Diplomarbeit, 2011
105 Seiten, Note: 1,7
Die vorliegende Diplomarbeit befasst sich mit der Überliquidisierung der Weltfinanzmärkte in den Jahren 2001 bis 2005. Die Arbeit analysiert die Motive und Wirkungen dieser Entwicklung, wobei ein besonderer Fokus auf die Rolle von Zentralbanken, Geschäftsbanken und Finanzierungsgesellschaften gelegt wird. Die Arbeit zielt darauf ab, die Ursachen und Folgen der Überliquidisierung zu verstehen und die Rolle der verschiedenen Akteure im Finanzsystem zu beleuchten.
Das erste Kapitel führt in die Thematik der Überliquidisierung der Weltfinanzmärkte ein und stellt die Problemstellung sowie die Zielsetzung der Arbeit dar. Das zweite Kapitel beleuchtet die theoretischen Hintergründe der Überliquidisierung und stellt die wichtigsten Konzepte und Theorien vor, die für die Analyse der Thematik relevant sind. Das dritte Kapitel analysiert die Rolle von Zentralbanken bei der Überliquidisierung. Es werden die Motive und Ursachen für das Handeln der Zentralbanken sowie die Auswirkungen ihrer Politik auf die Finanzmärkte untersucht. Das vierte Kapitel befasst sich mit den Geschäftsbanken und anderen Intermediären. Es werden die Ursachen und Folgen der Überliquidisierung aus der Sicht dieser Akteure beleuchtet. Das fünfte Kapitel analysiert die Rolle von Finanzierungsgesellschaften bei der Überliquidisierung. Es werden die Ursachen und Folgen der Überliquidisierung aus der Sicht dieser Akteure beleuchtet. Das sechste Kapitel fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und zieht Schlussfolgerungen.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen die Überliquidisierung der Weltfinanzmärkte, die Rolle von Zentralbanken, Geschäftsbanken und Finanzierungsgesellschaften, die Auswirkungen der Überliquidisierung auf die Finanzmärkte und die Weltwirtschaft, sowie die Bedeutung von Finanzinnovationen für die Überliquidisierung. Die Arbeit analysiert die Motive und Wirkungen der Überliquidisierung und beleuchtet die Rolle der verschiedenen Akteure im Finanzsystem.
Es beschreibt ein Überangebot an Geldmitteln auf den Märkten, das oft durch eine expansive Geldpolitik der Zentralbanken entsteht.
Durch eine Niedrigzinspolitik versuchten sie Rezessionen zu vermeiden, schufen dadurch aber unbeabsichtigt die Basis für Spekulationsblasen, wie den Immobilienboom.
Ratingagenturen bewerteten komplexe Finanzprodukte oft zu optimistisch, was das wahre Risiko für Anleger verschleierte und den Liquiditätsprozess weiter anheizte.
Dazu gehören komplexe strukturierte Produkte und Risikotransferinstrumente, die zwar Liquidität schufen, aber die Transparenz am Markt massiv verringerten.
Sie führte letztlich zur globalen Finanzkrise 2007/08, die als Liquiditätskrise begann und sich zu einer schweren weltweiten Rezession ausweitete.
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