Bachelorarbeit, 2014
45 Seiten
Die vorliegende Bachelorarbeit befasst sich mit der Frage, ob in der Europäischen Union ein Demokratiedefizit herrscht. Sie analysiert die Problematiken von Demokratie auf europäischer Ebene und untersucht Lösungsmodelle für eine verstärkte Partizipation der BürgerInnen im supranationalen politischen System.
Die Arbeit beginnt mit einer Einleitung, die die Thematik des Demokratiedefizits in der Europäischen Union einführt und die Relevanz des Themas erläutert. Anschließend werden die Begriffe „Demokratie“ und „Demokratiedefizit“ definiert. Im dritten Kapitel wird das strukturelle Demokratiedefizit analysiert, wobei die Differenzen zwischen der Europäischen Union und Nationalstaaten sowie die Rolle des Lobbyismus beleuchtet werden.
Das vierte Kapitel befasst sich mit dem institutionellen Demokratiedefizit und analysiert die Rolle der verschiedenen Organe der Europäischen Union, wie der Europäischen Kommission, dem Europäischen Parlament, dem Europäischen Rat, dem Rat der Europäischen Union und der Europäischen Zentralbank sowie dem Europäischen Gerichtshof. Das fünfte Kapitel präsentiert verschiedene Lösungsansätze, um das Demokratiedefizit in der EU zu überwinden, darunter Reformen auf institutioneller Ebene, die Stärkung der Demokratie und Öffentlichkeit, die Rolle der deliberativen Demokratie und die Bedeutung der Sozialpartnerschaft.
Die Arbeit beschäftigt sich mit zentralen Themen wie Demokratie, Demokratiedefizit, Partizipation, supranationale Politik, Europäische Union, Lobbyismus, Institutionen, Reformen, deliberative Demokratie und Sozialpartnerschaft.
Es bezeichnet die Kritik, dass die Entscheidungsprozesse in der EU nicht ausreichend durch die Bürger legitimiert oder kontrolliert werden.
Der Vertrag zielte darauf ab, die Befugnisse des Europäischen Parlaments zu erweitern und die Beteiligungsmöglichkeiten der nationalen Parlamente und Bürger zu erhöhen.
Ein Lösungsansatz, der auf den öffentlichen Austausch von Argumenten und die Einbeziehung der Zivilgesellschaft setzt, um politische Entscheidungen zu legitimieren.
Die Arbeit analysiert, inwieweit der starke Einfluss von Interessengruppen auf EU-Institutionen die demokratische Partizipation der einfachen Bürger schwächt.
Nein, die strukturellen Unterschiede zwischen einem supranationalen System und einem klassischen Nationalstaat erschweren die Anwendung traditioneller Demokratiekonzepte.
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