Masterarbeit, 2012
59 Seiten, Note: 1,5
Diese Arbeit untersucht die Bedeutung des Deutschunterrichts in sprachlich heterogenen Lerngruppen und analysiert, inwieweit das traditionelle Unterrichtsmedium Sprachbuch dem besonderen sprachlichen Förderbedarf von Schülern mit Deutsch als Zweitsprache gerecht werden kann.
Das erste Kapitel beleuchtet die aktuelle Situation der Mehrsprachigkeit in Deutschland und stellt die Relevanz des Themas für den Schulerfolg von Schülern mit Deutsch als Zweitsprache heraus.
Im zweiten Kapitel werden die zentralen Begriffe rund um Sprachenlernen und Mehrsprachigkeit definiert, statistische Daten zur Bildungsbeteiligung von Migranten präsentiert und ausgewählte Erklärungsansätze für Lernschwierigkeiten im Kontext von Mehrsprachigkeit vorgestellt.
Das dritte Kapitel widmet sich dem Deutschunterricht in mehrsprachigen Lerngruppen. Es betrachtet die curricularen Vorgaben, die Lernvoraussetzungen der Schüler und Schülerinnen sowie verschiedene didaktische Ansätze zur Zweitsprachförderung.
Das vierte Kapitel konzentriert sich auf die Analyse von Sprachbüchern im Hinblick auf die Vermittlung des Passivs. Zunächst werden die sprachwissenschaftlichen Grundlagen des Passivs dargestellt, gefolgt von didaktischen Überlegungen zur Vermittlung in DaZ-Kontexten. Im Anschluss werden die Ergebnisse der Untersuchung ausgewählter Sprachbücher präsentiert und Schlussfolgerungen gezogen.
Mehrsprachigkeit, Deutsch als Zweitsprache, Sprachförderung, Deutschunterricht, Sprachbuch, Passiv, Didaktik, Bildungsstandards, Lernvoraussetzungen, Sprachwissenschaft, Spracherwerb.
Herausforderungen liegen oft in der "konzeptionellen Schriftlichkeit", was zu Schwierigkeiten beim Leseverstehen und bei komplexen grammatikalischen Strukturen (wie dem Passiv) führen kann.
Die Arbeit untersucht kritisch, ob traditionelle Sprachbücher den spezifischen Förderbedarf von DaZ-Schülern ausreichend berücksichtigen oder ob sie zu viel Sprachwissen voraussetzen.
Das Passiv ist im Deutschen formal komplex und wird besonders in der Schriftsprache genutzt. Für DaZ-Lerner ist der Erwerb dieser Struktur oft eine große Hürde für den Bildungserfolg.
Obwohl Mehrsprachigkeit oft als Defizit gesehen wird, stellen die sprachlichen Ressourcen der Schüler ein Potenzial dar, das durch gezielte Didaktik gefördert werden sollte.
Durch integrierte Sprachförderung, bei der Fachlehrer auch sprachliche Lernziele (z.B. Fachvokabular, Satzstrukturen) explizit vermitteln und unterstützen.
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