Examensarbeit, 2001
66 Seiten, Note: gut
1 EINLEITUNG
1.1 Problemstellung und Darstellung des Vorhabens
2 THEORETISCHER HINTERGRUND
2.1 Geschichte des Inline-Skatens
2.2 Das Material
2.3 Formen des Inline-Skatings
2.4 Darstellung der relevanten Begriffe
2.4.1 Inline-Skating
2.4.2 Bewegungskunststücke und Fahren an der Könnensgrenze
2.4.3 Begriffe, Kunststücke, Techniken
3 KONZEPTION DER UNTERRICHTSEINHEIT
3.1 Lernziele der Unterrichtseinheit
3.2 Lernausgangslage
3.2.1 Zur Situation der Lerngruppe sowie allgemeine Lernvoraussetzungen
3.2.2 Rahmenbedingungen
3.3 Allgemeine didaktische Reflexion
3.3.1 Legitimation der Thematik durch die Rahmenrichtlinien und die Grundsätze und Bestimmungen
3.3.2 Begründete Auswahl der Thematik
3.3.3 Didaktische Reduktion
3.4 Allgemeine methodische Reflexion
4 DIE PRAKTISCHE UMSETZUNG DES VORHABENS
4.1 Tabellarische Verlaufsplanung der Einheit
4.2 Die erste Doppelstunde der Einheit
4.2.1 Lernziele
4.2.2 Verlaufsplanung
4.2.3 Fach- und inhaltsspezifische Lernvoraussetzungen
4.2.4 Methodische Reflexion
4.2.5 Resümee
4.3 Die zweite Doppelstunde der Einheit
4.3.1 Lernziele
4.3.2 Verlaufsplanung
4.3.3 Fotos
4.4 Die dritte Doppelstunde der Einheit
4.4.1 Lernziele
4.4.2 Verlaufsplanung
4.5 Die vierte Doppelstunde der Einheit
4.5.1 Lernziele
4.5.2 Verlaufsplanung
4.5.3 Fach- und inhaltsspezifische Lernvoraussetzungen
4.5.4 Kinder, die besonderer Aufmerksamkeit bedürfen
4.5.5 Methodische Reflexion
4.5.6 Resümee
5 GESAMTREFLEXION UND AUSWERTUNG
Die Arbeit verfolgt das Ziel, Kindern einer 4. Klasse durch die Vermittlung von Bewegungskunststücken und das Fahren an der Könnensgrenze eine höhere Sicherheit und Flexibilität im Umgang mit ihren Inline-Skates zu vermitteln. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, ob durch gezielte, herausfordernde Übungen das Fahrkönnen gesichert, das Selbstvertrauen gestärkt und die Freude an der sportlichen Freizeitgestaltung gefördert werden kann.
2.4.3 Begriffe, Kunststücke, Techniken
„Im Lot sein“ gegenüber „X-Beinen“
Eine gelenkschonende und ökonomische Grundhaltung beim Skaten zeichnet sich dadurch aus, dass der Skater in den Gleitphasen möglichst lange Zeit auf einem Bein gleitet. Dies erreicht er, indem er seinen Körperschwerpunkt möglichst exakt über den gleitenden Skate bringt. Er befindet sich dann im Lot über dem fahrenden Skate.
Im Gegensatz dazu steht das oft bei Anfängern zu sehende x-beinige Fahren. Diese Haltung schädigt sowohl die Gelenke als auch die Rollen und ermöglicht nur eine vergleichsweise langsame Fahrt. Sie sollte vermieden werden.
T-Bremse
Einer der Skates wird quer zur Fahrtrichtung hinter dem anderen Skate hergeschliffen. Das Gewicht liegt dabei zu einem großen Teil auf dem gerade laufenden Skate.
Fersen-Bremse
Der Skate mit dem Stopper an der Ferse wird nach vorn geschoben und mit der Spitze angehoben. Dabei wird der Stopper auf den Boden gesetzt und bremst. Damit der Skater nicht durch das Bremsen nach vorne kippt, geht er etwas in die Knie um den Körperschwerpunkt zu verlagern.
1 EINLEITUNG: Darstellung der persönlichen Motivation sowie der Problemstellung, dass viele Kinder der 4. Klasse über das Anfängerstadium hinaus sind und fordernde Aufgaben benötigen.
2 THEORETISCHER HINTERGRUND: Überblick über die Geschichte des Inline-Skatings, die Entwicklung des Materials sowie Definition relevanter Fachbegriffe und Techniken.
3 KONZEPTION DER UNTERRICHTSEINHEIT: Ausarbeitung der Lernziele, Reflexion der Lernausgangslage sowie didaktische und methodische Begründung der Unterrichtseinheit.
4 DIE PRAKTISCHE UMSETZUNG DES VORHABENS: Ausführliche Dokumentation der vier Doppelstunden, inklusive Verlaufsplanung, Lernvoraussetzungen und methodischer Reflexion.
5 GESAMTREFLEXION UND AUSWERTUNG: Überprüfung der aufgestellten Thesen mittels Beobachtungen und Auswertung der Fragebögen zum subjektiven Könnensstand der Kinder.
Inline-Skaten, Schulsport, Bewegungskunststücke, Könnensgrenze, Fahrtechnik, Grundhaltung, Bremsmethoden, Grundschulunterricht, motorische Entwicklung, Bewegungsdefizite, Sicherheitstraining, Bewegungsgestaltung, Sachkompetenz, Selbstkompetenz, Koordination.
Die Arbeit beschäftigt sich mit der didaktischen Konzeption und praktischen Umsetzung einer Unterrichtseinheit zum Inline-Skaten für fortgeschrittene Kinder einer 4. Klasse, die über einfache Grundtechniken hinausgehen.
Zentrale Felder sind die Sicherung und Flexibilisierung des Fahrkönnens durch gezielte Übungen an der Könnensgrenze, das Erlernen von Bewegungskunststücken sowie die Steigerung der Freude an einer aktiven sportlichen Freizeitgestaltung.
Das Hauptziel besteht darin, den Schülern durch herausfordernde Bewegungsaufgaben mehr Sicherheit im Umgang mit ihren Inline-Skates zu vermitteln und sie zur Bewältigung komplexer Fahrsituationen zu befähigen.
Die Untersuchung basiert auf einer fachdidaktischen Konzeption, begleitet durch Beobachtungen während des Unterrichts sowie die Auswertung von Fragebögen zur Selbsteinschätzung der Kinder vor und nach der Einheit.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung, eine detaillierte methodisch-didaktische Planung der Unterrichtssequenzen und deren tabellarische Verlaufsplanung sowie die praktische Darstellung der einzelnen Unterrichtsstunden.
Wichtige Begriffe sind Inline-Skaten, Könnensgrenze, Bewegungskunststücke, Sicherheitstraining, Koordination, motorische Entwicklung und die Förderung von Sach- und Selbstkompetenz im Sportunterricht.
Eine korrekte Grundhaltung im Lot vermeidet gelenkschädigendes X-beiniges Fahren, erhöht die Standsicherheit und ermöglicht eine ökonomischere sowie schnellere Fortbewegung auf den Skates.
Die Kunststücke fungieren als motivierende Herausforderungen, die über das reine Geradeausfahren hinausgehen und die Kinder anregen, ihre individuellen Grenzen auszuloten und spielerisch neue Bewegungsabläufe zu erproben.
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