Bachelorarbeit, 2014
49 Seiten, Note: 2,0
1 EINLEITUNG
2 DER WOHNUNGSEINBRUCHDIEBSTAHL AUS RECHTLICHER SICHT
2.1 DER WOHNUNGSBEGRIFF
2.2 JURISTISCHE EINORDNUNG DES WOHNUNGSEINBRUCHDIEBSTAHLS
3 ENTWICKLUNGEN DES WOHNUNGSEINBRUCHDIEBSTAHLS
3.1 ENTWICKLUNG DES DELIKTS WOHNUNGSEINBRUCHDIEBSTAHL
3.2 DIE TÄTER
3.2.1 NATIONALITÄT
3.2.2 GESCHLECHTS- UND ALTERSSTRUKTUR
3.3 AUFKLÄRUNGSQUOTE
4 BEKÄMPFUNG DES WOHNUNGSEINBRUCHDIEBSTAHLS
4.1 BEKÄMPFUNGSMÖGLICHKEITEN AUF NATIONALER EBENE
4.1.1 DAS NETZWERK „ZUHAUSE SICHER“
4.1.2 DIE KAMPAGNE „RIEGEL VOR! SICHER IST SICHERER“
4.1.3 DIE ERWEITERUNG DER KAMPAGNE „MOBILE TÄTER IM VISIER“
4.2 BEKÄMPFUNGSMÖGLICHKEITEN AUF INTERNATIONALER EBENE
4.2.1 PRÄVENTIONSPROJEKTE IN GROßBRITANNIEN
4.2.2 PRÄVENTIONSPROJEKTE IN DEN NIEDERLANDEN
5 WIRKSAMKEIT VOM PRÄVENTIONSMAßNAHMEN
5.1 WIRKSAMKEIT BESTIMMTER NATIONALER UND INTERNATIONALER PROJEKTE
5.1.1 WIRKSAMKEIT DER NRW-KAMPAGNE „RIEGEL VOR! SICHER IST SICHERER“
5.1.2 WIRKSAMKEIT DER PROJEKTE „KIRKHOLT PROJECT“ UND „VEILIG WONEN“
5.2 ABSCHRECKUNG ALS WIRKSAMKEITSINDIZ
6 FAZIT
Die Arbeit untersucht die Entwicklung des Wohnungseinbruchdiebstahls (WED) in den letzten Jahren, analysiert die Täterstruktur sowie die Aufklärungsquoten und bewertet verschiedene nationale und internationale Konzepte zur effektiven Bekämpfung dieses Delikts.
3.1 Entwicklung des Delikts Wohnungseinbruchdiebstahl
In den letzten zehn Jahren haben sich die Zahlen des Wohnungseinbruchdiebstahls stark verändert. Im Jahre 2002 lag die Zahl der Wohnungseinbrüche in der BRD noch bei 130.055 und nahm bis zum Jahr 2008 auf 108.284 stark ab. Dies ist ein Rückgang von 16,74%. Jedoch erfolgte hiernach eine Kehrtwende, denn ab dem Jahr 2009 stiegen die Zahlen kontinuierlich an. Während die Straftaten 2009 noch bei 113.800 lagen, verzeichnete das Jahr 2012 einen absoluten Höchststand von 144.117. Dies stellt einen Anstieg von 26,64% dar.
Zum besseren Überblick ist hier die Entwicklung des WED nach Fallzahlen in den letzten zehn Jahren grafisch dargestellt:
Abb. 1 Entwicklung des Wohnungseinbruchdiebstahls in der BRD
1 EINLEITUNG: Einführung in die Thematik der Entwicklung des Wohnungseinbruchdiebstahls, Darstellung der Forschungsfrage und des methodischen Vorgehens.
2 DER WOHNUNGSEINBRUCHDIEBSTAHL AUS RECHTLICHER SICHT: Erläuterung des juristischen Wohnungsbegriffs sowie der Einordnung des Delikts in das Strafgesetzbuch.
