Diplomarbeit, 2013
297 Seiten, Note: 1,0
Psychologie - Klinische Psychologie, Psychopathologie, Prävention
1 Einleitung
1.1 Überblick
1.2 Meine persönliche Motivation
1.3 Zielsetzung dieser Arbeit – Wozu dient diese Untersuchung?
1.4 Zum Aufbau der Arbeit
1.5 Hinweise zum Schreibstil
2 Theorie, Konzepte und Begriffe
2.1 Psychodrama-Theorie
2.1.1 Morenos Basiskonzepte und Theoriebausteine
2.1.1.1 Kreativitätskonzept, Spontanitätskonzept und kreativer Zirkel
2.1.1.2 Tele-Konzept, Begegnungskonzept, soziales Atom und die Theorie sozialer Netzwerke
2.1.1.3 Morenos Rollenkonzept / Rollentheorie
2.1.1.4 Gesundheitskonzept Morenos : Rolle, Spontanität und Tele
2.1.1.5 Surplus Reality als Grundprinzip psychodramatischer Arbeit
2.2 Psychodrama im gruppentherapeutischen Setting und seine Begriffe
2.3 Verwendete Begriffe meiner Gesprächsteilenehmerinnen
2.3.1 Innere Pluralität
2.3.2 Innerer Kritiker
3 Wissenstand in der psychodramatischen Wirksamkeitsforschung
3.1 Outcomevariablen - Empirische Befunde zu den Wirkungen des Psychodramas
3.2 Prozess-Variablen: Wirkfaktoren des Psychodramas
3.2.1 Unspezifische Wirkfaktoren
3.2.1.1 Wirkfaktoren aus der Sicht der Klienten
3.2.1.2 Wirkfaktoren nach Grawe
3.2.1.3 Gruppenpsychotherapeutische Wirkfaktoren von Yalom
3.2.2 Spezifische Wirkfaktoren
3.2.2.1 Katharsiskonzept
3.2.2.2 Erlebnisaktivierung in der Surplus-Reality
3.2.2.3 Sinnkonstruktion, Neuschöpfung und Deutung von Symbolen durch die Surplus Reality
3.2.3 Zusammenfassung: Wirkfaktoren des Psychodramas
4 Zum Forschungsrahmen
4.1 Das Forschungsanliegen
4.2 Die Forschungsmethode
4.3 Durchführung der Untersuchung
4.4 Auswertung der Untersuchung
5 Ergebnisse Teil 1 – Einzelauswertungen
5.1 Das Gespräch mit Veruschka
5.1.1 Vorstellung der Person und unseres Gesprächskontextes
5.1.2 Zusammenfassung des Gespräches mit Veruschka
5.1.2.1 Zugang zum Psychodrama
5.1.2.2 Erfahrungen aus eigenen Psychodramaarbeiten
5.1.2.3 Erfahrungen aus fremden Psychodramaarbeiten
5.1.2.4 Gruppenbedingte Erfahrungen
5.1.3 Verdichtungsprotokoll Veruschka
5.1.3.1 Zugang zum Psychodrama
5.1.3.2 Erfahrungen aus eigenen Psychodramaarbeiten
5.1.3.2.1 Was hat Veruschka für sich im PD entdeckt?
5.1.3.2.2 Was ist am Psychodrama hilfreich für Veruschka:
5.1.3.2.3 Gesprächstherapie(GT) und Verhaltenstherapie(VT) im Psychodrama(PD)
5.1.3.2.4 Was war schwierig?
5.1.3.2.5 Wie verbindet sich Psychodrama mit dem Alltag?
5.1.3.3 Erfahrungen aus fremden Psychodramaarbeiten
5.1.3.4 gruppenbedingte Erfahrungen
5.1.4 Ergebnisse aus dem Gespräch mit Veruschka
5.1.4.1 Zugang zum Psychodrama
5.1.4.2 Erfahrungen aus eigenen Psychodramaarbeiten
5.1.4.2.1 Was hat die Klientin für sich im PD entdeckt?
5.1.4.2.2 Was ist am Psychodrama hilfreich für eine Klientin?
5.1.4.2.3 Gesprächstherapie(GT) und Verhaltenstherapie(VT) im Psychodrama(PD)
