Masterarbeit, 2014
92 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
2 Der Einsatz von Neuen Medien in der Schule
2.1 Definition von Neuen Medien
2.2 E-Learning
3 Das WebQuest-Konzept
3.1 Entstehung und Hintergrund von WebQuests
3.2 Der Aufbau eines WebQuests
3.2.1 Das WebQuest-Konzept nach Bernie Dodge
3.2.2 Das WebQuest-Konzept nach Moser (2000)
3.3 Typen von WebQuests
3.4 Vor- und Nachteile des WebQuest-Konzepts
4 WebQuests zur Förderung naturwissenschaftlicher Kompetenzen
4.1 Naturwissenschaftliche Kompetenzen im Chemieunterricht
4.2 Die Möglichkeiten des WebQuest-Konzeptes
4.2.1 WebQuests und Bildungsstandards
5 Erstellung des eigenen WebQuests
5.1 Erstellen von WebQuests
5.1.1 WebQuest-Generatoren
5.1.2 Die Rahmenbedingungen
5.2 Die Themenwahl
5.3 Vorstellung und Begründung der einzelnen Phasen
5.3.1 Einführung
5.3.2 Aufgabe
5.3.3 Ablauf
5.3.4 Ressourcen
5.3.5 Präsentation
5.3.6 Evaluation
5.3.7 Experimente
5.3.7.1 Destillation von Rohöl
5.3.7.2 Flammpunkte verschiedener Kraftstoffe
5.3.7.3 Zink-Iod-Akku als Modellversuch
5.3.7.4 Selbstgebaute Brennstoffzelle
6 Die Durchführung und Ergebnisse des WebQuests
6.1 Vorbereitung des WebQuests im Unterricht
6.2 Die Durchführung des WebQuests
6.2.1 Die Einführung und erste Arbeitsphase
6.2.1.1 Erste Stunde
6.2.1.2 Zweite und dritte Stunde
6.2.1.3 Vierte Stunde
6.2.1.4 Fünfte Stunde
6.2.1.5 Sechste Stunde
6.2.1.6 Siebte Stunde
6.2.1.7 Achte Stunde
6.2.2 Die Präsentationen
6.2.2.1 Verbrennungsmotor mit Schwerpunkt Benzin
6.2.2.2 Elektromobilität mit Schwerpunkt Elektroautos
6.2.2.3 Verbrennungsmotor mit Schwerpunkt alternative Kraftstoffe
6.2.2.4 Elektromobilität mit Schwerpunkt Brennstoffzellenautos
6.2.3 Die Erstellung der Flyer
6.2.3.1 Erste Stunde der Flyer
6.2.3.2 Zweite Stunde der Flyer
6.2.3.3 Dritte Stunde der Flyer
6.2.4 Die fertigen Flyer
6.3 Ergebnisse der Schülerevaluation
7 Schlussfolgerungen und Fazit
Das Hauptziel dieser Masterarbeit ist die Untersuchung der Möglichkeiten, den Chemieunterricht der Sekundarstufe I mittels des WebQuest-Konzepts zu gestalten. Hierbei steht die Forschungsfrage im Mittelpunkt, wie durch computergestützte Lernarrangements sowohl inhaltsbezogene als auch prozessbezogene Kompetenzen im Einklang mit den Bildungsstandards gefördert werden können.
3.1 Entstehung und Hintergrund von WebQuests
Das WebQuest-Konzept geht auf den Amerikaner Bernie Dodge zurück. Er entwickelte in den 90er Jahren an der San Diego University mit seinen Mitarbeitern ein didaktisches Modell, das es ermöglicht, die Arbeit im Unterricht mit dem Internet zu strukturieren (vgl. Moser 2008a, S. 20). Diese Methode bezeichnete Dodge als WebQuest und definiert es folgendermaßen, „A WebQuest is an inquiry-oriented activity in which some or all of the information that learners interact with comes from resources on the internet, optionally supplemented with videoconferencing. There are at least two levels of WebQuests that should be distinguished from one another.“ (Dodge 1997, o. S.). Diese Definition von Dodge beinhaltet bereits die wesentlichen Punkte, die ein WebQuest ausmachen. Der Definition zufolge handelt es sich um computergestützte Lernarrangements, bei denen der Großteil der benötigten Quellen im Internet liegt.
