Forschungsfrage ein, ob Internetnutzung diese Motivation steigern kann.
2 THEORETISCHE GRUNDLAGEN: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Konzepte von "Online-Lernen" und "Hausaufgaben" sowie deren wechselseitige Verknüpfung mit motivationalen Aspekten.
3 BESCHREIBUNG DER UNTERSUCHUNG: Hier werden die methodische Konzeption, das Forschungsdesign sowie das zweischrittige Erhebungsverfahren (Rücklaufvergleich und Fragebogen) detailliert vorgestellt.
4 DARSTELLUNG UND DISKUSSION DER ERGEBNISSE: Dieses Kapitel präsentiert die empirischen Befunde, verifiziert die aufgestellten Hypothesen und interpretiert die Ergebnisse kritisch im Hinblick auf die Leitfragestellungen.
5 ZUSAMMENFASSUNG UND AUSBLICK: Die Arbeit schließt mit einer zusammenfassenden Aussage zur Motivationssteigerung und reflektiert didaktische Konsequenzen für die zukünftige Unterrichtspraxis.
7 LITERATUR: Das Literaturverzeichnis listet die verwendeten Monografien, Herausgeberschaften und Zeitschriftenartikel auf.
Hausaufgaben, Internetnutzung, Motivation, Online-Lernen, Schülermotivation, Empirische Sozialforschung, Selbstgesteuertes Lernen, Rücklaufquote, Lernerfolg, Unterrichtsqualität, Medienkompetenz, Bildungsforschung, Wirtschaftspädagogik, Fragebogenstudie, Motivationssteigerung.
Die Arbeit untersucht den Einfluss der Internetnutzung bei der Hausaufgabenanfertigung auf die Motivation von Schülerinnen und Schülern einer 8. Klasse.
Die zentralen Felder sind die Hausaufgabenpraxis, Möglichkeiten des Online-Lernens und die psychologischen Grundlagen der Lernmotivation.
Das Ziel ist die Überprüfung der Hypothese, dass die notwendige Einbindung des Internets bei Hausaufgaben die Anfertigungsquote und die Motivation der Lernenden erhöht.
Der Autor nutzte ein zweischrittiges Design bestehend aus einem quantitativen Vergleich der Hausaufgaben-Rücklaufquoten und einer anonymen, standardisierten Fragebogenstudie.
Der Hauptteil umfasst die theoretische Fundierung, die detaillierte Beschreibung der methodischen Durchführung der Erhebung sowie die Auswertung und Diskussion der empirischen Daten.
Schlüsselwörter sind unter anderem Hausaufgaben, Online-Lernen, Motivation, Schülermotivation und selbstgesteuertes Lernen.
Nach kritischer Triangulation der Daten konnte für die untersuchte Klasse eine Steigerung der Motivation um durchschnittlich 6,56% nachgewiesen werden.
Die Schüler gaben an, dass die Zeitersparnis durch die Internetrecherche ein Hauptgrund für die gesteigerte Motivation ist, da ihnen dadurch mehr Freizeit bleibt.
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