5.1.4.2.4 Was war schwierig?
5.1.4.2.5 Wie verbindet sich Psychodrama mit dem Alltag?
5.1.4.3 Erfahrungen aus fremden Psychodramaarbeiten
5.1.4.4 Gruppenbedingte Erfahrungen
5.1.4.4.1 Gruppe im Überfluss?
5.1.4.4.2 Wertschätzung, Akzeptanz und Offenheit in der Gruppe
5.1.4.4.3 Was ist alles möglich in einer Gruppe?
5.1.4.4.4 Erfahrungen mit der PD-Leitung
5.2 Das Gespräch mit Carolin
5.2.1 Vorstellung der Person und unseres Gesprächskontextes
5.2.2 Zusammenfassung des Gespräches mit Carolin
5.2.2.1 Zugang zum Psychodrama
5.2.2.2 Erfahrungen aus eigenen Psychodramaarbeiten
5.2.2.3 Erfahrungen aus fremden Psychodramaarbeiten
5.2.2.4 gruppenbedingte Erfahrungen
5.2.3 Verdichtungsprotokoll Carolin
5.2.3.1 Zugang zum Psychodrama
5.2.3.2 Erfahrungen aus eigenen Psychodramaarbeiten
5.2.3.3 Erfahrungen aus fremden Psychodramaarbeiten
5.2.3.4 Gruppenbedingte Erfahrungen
5.2.4 Ergebnisse aus dem Gespräch mit Carolin
5.2.4.1 Zugang zum Psychodrama
5.2.4.2 Erfahrungen aus eigenen Psychodramaarbeiten
5.2.4.3 Erfahrungen aus fremden Psychodramaarbeiten
5.2.4.4 Gruppenbedingte Erfahrungen
5.3 Das Gespräch mit Doreen
5.3.1 Vorstellung der Person und unseres Gesprächskontextes
5.3.2 Zusammenfassung des Gespräches mit Doreen
5.3.2.1 Zugang zum Psychodrama
5.3.2.2 Erfahrungen aus eigenen Psychodramaarbeiten
5.3.2.3 Erfahrungen aus fremden Psychodramaarbeiten
5.3.2.4 Gruppenbedingte Erfahrungen
5.3.3 Verdichtungsprotokoll Doreen
5.3.3.1 Zugang zum Psychodrama
5.3.3.2 Erfahrungen aus eigenen Psychodramaarbeiten
5.3.3.3 Erfahrungen aus fremden Psychodramaarbeiten
5.3.3.4 Gruppenbedingte Erfahrungen
5.3.4 Ergebnisse aus dem Gespräch mit Doreen
5.3.4.1 Zugang zum Psychodrama
5.3.4.2 Erfahrungen aus eigenen Psychodramaarbeiten
5.3.4.2.2 Was ist für die Klientin im PD alles möglich?
5.3.4.2.3 Psychodrama geht tief!
5.3.4.2.4 Was war schwierig?
5.3.4.2.5 Alltagsintegration
5.3.4.3 Erfahrungen aus fremden Psychodramaarbeiten
5.3.4.3.1 Wirkungen aus der Zuschauerperspektive
5.3.4.3.2 Gut das bei anderen mehr los ist !
5.3.4.3.3 Rollenbesetzung und ihre Tücken
5.3.4.4 Gruppenbedingte Erfahrungen
5.3.4.4.1 Vertrauens- und Beziehungsverhältnis in der Gruppe
5.3.4.4.2 Gruppe als Alltagsbestandteil mit Unterhaltungswert
5.3.4.4.3 Bedeutungsgehalt und Wert der Gruppe
5.3.4.4.4 Nutzen des Sharings
5.3.4.4.5 Irritationen in der Gruppe
5.3.4.4.6 Erfahrungen mit der PD-Leitung
5.4 Das Gespräch mit Sarah
5.4.1 Vorstellung der Person und unseres Gesprächskontextes
5.4.2 Zusammenfassung des Gespräches mit Sarah
5.4.2.1 Zugang zum Psychodrama
5.4.2.2 Erfahrungen aus eigenen Psychodramaarbeiten
5.4.2.3 Erfahrungen aus fremden Psychodramaarbeiten
5.4.2.4 Gruppenbedingte Erfahrungen
5.4.3 Verdichtungsprotokoll Sarah
5.4.3.1 Zugang zum Psychodrama