Die Arbeit mit WebQuests zielt weiterhin darauf ab, die Selbstständigkeit der Lernenden in den Vordergrund zu stellen und die Lernzeit der Schüler bestmöglich zu nutzen (vgl. Moser 2008b, S. 175). Im deutschsprachigen Raum gilt Moser als wichtigster Vertreter des WebQuest-Konzepts. Er orientiert sich größtenteils an der Definition von Dodge, ergänzt sie jedoch etwas, indem er sich nicht ausschließlich auf das Nutzen von Informationen aus dem Internet beschränkt, sondern darüber hinaus weitere Ressourcen, wie Zeitschriften oder CD-ROMs mit einbezieht (vgl. Moser 2008a, S. 20).
1 Einleitung: Diese Einleitung führt in die Relevanz des Informationszeitalters für den Chemieunterricht ein und formuliert das Ziel der Arbeit, die Gestaltung des Unterrichts mittels WebQuest-Konzeptes zu evaluieren.
2 Der Einsatz von Neuen Medien in der Schule: Das Kapitel definiert den Begriff "Neue Medien" und erörtert deren Bedeutung sowie die Potenziale und Herausforderungen des E-Learnings im schulischen Kontext.
3 Das WebQuest-Konzept: Hier werden die theoretischen Wurzeln sowie der didaktische Aufbau des WebQuest-Konzepts nach Bernie Dodge und Heinz Moser umfassend erläutert.
4 WebQuests zur Förderung naturwissenschaftlicher Kompetenzen: Dieses Kapitel verknüpft die Anforderungen der Bildungsstandards an naturwissenschaftliche Grundbildung mit den Möglichkeiten der WebQuest-Methode zur Kompetenzförderung.
5 Erstellung des eigenen WebQuests: Hier wird der Prozess der praktischen Entwicklung des WebQuests "Mobilität – heute und morgen" beschrieben, inklusive Themenwahl, Quellenanalyse und Phasenmodell.
6 Die Durchführung und Ergebnisse des WebQuests: Dieser Teil dokumentiert die praktische Erprobung des entwickelten WebQuests im Unterrichtsalltag sowie die daraus resultierende Evaluation der Schülerleistungen und Erfahrungen.
7 Schlussfolgerungen und Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und reflektiert kritisch über die Einsatzmöglichkeiten von WebQuests im Chemieunterricht.
WebQuest, Chemieunterricht, Neue Medien, E-Learning, Mobilität, Naturwissenschaftliche Kompetenzen, Bildungsstandards, Brennstoffzelle, Verbrennungsmotor, Unterrichtsgestaltung, Schülerevaluation, Medienpädagogik, Kompetenzförderung, Prozessbezogene Kompetenzen, Fachwissen.
Die Arbeit untersucht, wie das didaktische WebQuest-Konzept im Chemieunterricht der Sekundarstufe I eingesetzt werden kann, um Lerninhalte effektiv zu vermitteln.
Neben den theoretischen Grundlagen neuer Medien stehen die didaktische Konzeption von WebQuests sowie deren praktische Umsetzung und Evaluation zu Mobilitätsthemen im Fokus.
Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Chemieunterricht mit WebQuests gestaltet werden kann, um sowohl fachinhaltliche als auch prozessbezogene Kompetenzen gezielt zu fördern.
Der Autor führt eine theoretische Fundierung durch und kombiniert diese mit einer praktischen Erprobung (Handlungswissenschaftlicher Ansatz) und einer begleitenden Schülerevaluation.
Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Aspekte zum WebQuest, die methodische Erstellung des eigenen WebQuests sowie die ausführliche Analyse der Durchführung und Evaluation in der Praxis.
Die zentralen Begriffe umfassen das WebQuest-Konzept, E-Learning im Chemieunterricht, die Förderung naturwissenschaftlicher Kompetenzen nach Bildungsstandards und die Evaluation von Schülern.
Die größten Herausforderungen waren fehlendes Vorwissen der Schüler in chemischen Grundlagen, Probleme mit der experimentellen Ausrüstung und die aufwändige Vorbereitungszeit.
Die Evaluation zeigte, dass das WebQuest von der Mehrheit der Schüler als motivierend und interessant empfunden wurde, obwohl der Ablauf gelegentlich als unklar wahrgenommen wurde.
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