3 ENTWICKLUNGEN DES WOHNUNGSEINBRUCHDIEBSTAHLS: Detaillierte Analyse der Kriminalitätsentwicklung, Tätermerkmale wie Nationalität und Alter sowie der Aufklärungsquoten zwischen 2002 und 2012.
4 BEKÄMPFUNG DES WOHNUNGSEINBRUCHDIEBSTAHLS: Vorstellung nationaler und internationaler Präventionsprojekte und Initiativen zur Senkung der Einbruchszahlen.
5 WIRKSAMKEIT VOM PRÄVENTIONSMAßNAHMEN: Kritische Untersuchung der Effektivität verschiedener Präventionsansätze und deren Bewertung anhand empirischer Erkenntnisse.
6 FAZIT: Zusammenfassung der wesentlichen Erkenntnisse der Arbeit und Ausblick auf künftige Herausforderungen bei der Kriminalitätsbekämpfung.
Wohnungseinbruchdiebstahl, WED, Polizeiliche Kriminalstatistik, PKS, Prävention, Einbruchschutz, Aufklärungsquote, Tatverdächtige, Täterstruktur, technische Sicherung, Riegel vor, Zuhause sicher, Mobile Täter im Visier, Kriminalitätsbekämpfung, Viktimisierung
Die Arbeit befasst sich mit der Entwicklung des Wohnungseinbruchdiebstahls in der Bundesrepublik Deutschland sowie mit den Möglichkeiten und Strategien zur effektiven Bekämpfung dieses Delikts.
Die Schwerpunkte liegen auf der statistischen Entwicklung der Fallzahlen, der Analyse der Täterstrukturen (Nationalität, Alter, Geschlecht), der Auswertung der Aufklärungsquoten sowie der kritischen Prüfung nationaler und internationaler Präventionskonzepte.
Das Ziel ist es, die Entwicklung des Wohnungseinbruchdiebstahls zu bewerten und zu untersuchen, welche Maßnahmen zur Bekämpfung existieren und welche dieser Maßnahmen als erfolgsversprechend angesehen werden können.
Die Autorin stützt sich primär auf die Auswertung statistischer Daten aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) der Bundesrepublik Deutschland und des Landes Nordrhein-Westfalen sowie auf eine Analyse bestehender Studien und Fachliteratur.
Der Hauptteil gliedert sich in die statistische Analyse der Kriminalitätsentwicklung, die Untersuchung der Tätermerkmale sowie eine umfassende Vorstellung und Wirksamkeitsanalyse von Präventionsprojekten wie „Zuhause sicher“, „Riegel vor!“ und internationalen Modellen.
Die Arbeit ist gekennzeichnet durch Begriffe wie Wohnungseinbruchdiebstahl, Prävention, Aufklärungsquote, Täterstruktur, technische Sicherung und Kriminalitätsbekämpfung.
Die Autorin untersucht die Hypothese, ob die EU-Osterweiterung und der damit einhergehende EU-Beitritt von Rumänien und Bulgarien mit den veränderten Fallzahlen und der Täterstruktur in Deutschland korreliert.
Die Autorin kommt zu dem Schluss, dass technische Sicherungen sinnvoll sind und dass ein Anstieg von Einbruchsversuchen (statt vollendeter Taten) als Indiz für die Wirksamkeit verbesserter Sicherungstechnik gewertet werden kann.
Der GRIN Verlag hat sich seit 1998 auf die Veröffentlichung akademischer eBooks und Bücher spezialisiert. Der GRIN Verlag steht damit als erstes Unternehmen für User Generated Quality Content. Die Verlagsseiten GRIN.com, Hausarbeiten.de und Diplomarbeiten24 bieten für Hochschullehrer, Absolventen und Studenten die ideale Plattform, wissenschaftliche Texte wie Hausarbeiten, Referate, Bachelorarbeiten, Masterarbeiten, Diplomarbeiten, Dissertationen und wissenschaftliche Aufsätze einem breiten Publikum zu präsentieren.
Kostenfreie Veröffentlichung: Hausarbeit, Bachelorarbeit, Diplomarbeit, Dissertation, Masterarbeit, Interpretation oder Referat jetzt veröffentlichen!