5.4.3.2 Erfahrungen aus eigenen Psychodramaarbeiten
5.4.3.3 Erfahrungen aus fremden Psychodramaarbeiten
5.4.3.4 gruppenbedingte Erfahrungen
5.4.4 Ergebnisse aus dem Gespräch mit Sarah
5.4.4.1 Zugang zum Psychodrama
5.4.4.2 Erfahrungen aus eigenen Psychodramaarbeiten
5.4.4.3 Erfahrungen aus fremden Psychodramaarbeiten
5.4.4.4 Gruppenbedingte Erfahrungen
5.5 Das Gespräch mit Anne
5.5.1 Vorstellung der Person und unseres Gesprächskontextes
5.5.2 Zusammenfassung des Gespräches mit Anne
5.5.2.1 Zugang zum Psychodrama
5.5.2.2 Erfahrungen aus eigenen Psychodramaarbeiten
5.5.2.3 Erfahrungen aus fremden Psychodramaarbeiten
5.5.2.3.1 Zuschauen und Mitspielen wühlt auf
5.5.2.3.2 Neues fällt schwer
5.5.2.3.3 Mehrwert von Hilfsichrollen
5.5.2.3.4 Hilfsichrollen und ihre Schwierigkeiten
5.5.2.4 Gruppenbedingte Erfahrungen
5.5.3 Verdichtungsprotokoll Anne
5.5.3.1 Zugang zum Psychodrama
5.5.3.2 Erfahrungen aus eigenen Psychodramaarbeiten
5.5.3.3 Erfahrungen aus fremden Psychodramaarbeiten
5.5.3.3.1 Zuschauen und Mitspielen wühlt auf
5.5.3.3.2 Neues fällt schwer
5.5.3.3.3 Mehrwert von Hilfsichrollen
5.5.3.3.4 Hilfsichrollen und ihre Schwierigkeiten
5.5.3.4 Gruppenbedingte Erfahrungen
5.5.4 Ergebnisse aus dem Gespräch mit Anne
5.5.4.1 Zugang zum Psychodrama
5.5.4.2 Erfahrungen aus eigenen Psychodramaarbeiten
5.5.4.3 Erfahrungen aus fremden Psychodramaarbeiten
5.5.4.3.1 Zuschauen und Mitspielen wühlt auf!
5.5.4.3.2 Neues fällt schwer
5.5.4.3.3 Mehrwert von Hilfsichrollen
5.5.4.3.4 Hilfsichrollen und ihre Schwierigkeiten
5.5.4.4 Gruppenbedingte Erfahrungen
6 Ergebnisse Teil 2 - Panorama Gesamtauswertung
6.1 Erfahrungen aus eigenen Psychodramaarbeiten (EEP)
6.1.1 Was war positiv?
6.1.1.1 Was kann als hilfreich, heilsam und stärkend erlebt werden?
6.1.1.2 Was kann entlastend, befreiend, erleichternd und schmerzlindernd erlebt werden?
6.1.1.3 Was kann überraschend und als faszinierend erlebt werden?
6.1.1.4 Was kann erkannt und entdeckt werden?
6.1.1.5 Was kann überprüft, ausprobiert und nachgeholt werden?
6.1.1.6 Was kann erlernt werden, sich entwickeln und verändern?
6.1.2 Welche Schwierigkeiten können auftreten?
6.1.3 Wir werden methodische Aspekte des Psychodramas erlebt?
6.1.3.1 Wie wird die PD-Methode erlebt?
6.1.3.2 Wie werden folgende Techniken oder methodische Aspekte erlebt:
6.1.3.2.1 Surplus-Reality: Wie wird das Durchspielen und Nacherleben erlebt?
6.1.3.2.2 Spiegeln: Wie wirkt die Außenperspektive?
6.1.3.2.3 Visualisierung: Wie wirkt die Visualisierung von inneren Anteilen?
6.1.3.2.4 Alltagsintegration: Wie wirkt sich Psychodrama auf den Alltag aus?
6.1.3.3 Wie wird das PD im Vergleich zur GT, TP und VT erlebt?
6.2 Erfahrungen aus fremden Psychodramaarbeiten (EFP)
6.2.1 Was war positiv beim Spielen von fremden Hilfsichrollen?
6.2.2 Was war schwierig beim Spielen von fremden Hilfsichrollen?
