Bachelorarbeit, 2014
65 Seiten, Note: 1,7
Medien / Kommunikation - Public Relations, Werbung, Marketing, Social Media
Die vorliegende Bachelor-Thesis befasst sich mit dem Phänomen des Selfies und untersucht dieses als visuelles Instrument der Eindruckssteuerung. Die Arbeit analysiert die Tradition visueller Selbstdarstellung und beleuchtet dabei insbesondere Aspekte wie Ethik, Prominenz der Darsteller und den Zusammenhang mit den zunehmenden Visualisierungstendenzen in Social Media. Die Thesis zielt darauf ab, neue Erkenntnisse hinsichtlich der Auswirkungen von Selfies auf das persönliche Impression Management zu gewinnen.
Die Einleitung führt in das Thema des Selfies ein und stellt die Forschungsfrage sowie die Hypothesen der Arbeit vor. Sie beleuchtet die Bedeutung des Selfies als zeitgenössisches Phänomen und setzt es in den Kontext der Tradition visueller Selbstdarstellung. Das dritte Kapitel bietet einen Überblick über die wissenschaftliche Literatur und die theoretischen Grundlagen, die für die Analyse des Selfies relevant sind. Es werden die Geschichte der Selbstinszenierung in Malerei und Fotografie, die Selbstdarstellung im Alltag nach Erving Goffman, die Theorie des Impression Management sowie die visuelle Wende in Social Media im Kontext der Ästhetisierung des gesellschaftlichen Lebens behandelt. Das vierte Kapitel analysiert ausgewählte Selfies unterschiedlicher Kategorien und untersucht Normen und Gesetzmäßigkeiten hinsichtlich der visuellen Selbstinszenierung in sozialen Medien. Die Schlussbetrachtung fasst die Ergebnisse der Arbeit zusammen und diskutiert die Bedeutung des Selfies für die heutige Gesellschaft.
Die Schlüsselwörter und Schwerpunktthemen des Textes umfassen das Selfie, die Selbstinszenierung, Impression Management, Social Media, visuelle Kommunikation, Ästhetisierung, Ethik, Prominenz, Selbstdarstellung, Digital Natives, visuelle Wende, Tradition, Malerei, Fotografie, Selbstdarstellung im Alltag, Impression Management, Social Media, Visualisierungstendenzen, Image, Identität, Kultur, Gesellschaft.
Selfies werden als modernes Instrument der Eindruckssteuerung (Impression Management) und der visuellen Selbstdarstellung im Alltag analysiert.
Das Selfie wird als Weiterentwicklung des klassischen Selbstporträts gesehen, das seit Jahrhunderten zur Inszenierung von Macht und Identität dient.
Goffmans Theorie der Selbstdarstellung im Alltag dient als Grundlage, um das Selfie als Teil einer sozialen Aufführung zu verstehen.
Ja, die Arbeit thematisiert „ethisch fragliche“ und „kontextvergessene“ Selfies, bei denen gesellschaftliche Normen missachtet werden.
Das PR-Selfie wird gezielt von Prominenten zur Imagepflege eingesetzt, während das Alltags-Selfie junger Menschen oft der kreativen Identitätssuche dient.
Es beschreibt den Trend zur zunehmenden Ästhetisierung des Lebens, bei dem Bilder zur primären Form der Kommunikation werden.
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