Magisterarbeit, 2003
103 Seiten, Note: 1,5
Die Magisterarbeit untersucht die Entwicklung der Musikvideos zwischen 1987 und 2003. Sie verfolgt das Ziel, die Veränderungen in Struktur, Inhalt und Bedeutung dieses Mediums zu analysieren und die Ursachen und Folgen dieser Entwicklung aufzuzeigen.
Das erste Kapitel bietet eine Einführung in das Thema und die Problemstellung der Arbeit. Es wird die Bedeutung des Musikvideos im Kontext der Musikindustrie und der Jugendkultur hervorgehoben.
Kapitel zwei definiert den Begriff des Musikvideos und beleuchtet verschiedene Perspektiven auf dieses Medium. Es wird die Entstehung und Entwicklung des Musikvideos in Verbindung mit der Entstehung von Musikkanälen wie MTV und VIVA beschrieben. Die Rolle von wirtschaftlichen Interessen und kulturellen Einflüssen wird dabei hervorgehoben.
Das dritte Kapitel beschäftigt sich mit der Analyse der Musikvideos anhand eines Klassifikationsmodells. Es werden verschiedene Aspekte des Musikvideos wie die Darstellungsebenen, die visuelle Binnenstruktur und die Rahmenbedeutungen der externen Bilder analysiert.
Das vierte Kapitel beinhaltet die Beschreibung der Musikvideos. Es werden ausgewählte Videos aus den Jahren 1987 und 2003 vorgestellt und anhand des Klassifikationsmodells analysiert. Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen den Videos aus beiden Zeitpunkten werden herausgearbeitet.
Musikvideo, Musikkanal, MTV, VIVA, visuelle Musik, Jugendkultur, Musikästhetik, Klassifikationsmodell, Altrogge, Entwicklung, Veränderung, Struktur, Inhalt, Bedeutung.
Die Arbeit zeigt eine Entwicklung in Struktur und Inhalt auf, wobei wirtschaftliche Interessen der Musikindustrie und technische Innovationen die Ästhetik zunehmend prägten.
Diese Kanäle machten Musikvideos zu einem essentiellen Marketinginstrument ("Kein Clip, kein Erfolg") und beeinflussten die Sehgewohnheiten der Jugendlichen massiv.
Ein Modell zur Analyse von Musikvideos, das zwischen verschiedenen Darstellungsebenen wie reiner Performance, Konzeptperformance und visueller Binnenstruktur unterscheidet.
Unter anderem werden Videos von Vanessa Paradis, Peter Gabriel, George Harrison und Kim Wilde analysiert.
Es zeigt sich eine stärkere Professionalisierung und Kommerzialisierung, beispielhaft analysiert an Künstlern wie 50 Cent, Missy Elliott und Good Charlotte.
Obwohl sie primär dem Broterwerb dienen, werden sie in der Arbeit auch als eigenständige Kunstform und Spiegel der Jugendkultur betrachtet.
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