Masterarbeit, 2012
87 Seiten, Note: 1,5
1. Einleitung
1.1 Frage- und Problemstellung
1.2 Aufbau der Arbeit
2. Der aktuelle Forschungsstand
2.1 Die Methode der Qualitativen Inhaltsanalyse
2.2 Akademischer und politischer Diskurs
2.2.1 Der akademische Diskurs
a) Die Klimawandelskeptiker
b) Die Klimawandelverfechter
2.2.2. Der politische Diskurs
a) Die Klimawandelskeptiker
b) Die Klimawandelverfechter
2.2.3 Zwischenfazit
3. Auswirkungen des Klimawandels
3.1 Zunahme von Extremwetterereignissen
3.2 Anstieg des Meeresspiegels
3.3 Verstärkte Wasser- und Nahrungsmittelknappheit
3.4 Verschärfung bestehender und Schaffung neuer Konflikte
3.5 Bedrohung der „Menschlichen Sicherheit“
4. Klimaflüchtlinge
4.1 Definition „Klimaflüchtlinge“
4.2 Beispiele und Prognosen
4.2.1 Afrika
a) Nordafrika
b) Die Sahelzone
4.2.2 Asien
a) Das Gangesdelta
b) Das Mekongdelta
c) Der Himalaya
4.2.3 Länderbeispiel Tuvalu
5. Herausforderungen für die Politik und Politikempfehlungen
5.1 Herausforderungen für die Politik
5.2 Politikempfehlungen
6. Fazit / Zukunftsprognosen
Die vorliegende Arbeit untersucht, wie sich der Klimawandel auf die internationale Sicherheit und die Entstehung von Klimaflüchtlingen auswirkt. Dabei wird analysiert, inwieweit ökologische Veränderungen die Lebensbedingungen in der Dritten Welt verschlechtern und welche politischen Strategien notwendig sind, um diese Herausforderungen präventiv anzugehen.
3.2 Anstieg des Meeresspiegels
In den Medien wird seit Anfang des Jahrtausends regelmäßig über die Folgen des Meeresspiegelanstiegs berichtet. Sie können verheerende Auswirkungen für viele Staaten und ganze Regionen haben. Daher bleibt auch der internationalen Politik keine andere Wahl als sich mit diesem Problem auseinanderzusetzen. In seinem Viertem Sachstandsbericht warnt der IPCC deutlich vor den Gefahren eines Meeresspiegelanstiegs:
„Der Anstieg des Meeresspiegels wird voraussichtlich zu einer Verstärkung von Überschwemmungen, Sturmfluten, Erosion und anderen Küstengefahren führen und dadurch die lebensnotwendige Infrastruktur sowie Siedlungen und Einrichtungen, die dem Lebensunterhalt der Inselbevölkerung zugrunde liegen, gefährden“ (IPCC 2007: 30).
Der IPCC prognostiziert einen globalen Meeresspiegelanstieg von 18 bis zu 59 Zentimetern bis in den Zeitraum der Jahre 2090 bis 2099 im Vergleich zu dem Pegel des Zeitraums von 1980 bis 1999, je nachdem wie die Erderwärmung entwickelt (IPCC 2007: 13; Tabelle 1). Zurzeit steigt der Meeresspiegel global um durchschnittlich 1,8 Millimeter jährlich, wobei der Meeresspiegel paradoxerweise regional unterschiedlich stark ansteigt.
1. Einleitung: Die Einleitung stellt die Forschungsfrage nach den sicherheitspolitischen Folgen des Klimawandels und der Klimaflucht dar und erläutert den methodischen Aufbau der Arbeit.
2. Der aktuelle Forschungsstand: Dieses Kapitel bietet einen Überblick über die wissenschaftliche und politische Debatte zum Klimawandel unter Verwendung der Qualitativen Inhaltsanalyse.
3. Auswirkungen des Klimawandels: Hier werden die direkten und indirekten Folgen des Klimawandels, wie Extremwetter, Meeresspiegelanstieg und Ressourcenknappheit, analysiert.
4. Klimaflüchtlinge: Dieses Kapitel definiert den Begriff der Klimaflüchtlinge und untersucht anhand von regionalen Fallbeispielen in Afrika und Asien die Fluchtursachen.
5. Herausforderungen für die Politik und Politikempfehlungen: Es werden politische Handlungsoptionen zur Eindämmung des Klimawandels und zum Umgang mit Klimaflüchtlingen diskutiert.
6. Fazit / Zukunftsprognosen: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die zukünftigen sicherheitspolitischen Herausforderungen.
Klimawandel, Klimaflüchtlinge, Internationale Sicherheit, Menschliche Sicherheit, Meeresspiegelanstieg, Extremwetterereignisse, Ressourcenknappheit, Klimawandelskeptiker, Qualitative Inhaltsanalyse, Tuvalu, Sahelzone, Gletscher, Anpassungsmaßnahmen, Umweltveränderungen, Sicherheitspolitik
Die Arbeit analysiert die sicherheitspolitischen Konsequenzen des Klimawandels und deren Rolle als Treiber für Fluchtbewegungen, insbesondere in Ländern der Dritten Welt.
Die zentralen Felder umfassen die globale Erwärmung, die Bedrohung der "Menschlichen Sicherheit", regionale Ressourcenkonflikte und die völkerrechtliche Problematik der Klimaflüchtlinge.
Das Ziel ist es, den Zusammenhang zwischen Klimawandel und Fluchtbewegungen zu verdeutlichen und politische Lösungsansätze zu identifizieren.
Die Arbeit nutzt die Methode der Qualitativen Inhaltsanalyse, um den bestehenden Literatur- und Wissensbestand systematisch auszuwerten.
Im Hauptteil werden die physischen Auswirkungen des Klimawandels, der Forschungsstand, konkrete regionale Fallbeispiele und die Konsequenzen für die internationale Sicherheitspolitik erörtert.
Die wichtigsten Begriffe sind Klimaflüchtlinge, Menschliche Sicherheit, Threat Multiplier, Meeresspiegelanstieg und Klimawandel.
Tuvalu dient als zentrales Beispiel für die existenzielle Bedrohung kleiner Inselstaaten durch den Meeresspiegelanstieg und die daraus resultierenden völkerrechtlichen Herausforderungen.
Die Arbeit zeigt auf, dass Klimawandelskeptiker besonders auf politischer Ebene Einfluss nehmen und dadurch notwendige Klimaschutzmaßnahmen häufig verzögern.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