6.2.3 Was war positiv an der Zuschauerperspektive?
6.2.4 Was war schwierig in der Zuschauerperspektive?
6.3 gruppenbezogene Erfahrungen (GE)
6.3.1 Was war positiv?
6.3.1.1 Was wird als hilfreich, heilsam, bereichernd, entwicklungsfördernd, beruhigend, vertrauensaufbauend, ergreifend, erfrischend, verblüffend und amüsant erlebt?
6.3.1.2 Was wird erkannt und wird bewusster?
6.3.1.3 Was entwickelt, verändert und wächst?
6.3.1.4 Wie wird der Öffnungsprozess in der Gruppe erlebt?
6.3.1.5 Wie wird die Gruppe erlebt?
6.3.1.6 Wie wird die Leitung erlebt?
6.3.1.7 Was wird als notwendig erlebt?
6.3.2 Was war schwierig?
7 Diskussion
7.1 Forschungsergebnisse und ihre Güte
7.2 Aussagewert und Verallgemeinerbarkeit der Forschungsergebnisse
7.3 Literaturbezug und Diskussion der Forschungsergebnisse
7.3.1 Bezüge zwischen Outcomevariablen und meinen Ergebnissen
7.3.2 Bezüge zwischen Prozess-Variablen (Wirkfaktoren) und meinen Ergebnissen
7.4 Verwertbarkeit der Forschungsergebnisse
7.5 Ausblick – weiterführende Fragestellungen
Die vorliegende Arbeit untersucht die individuellen Erfahrungswelten von Menschen in einer Psychodrama-Selbsterfahrungsgruppe. Das primäre Ziel ist es, ein differenziertes Spektrum an persönlichen Erlebnissen zu erheben, um besser zu verstehen, wie Klienten in einer solchen Gruppe persönliche Themen bearbeiten und welche Bedeutung dies für ihren Selbsterfahrungsprozess hat.
Die erste Arbeit
Erwartungsfrei springt Doreen bei ihren ersten Gruppentermin ins kalte Wasser und hat gleich eine eigene große PD-Arbeit.
„Und ich wusste gar nicht was mich da erwartet. Und ich hab dann so gesagt: "Ja gut. Warum nicht?! Es kann ja nicht schlimmer werden...“ so nach dem Motto. Und dann hatte ich auch gleich eine große Arbeit.“
Doreens erste Arbeit geht tief, was sich für sie fast überflutend anfühlt. Sie berichtet aber im Nachhinein, dass es ihr gut getan hat, weil sie für sich neues erkannt hat, ihr bewusster geworden ist und sie dadurch Dinge auflösen und loslassen konnte.
„Und das ging dann auch gleich so in die Tiefen meiner Kindheit, so mit Mutter, Vater und was auch immer. Das war dann gleich fast überflutend. Aber nicht destotrotz richtig gut am Ende. Hat mir echt viel gebracht, weil ich auch gemerkt hab, dass ich einen enormen Leistungsanspruch hab und woher der auch kommt und was es für mich auch bedeutet. So Leistung gleich Selbstwert. Das war mir vorher nicht so bewusst, dass das so ist bei mir. Und das bewusster zumachen hat viel für mich gelöst. Also danach konnte ich das so ein Stückchen loslassen. Es hat mir echt viel gebracht, die erste Arbeit schon.“
1 Einleitung: Die Arbeit führt in die Thematik der Selbsterfahrung im Psychodrama ein, erläutert die persönliche Motivation des Autors und definiert die Zielsetzung der Untersuchung.
