Masterarbeit, 2012
59 Seiten, Note: 1,5
1 Einleitung
2 Mehrsprachigkeit in der Schule
2.1 Begriffliche Klärungen: Erstsprache–Zweitsprache–Fremdsprache
2.2 Mehrsprachigkeit und Bildungserfolg
2.2.1 Statistische Daten
2.2.2 Ausgewählte Erklärungsansätze für Lernschwierigkeiten und Bildungsnachteile im Kontext von Mehrsprachigkeit
3 Deutschunterricht in sprachlich heterogenen Lerngruppen
3.1 Bildungsstandards und curriculare Vorgaben
3.2 Lernvoraussetzungen in multilingualen Klassen
3.3 Didaktische Ansätze der Zweitsprachförderung
3.4 Exkurs: Fachunterricht und Deutsch als Zweitsprache
3.5 Das Sprachbuch im Deutschunterricht
3.5.1 Das Sprachbuch als Forschungsgegenstand
3.5.2 Sprachbuchkonzepte - Sprachbuchtypen
4 Das Passiv im Sprachbuch
4.1 Sprachwissenschaftliche Grundlagen
4.2 Das Passiv im L2-Erwerb
4.3 Didaktische Überlegungen
4.4 Untersuchung ausgewählter Sprachbücher
4.4.1 Auswahl der untersuchten Sprachbücher
4.4.2 Untersuchungskriterien
4.4.3 Darstellung der Ergebnisse
4.4.4 Schlussfolgerung
5 Kritische Zusammenfassung
Die Arbeit untersucht die Vermittlung und didaktische Aufbereitung des Passivs in ausgewählten Sprachbüchern für den Deutschunterricht der Sekundarstufe I vor dem Hintergrund der besonderen Lernvoraussetzungen mehrsprachiger Schülerinnen und Schüler.
Der Brustkorb arbeitet wie ein Blasebalg
Die Luft bewegt sich nicht von selbst durch unseren Körper. Sie muss abwechselnd eingesogen und ausgestoßen werden. Beide Vorgänge kannst du gut an einem Blasebalg beobachten, den man beim Aufpumpen von Luftmatratzen benutzt. Genau so wirkt die Verkleinerung und die Vergrößerung des Brustraumes. Daran ist vor allem das Zwerchfell beteiligt, eine dünne Muskelhaut, die quer durch den Bauchraum gespannt ist. Zum Einatmen zieht sich das Zwerchfell nach unten. Der Brustraum vergrößert sich und mit ihm erweitern sich die Lungenflügel. Nun wird Luft in die Lunge gesogen. Wölbt sich das Zwerchfell anschließend wieder nach oben, wird die Lunge zusammengedrückt und presst die Atemluft nach außen. Durch die Bewegung des Zwerchfells wird auch die Bauchdecke leicht nach außen gedrückt. Man spricht deshalb von der Bauchatmung.
Bei tieferen Atembewegungen wird die Bauchatmung von der Brustatmung unterstützt. Dabei bewegen sich die Rippen schräg nach oben. Brustraum und Lunge erweitern sich und die Luft wird tief eingesogen. Kehren die Rippen in ihre Ausgangsstellung zurück, wird die Luft zum Ausatmen wieder herausgepresst.
1 Einleitung: Die Arbeit beleuchtet die sprachlichen Herausforderungen für Kinder mit Deutsch als Zweitsprache und stellt das Sprachbuch als zu untersuchendes Unterrichtsmedium vor.
2 Mehrsprachigkeit in der Schule: Es werden begriffliche Klärungen vorgenommen und der Zusammenhang zwischen Mehrsprachigkeit, statistischen Daten und Bildungserfolg analysiert.
3 Deutschunterricht in sprachlich heterogenen Lerngruppen: Dieses Kapitel betrachtet curriculare Vorgaben, Lernvoraussetzungen und didaktische Ansätze zur Zweitsprachförderung sowie das Sprachbuch als Forschungsgegenstand.
4 Das Passiv im Sprachbuch: Der Hauptteil bietet eine sprachwissenschaftliche Sachanalyse zum Passiv und eine empirische Untersuchung der Passivvermittlung in ausgewählten Sprachbüchern.
5 Kritische Zusammenfassung: Die Ergebnisse der Untersuchung werden kritisch reflektiert, wobei auf offene Fragen und den Forschungsbedarf eingegangen wird.
Mehrsprachigkeit, Deutsch als Zweitsprache, DaZ, Sprachbuch, Passivkonstruktionen, Fachunterricht, sprachliche Förderung, Schulleistung, grammatische Kompetenz, Sekundarstufe I, Textkompetenz, Deutschunterricht, Lernvoraussetzungen, Didaktik, Sprachbuchanalyse.
Die Arbeit befasst sich mit der sprachdidaktischen Aufbereitung von Grammatik, speziell des Passivs, in Deutsch-Lehrwerken und dessen Bedeutung für mehrsprachige Schülerinnen und Schüler.
Zentrale Themen sind Mehrsprachigkeit im Klassenzimmer, der Erwerb der Zweitsprache Deutsch, Anforderungen des Fachunterrichts und die Analyse von Schulbüchern.
Ziel ist es, herauszufinden, ob und wie Sprachbücher den besonderen Förderbedarf von DaZ-Lernenden im Hinblick auf den Lerngegenstand Passiv berücksichtigen.
Es wird eine exemplarische Untersuchung und Analyse von fünf ausgewählten Sprachbüchern auf Basis fachdidaktischer Kriterien durchgeführt.
Der Hauptteil gliedert sich in eine sprachwissenschaftliche Darstellung des Passivs, eine Analyse des L2-Erwerbs, didaktische Überlegungen und die konkrete Untersuchung der Lehrwerke.
Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie DaZ-Förderung, sprachliche Heterogenität, Passiv-Grammatik und bildungssprachliche Kompetenz charakterisiert.
Die Bücher unterscheiden sich in ihrer methodischen Anlage: von rein formeller Grammatikdarstellung bis hin zu Ansätzen, die das Passiv funktional in Kontexten wie Sachtexten einbetten.
Die morphosyntaktische Komplexität des Passivs und die Tatsache, dass es in der Fachsprache gehäuft auftritt, stellen ohne gezielte Förderung große Anforderungen an diese Schülergruppe.
Die Arbeit identifiziert die Bildung des Partizip II bei starken Verben als eine häufige Fehlerquelle für DaZ-Lernende, die in Sprachbüchern oft unzureichend erklärt wird.
Es wird gefordert, dass die Sprachförderung im Fachunterricht und im regulären Deutschunterricht stärker koordiniert werden muss, um Passivkonstruktionen funktional und verständlich zu vermitteln.
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