Masterarbeit, 2014
62 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Arbeit untersucht den Zusammenhang zwischen Differenzeinkommen und Lebenszufriedenheit im Querschnitt. Ziel ist es, die Bedeutung relativer Einkommensvergleiche für die Lebenszufriedenheit zu analysieren und zu untersuchen, ob ein niedriges Differenzeinkommen zu einer höheren Lebenszufriedenheit führt. Dabei wird der intraindividuelle Vergleich von Individuen bezüglich des Nettoeinkommens und der subjektiven Empfindung über eine gerechte Entlohnung (Differenzeinkommen) in den Fokus gerückt.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die den Forschungsgegenstand und die Relevanz der Thematik einführt. Anschließend werden die zentralen Begriffe Lebenszufriedenheit, Differenzeinkommen und Neurotizismus definiert. Der theoretische Hintergrund beleuchtet das Easterlin Paradox, die Lohngerechtigkeit und das Fünf-Faktoren-Modell der Persönlichkeit. Der Forschungsstand gibt einen Überblick über bisherige Studien zum Zusammenhang von Differenzeinkommen und Lebenszufriedenheit sowie zum Einfluss von Neurotizismus. Die Arbeit formuliert Hypothesen, die im weiteren Verlauf empirisch überprüft werden.
Im Methodenkapitel werden die Konstruktoperationalisierung der Variablen, die verwendeten statistischen Verfahren sowie die Stichprobengewinnung und Datenerhebung beschrieben. Die Ergebnisse der empirischen Untersuchung werden anschließend präsentiert und diskutiert. Die Arbeit schließt mit einer Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse und einer Diskussion der Limitationen der Studie.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen Differenzeinkommen, Lebenszufriedenheit, Neurotizismus, Easterlin Paradox, Lohngerechtigkeit, relative Einkommensvergleiche, intraindividueller Vergleich, subjektive Wahrnehmung, Geschlechterunterschiede, empirische Untersuchung, Onlinebefragung, Studierende, Euro FH Hamburg.
Differenzeinkommen bezeichnet in dieser Studie die Differenz zwischen dem tatsächlichen Nettoeinkommen einer Person und dem Einkommen, das sie subjektiv als "gerechte Entlohnung" empfindet.
Das Paradoxon beschreibt die Beobachtung, dass mehr Einkommen ab einem gewissen Punkt nicht zu einer höheren Lebenszufriedenheit führt, da relative Vergleiche und Gewöhnungseffekte eintreten.
Die Untersuchung konnte keinen signifikanten Zusammenhang zwischen der Höhe des Differenzeinkommens und der individuellen Lebenszufriedenheit bei den befragten Studierenden feststellen.
Neurotizismus beschreibt die emotionale Labilität. Die Studie fand geschlechtsspezifische Diskrepanzen in dieser Dimension, die wiederum Einfluss darauf haben können, wie Einkommensunterschiede wahrgenommen werden.
Die Daten wurden mittels einer Onlinebefragung unter Studierenden der Euro FH Hamburg erhoben, wobei auch Faktoren wie Familienstand, Bildung und Alter berücksichtigt wurden.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

