Forschungsarbeit, 2014
182 Seiten
I. Kausalitätsmarkierungen im Deutschen und im Koreanischen
1.0 Einleitung
2.0 Kausalitätsmarkierungen im Deutschen
2.1 Eigentliche Kausalsätze
2.2 Finalsätze
2.3 Konditionalsätze
2.4 Konzessivsätze
2.5 Konsekutivsätze
3.0 Kausalitätsmarkierungen im Koreanischen
4.0 Ausblick/Forschungsdesiderate
II. Funktionsverbgefüge im Deutschen und im Koreanischen
1.0 Einleitung
2.0 Funktionsverbgefüge im Deutschen
2.1 Morphologische Beschreibung
2.2 Syntaktische Struktur
2.2.1 Ersetzbarkeit
2.2.2 Anaphorisierbarkeit
2.2.3 Erfragbarkeit
2.2.4 Modifizierbarkeit
2.2.5 Stellungseigenschaften
3.0 Funktionsverbgefüge im Koreanischen
3.1 Syntaktische Struktur
3.1.1 Ersetzbarkeit
3.1.2 Anaphorisierbarkeit
3.1.3 Erfragbarkeit
3.1.4 Modifizierbarkeit
3.1.5 Stellungseigenschaften
4.0 Zur semantischen Leistung der Funktionsverbgefüge
III. Konjunktionen im deutsch-koreanischen Sprachvergleich
1.0 Einleitung
2.0 Zur Differenzierung der Konjunktionen im Deutschen und im Koreanischen
3.0 Schwierigkeiten koreanischer Lerner beim Erwerb der deutschen Konjunktionen
IV. Präpositionen und Postpositionen im deutsch-koreanischen Sprachvergleich
1.0 Einleitung
2.0 Die Präpositionen im Deutschen
3.0 Die Postpositionen im Koreanischen
4.0 Präpositionen in der Lernersprache koreanischer Deutschlerner
V. Adverbien und Adverbialien im Deutschen und Koreanischen - Schwierigkeiten des Erwerbs der deutschen Adverbien und Adverbialien durch koreanische Lerner des Deutschen
1.0 Einleitung
2.0 Adverbien und Adverbialien im Deutschen
3.0 Adverbien und Adverbialien im Koreanischen
4.0 Fehler in der Verwendung von Adverbien bei koreanischen Lernern des Deutschen
VI. Der Quotativ - die indirekte Rede im Deutschen und im Koreanischen
1.0 Einleitung
2.0 Die indirekte Rede im Deutschen
3.0 Die indirekte Rede im Koreanischen
VII. Onomatopöie am Beispiel des Koreanischen
1.0 Einleitung
2.0 Funktionen von Onomatopoetika
3.0 Onomatopoetika im Koreanischen
VIII. Sprichwörter im Deutsch-Koreanischen Sprachvergleich
1.0 Einleitung
2.0 Sprichwörter im Deutschen und im Koreanischen
IX. Schimpf- und Tabuwörter im Deutschen, Englischen und Koreanischen
1.0 Einleitung
2.0 Schimpf- und Tabuwörter im Deutschen
3.0 Schimpf- und Tabuwörter im Englischen
4.0 Schimpf- und Tabuwörter im Koreanischen
X. Lehnwörter und Fremdwörter im Kontext ihrer Etymologie
1.0 Einleitung
2.0 Fremdsprachliche Transferenzen im Deutschen
2.1 Die englischen Transferenzen im Deutschen
2.2 Die niederländischen Transferenzen im Deutschen
2.3 Die skandinavischen Transferenzen im Deutschen
2.4 Die jiddischen Transferenzen im Deutschen
3.0 Fremdsprachliche Transferenzen im Koreanischen
XI. Der Satz im Koreanischen
1.0 Einleitung
2.0 Satzmuster und Satztypen im Koreanischen
Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, kontrastiv-linguistische Analysen zwischen der koreanischen Sprache und dem Deutschen durchzuführen. Die Forschungsfrage konzentriert sich auf die Identifikation syntaktischer, morphologischer und semantischer Gemeinsamkeiten sowie Unterschiede in verschiedenen sprachlichen Kategorien, um Sprachlernprozesse und potenzielle Fehlerquellen bei koreanischen Lernern des Deutschen besser zu verstehen.
1.0 Einleitung
Im vorliegenden Beitrag sollen die Möglichkeiten der Kausalitätsmarkierung im Deutschen und im Koreanischen erörtert werden.
Der Kausalzusammenhang wird von Hartung (1961, 55) als „eine spezifische Relation zwischen zwei Sachverhalten (Erscheinungen) definiert, die dann gegeben ist, wenn der eine Sachverhalt den anderen notwendig hervorbringt. Der Sachverhalt, der den anderen hervorbringt, ist die Ursache, der hervorgebrachte die Wirkung“. Kausalzusammenhänge bestehen also im Kern immer in einer Ursache-Wirkung-Beziehung.
Der Duden (1998, 791) weist darauf hin, dass der Begriff der Kausalität auf sprachliche Äußerungen der Alltagssprache „nicht im wissenschaftlich strengen Sinn“ angewandt werden kann. Diese Ansicht wird anhand der folgenden Beispiele belegt:
Weil der Motor kaputt war, brannte auch das Lämpchen nicht mehr.
Weil das Lämpchen nicht mehr brannte, war der Motor kaputt.
