Bachelorarbeit, 2014
63 Seiten, Note: 1,3
1. Einleitung
2. Theoretischer Hintergrund
2.1. Stand der Forschung
2.1.1. Begriffserklärungen
2.1.2. Erhebungsverfahren
2.1.3. Bisherige Befunde
2.2. Fragestellung
2.2.1. Kreativität
2.2.2. Arbeitskontext
2.2.3. Soziale Beziehungen
3. Methodisches Vorgehen
3.1. Literaturrecherche
3.2. Ein- und Ausschlusskriterien für die Verwendung von Studien
3.3. Einbezogene Quellen
4. Ergebnisse
4.1. Konsequenzen eines Präventions- versus Promotionsfokus im Hinblick auf Kreativität
4.1.1. Konsequenzen für den Kreativitätsprozess
4.1.2. Konsequenzen für Kreativität im Arbeitskontext
4.2. Konsequenzen eines Präventions- versus Promotionsfokus für das Arbeitsleben
4.2.1. Konsequenzen für die Arbeitsleistung
4.2.2. Konsequenzen für das Arbeitsverhalten und arbeitsbezogene Werte
4.3. Konsequenzen eines Präventions- versus Promotionsfokus im Hinblick auf soziale Beziehungen
4.3.1. Konsequenzen für das Konfliktverhalten
4.3.2. Konsequenzen für interpersonale Unterstützung
4.3.3. Konsequenzen für das Wohlbefinden in der Partnerschaft
4.3.4. Konsequenzen für die Versöhnungsbereitschaft
5. Diskussion
5.1. Zusammenfassung der Ergebnisse
5.2. Ausblick und Implikation für zukünftige Forschung
5.3. Fazit
Diese Bachelorarbeit untersucht die Auswirkungen des Promotions- und Präventionsfokus (nach der Theorie des regulatorischen Fokus von Higgins, 1997) auf verschiedene Lebensbereiche, um auf Basis aktueller Studien Zusammenhänge und moderierende Faktoren zu identifizieren.
4.1.1. Konsequenzen für den Kreativitätsprozess
Friedman und Förster (2001) stellten in ihrer Studie fest, dass Kreativität durch einen Promotionsfokus begünstigt wird. So lösten Personen mit induziertem Promotionsfokus signifikant mehr SPT-Aufgaben (M = 8.93) als Personen mit induziertem Präventionsfokus (M = 8.15), t(88) = 2.21, p < .03. Dieses Muster wiederholte sich auch unabhängig von der Art der Aufgabe (SPT, Wortvervollständigungsaufgabe etc.). Des Weiteren konnten die Autoren einen signifikanten positiven Zusammenhang zwischen der Stärke des Promotionsfokus und der Anzahl der Antworten im GCT nachweisen (b = .27), F(1,34) = 10.96, p < .003, sowie einen signifikanten negativen Zusammenhang zwischen Präventionsfokus und Anzahl der Antworten (b = -.49), F(1,34) = 9.73, p < .004.
Lam und Chiu (2002) stellten bei der Betrachtung des chronischen Fokus zudem einen Zusammenhang zwischen einem ausgeprägten Promotionsfokus und Ideenflüssigkeit (Anzahl generierter Ideen) fest (r = .45, p < .01), jedoch nicht in Bezug auf die Originalität der Ideen. Die Autoren stellten zudem fest, dass ein ausgeprägter Präventionsfokus weder Einfluss auf die Ideenflüssigkeit, noch auf die Originalität der Ideen hatte. Diese Erkenntnis widerspricht den Ergebnissen von Friedman und Förster (2001), die einen negativen Zusammenhang zur Ideenflüssigkeit feststellen konnten.
1. Einleitung: Einführung in das hedonistische Prinzip, die Theorie des regulatorischen Fokus und die Zielsetzung der Arbeit.
2. Theoretischer Hintergrund: Darstellung der Selbstdiskrepanztheorie, der Theorie des regulatorischen Fokus sowie relevanter Erhebungsverfahren und aktueller Forschungsbefunde.
3. Methodisches Vorgehen: Beschreibung der durchgeführten Literaturrecherche sowie der Kriterien zur Auswahl der berücksichtigten Studien.
4. Ergebnisse: Detaillierte Darstellung der Studienergebnisse unterteilt in Kreativität, Arbeitskontext und soziale Beziehungen.
5. Diskussion: Zusammenfassende Interpretation der Ergebnisse, Diskussion von Implikationen für die Forschung und ein abschließendes Fazit.
Regulatorischer Fokus, Promotionsfokus, Präventionsfokus, Kreativität, Arbeitskontext, Arbeitsleistung, soziales Miteinander, Partnerschaft, Konfliktverhalten, Motivation, Kognition, Emotion, Selbstdiskrepanztheorie, Führungsverhalten, Commitment.
Die Arbeit analysiert die Konsequenzen der beiden Ausprägungen der Theorie des regulatorischen Fokus (Promotions- und Präventionsfokus) auf verschiedene zentrale Lebensbereiche.
Die Arbeit konzentriert sich auf drei Hauptbereiche: Kreativität, den Arbeitskontext (Arbeitsleistung und -verhalten) sowie soziale Beziehungen und Partnerschaften.
Ziel ist es, den aktuellen Forschungsstand anhand von 27 ausgewählten Studien darzustellen, um die Auswirkungen der regulatorischen Ausrichtung auf das Erleben und Verhalten in den genannten Bereichen aufzuzeigen.
Es handelt sich um ein systematisches Literaturreview, das empirische Studien aus der aktuellen Forschung (post-2005) auswertet.
Der Hauptteil präsentiert die empirischen Befunde zu den Konsequenzen des regulatorischen Fokus auf kreative Prozesse, die berufliche Leistung, organisatorische Verhaltensweisen sowie die Qualität und Stabilität zwischenmenschlicher Beziehungen.
Wichtige Begriffe sind regulatorischer Fokus, Promotionsfokus, Präventionsfokus, Kreativität, Arbeitsleistung, soziale Unterstützung und Versöhnungsbereitschaft.
Der Promotionsfokus ist eher auf Wachstum, Fortschritt und das Erreichen von Gewinnen ausgerichtet, was die Generierung neuer, kreativer Ideen begünstigen kann, während der Präventionsfokus eher auf Sicherheit und Fehlervermeidung abzielt.
Ja, die Arbeit zeigt, dass situative Faktoren und der Kontext (z.B. Arbeitsumgebung, Art der Zielvorgabe oder vorhandenes Feedback) maßgeblich moderieren, wie stark sich ein regulatorischer Fokus auf das Verhalten auswirkt.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