2 Theorie, Konzepte und Begriffe: Dieses Kapitel stellt die theoretischen Grundlagen des Psychodramas nach Moreno dar und erläutert zentrale Begriffe wie das soziale Atom, das Rollenkonzept und die Surplus Reality.
3 Wissenstand in der psychodramatischen Wirksamkeitsforschung: Hier werden der aktuelle Stand der Forschung zu Wirkungen (Outcome) und Wirkfaktoren (Prozess) des Psychodramas sowie die Konzepte von Grawe und Yalom diskutiert.
4 Zum Forschungsrahmen: Der Autor beschreibt das Forschungsanliegen, die gewählte qualitative Methode des "Persönlichen Gesprächs" nach Langer sowie die Durchführung und Auswertung der Untersuchung.
5 Ergebnisse Teil 1 – Einzelauswertungen: In diesem umfangreichen Kapitel werden die fünf geführten Gespräche einzeln vorgestellt, verdichtet und ausgewertet.
6 Ergebnisse Teil 2 - Panorama Gesamtauswertung: Die Einzelauswertungen werden hier thematisch zusammengeführt, um ein Gesamtpanorama der Erlebnisse in der Psychodrama-Selbsterfahrungsgruppe zu erstellen.
7 Diskussion: Abschließend werden die Ergebnisse hinsichtlich ihrer Güte bewertet, in den Kontext der Literatur gestellt und ein Ausblick auf weiterführende Fragestellungen gegeben.
Psychodrama, Selbsterfahrung, Gruppentherapie, Wirkfaktoren, Surplus Reality, Rollentausch, Psychodramaselbsterfahrungsgruppe, qualitative Forschung, Selbstwahrnehmung, Rollenrepertoire, innere Anteile, Gruppendynamik, Moreno, therapeutische Beziehung, Fallstudie.
Die Diplomarbeit befasst sich mit den individuellen Erlebnissen von Menschen, die einen längeren Selbsterfahrungsprozess in einer Psychodrama-Gruppe durchlaufen haben.
Die zentralen Felder sind die Wirkung eigener Psychodrama-Arbeiten, die Erfahrungen beim Mitspielen in fremden Arbeiten und die Gruppendynamik in einer Selbsterfahrungsgruppe.
Das Ziel ist es, ein breites Erfahrungsspektrum zu erheben, um zu verstehen, wie Menschsein im Psychodrama funktioniert und wie Individuen auf spezifische Interventionen reagieren.
Der Autor verwendet eine qualitative Forschungsmethode, das „Persönliche Gespräch“ nach Inghard Langer, um tiefgehende Einblicke in die persönlichen Erlebniswelten der Teilnehmerinnen zu gewinnen.
Der Hauptteil präsentiert die Einzelauswertungen von fünf befragten Frauen sowie eine Gesamtauswertung, die Erkenntnisse über heilsame und schwierige Erfahrungen im Psychodrama-Prozess liefert.
Schlüsselbegriffe sind neben Psychodrama und Selbsterfahrung insbesondere Wirkfaktoren, Surplus Reality, Rollentausch und Gruppendynamik.
Es bezeichnet einen symbolischen Erlebensraum auf der Bühne, in dem die subjektive Wirklichkeit eines Menschen externalisiert und so konkret erfahrbar, begreifbar und veränderbar gemacht wird.
Dieses Modell hilft zu verstehen, wie Klienten ihre innere Pluralität – also die verschiedenen Stimmen oder Persönlichkeitsanteile – im Psychodrama wahrnehmen und in eine wertschätzende Beziehung zueinander bringen.
Sie wird als das gruppentherapeutische Gegenstück zur therapeutischen Beziehung in der Einzeltherapie verstanden und bildet die notwendige Grundlage, damit sich die Teilnehmer für die Arbeit in der Gruppe öffnen können.
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