Laut Duden (ebd.) lassen sich die Unterschiede zwischen den Teilsätzen anhand der folgenden Paraphrasen verdeutlichen:
Dass der Motor kaputt war, war der Grund dafür, dass auch das Lämpchen nicht mehr brannte.
Dass das Lämpchen nicht mehr brannte, war ein Zeichen dafür, dass der Motor kaputt war.
Nur in dem ersten Beispielsatz stecke hinter der Konjunktion weil tatsächlich eine Kausalbeziehung. Der zweite Fall sei als eine Art Symptombeziehung zu verstehen.
Obwohl Satzgefüge der „Symptombeziehung“ gegen die Sprachlogik im strengen Sinne verstießen, kämen sie in der Alltagssprache relativ häufig vor.
I. Kausalitätsmarkierungen im Deutschen und im Koreanischen: Dieses Kapitel vergleicht die Möglichkeiten der Kausalitätsmarkierung durch Konjunktionen und Adverbien in beiden Sprachen.
II. Funktionsverbgefüge im Deutschen und im Koreanischen: Der Abschnitt analysiert die syntaktischen und semantischen Eigenschaften von Funktionsverbgefügen und beleuchtet deren Rolle als Prädikate.
III. Konjunktionen im deutsch-koreanischen Sprachvergleich: Hier werden Unterschiede im Konjunktionalsystem untersucht und analysiert, wie diese zu Fehlern bei koreanischen Lernern des Deutschen führen können.
IV. Präpositionen und Postpositionen im deutsch-koreanischen Sprachvergleich: Dieses Kapitel betrachtet die deutsche Präpositionalstruktur im Kontrast zur koreanischen Postpositionalstruktur sowie deren Verwendung in der Lernersprache.
V. Adverbien und Adverbialien im Deutschen und Koreanischen - Schwierigkeiten des Erwerbs der deutschen Adverbien und Adverbialien durch koreanische Lerner des Deutschen: Es werden syntaktische Funktionen von Adverbien diskutiert und typische Fehler koreanischer Lerner in der Anwendung im Deutschen analysiert.
VI. Der Quotativ - die indirekte Rede im Deutschen und im Koreanischen: Dieser Teil befasst sich mit der Transformation von direkter in indirekte Rede und der Verwendung des koreanischen Quotativs.
VII. Onomatopöie am Beispiel des Koreanischen: Es wird die onomatopoetische Wortbildung im Koreanischen untersucht und in den Kontext lautmalerischer Systeme eingeordnet.
VIII. Sprichwörter im Deutsch-Koreanischen Sprachvergleich: Dieses Kapitel vergleicht die Bildungstypen und Bedeutungen von Sprichwörtern in beiden Sprachen und diskutiert ihre kulturelle Dimension.
IX. Schimpf- und Tabuwörter im Deutschen, Englischen und Koreanischen: Eine linguistische Betrachtung von Schimpfwörtern, Tabus und ihrer sozialen sowie moralischen Einbettung in verschiedenen Sprachen.
X. Lehnwörter und Fremdwörter im Kontext ihrer Etymologie: Hier wird der Einfluss von Lehnwörtern und Fremdsprachen auf das Deutsche und Koreanische historisch und etymologisch untersucht.
XI. Der Satz im Koreanischen: Das abschließende Kapitel analysiert die koreanische Satzstruktur (S-O-V) und die Bedeutung des Topik-Prominenz-Prinzips.
Kontrastivlinguistik, Deutsch, Koreanisch, Kausalitätsmarkierung, Funktionsverbgefüge, Konjunktionen, Präpositionen, Postpositionen, Adverbien, Indirekte Rede, Onomatopöie, Sprichwörter, Tabuwörter, Lehnwörter, Sprachentransfer.
Die Arbeit befasst sich mit einer kontrastiv-linguistischen Analyse der deutschen und koreanischen Sprache, um grammatikalische und lexikalische Unterschiede systematisch zu beleuchten.
Zu den Schwerpunkten gehören Kausalitätsmarkierungen, Funktionsverbgefüge, Konjunktionen, Präpositionen, Adverbien, indirekte Rede sowie onomatopoetische Ausdrücke und Sprichwörter im Sprachvergleich.
Das Hauptziel ist es, durch den Vergleich der beiden Sprachen Schwierigkeiten und Fehlerpotenziale für koreanische Deutschlerner zu identifizieren und sprachwissenschaftlich fundiert zu erklären.
Es handelt sich primär um einen kontrastiv-linguistischen Ansatz, ergänzt durch fehleranalytische Untersuchungen und Rückgriffe auf empirische Studien zur Lernersprache.
Der Hauptteil analysiert detailliert die verschiedenen Wortklassen und Satzstrukturen, deren kontrastive Realisierung in beiden Sprachen sowie spezifische Herausforderungen bei der Sprachadaptation.
Zentrale Begriffe sind Kontrastivlinguistik, Sprachvergleich, Lernergrammatik, Syntax, Morphologie, Etymologie und Sprachkontrast.
Da das Koreanische eine agglutinierende Sprache ist, werden grammatikalische Beziehungen, die im Deutschen durch Präpositionen markiert werden, im Koreanischen durch angehängte Postpositionen oder Suffixe ausgedrückt.
Während das Deutsche primär den Konjunktiv I zur Kennzeichnung der indirekten Rede nutzt, verwendet das Koreanische eine kompositionelle Struktur mit dem Verb „sagen“ (hada) und speziellen quotativen Konjunktionalformen.
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