Bachelorarbeit, 2011
77 Seiten, Note: 2,6
1. Ausrichtung der Arbeit
1.1 Einleitung
1.2 Situation und Problemstellung
1.3 Abgrenzung der Arbeit
1.4 Zielsetzung
1.5 Gang der Arbeit
2. Der Musikmarkt
2.1 Der Musikmarkt in Zahlen
2.1.1 Der Weltmarkt
2.1.2 Umsatz und Absatz in Deutschland
2.2 Umwelt- und Wettbewerbsanalyse
2.2.1 Marktstruktur
2.2.2 Mikro-Umfeld
2.2.2.1 Hersteller – Majors und Independents
2.2.2.2 Lieferanten – Musiker und Texter
2.2.2.3 Nachfrager – Händler und Kunden
2.2.3 Makro-Umfeld
2.2.3.1 Politisch-rechtliche Komponente
2.2.3.2 Ökonomische Komponente
2.2.3.3 Sozio-kulturelle Komponente
2.2.3.4 Technologisch-physische Komponente
3. Die Kernpunkte des Marketing in der Musikindustrie
3.1 Wertschöpfungskette
3.2 Artist & Repertoire (A&R)
3.3 Recording / Production
3.4 Marketing
3.4.1 Produkt
3.4.2 Preis
3.4.3 Kommunikation
3.4.4 Distribution
4. Die Veränderung der Musikindustrie in den letzten 20 Jahren
4.1 Digitalisierung und Hintergründe
4.2 Peer-to-Peer-Netzwerke und Download-Piraterie
4.3 Copyrights und Lizenzmanagement
4.4 Digital Rights Management
4.5 iTunes und andere externe Firmen
5. Herausforderungen für die Zukunft der Musikindustrie
6. Managementvorlage
Die vorliegende Arbeit zielt darauf ab, dem Leser einen detaillierten Überblick über die Musikbranche zu geben, die Strukturen der Musikunternehmen zu verdeutlichen und aktuelle Probleme sowie Handlungsbedarfe aufzuzeigen. Die Forschungsfrage fokussiert sich dabei auf die Auswirkungen von Digitalisierung und neuen Marktteilnehmern auf die klassischen Strategien der Musikindustrie.
2.2.1 Marktstruktur
„In an oligopoly, a handful of firms produce the entire market output. In this case, the pattern of production and trade is very difficult to predict because each firm uses prediction about the actions of its competitor as it formulates its own profit-maximizing strategy“ (Gerber 2008, S. 93)
In der Musikindustrie gibt es aktuell vier große Plattenfirmen, die Major Labels, die etwa 75% des Marktes kontrollieren und den Wünschen zahlreicher Nachfrager nachgehen. Der Rest des Marktes gehört kleineren, so genannten Independent Labels, welche unabhängig von den vier Oligopolisten Sony, Universal, Warner und EMI arbeiten (für eine genauere Beschreibung von Majors und Independents siehe Punkt 2.2.2.1).
Im Oligopol bestehen Tendenzen hin zu Preis- und Produktionsabsprachen (Kollusion), die in Kartellbildungen enden können. Die Preispolitik ist weitestgehend starr, bei Preiserhöhungen und –senkungen sind logischerweise immer alle Oligopolisten betroffen, sodass, wenn eine Firma den Preis erhöht oder senkt, die anderen nachziehen müssen, um ihre eigene Position im Markt nicht zu gefährden.
Bei Kartellbildung wird die Cournotsche Menge zum Monopolpreis gemeinsam von den Oligopolisten produziert, um das gemeinsame Gewinnmaximum zu erreichen (vgl. o.V. 2011). Ohne Absprachen ist es schwierig, die Strategie der Konkurrenz auszumachen, zumeist haben die Beteiligten aber jahrelange Erfahrungen in dieser Form der friedlichen Zusammenarbeit (vgl. Mankiw/Taylor 2008, S.400).
1. Ausrichtung der Arbeit: Einführung in das Thema Musikvermarktung, Problemdarstellung und methodische Vorgehensweise.
2. Der Musikmarkt: Analyse der Marktteilnehmer, Marktdaten und des komplexen Umfelds, das die Musikindustrie beeinflusst.
3. Die Kernpunkte des Marketing in der Musikindustrie: Erläuterung der Wertschöpfungskette und der vier Marketing-Mix-Elemente.
4. Die Veränderung der Musikindustrie in den letzten 20 Jahren: Untersuchung der Auswirkungen von Digitalisierung, Internet und P2P-Netzwerken auf das Geschäftsmodell.
5. Herausforderungen für die Zukunft der Musikindustrie: Diskussion zukünftiger Strategien und Anpassungsnotwendigkeiten an ein verändertes Konsumverhalten.
6. Managementvorlage: Zusammenfassende Management-Übersicht der zentralen Erkenntnisse der Arbeit.
Musikindustrie, Musikmarketing, Wertschöpfungskette, Digitalisierung, Musikmarkt, Major Labels, Independent Labels, Download-Piraterie, Urheberrecht, A&R-Management, Tonträger, Online-Distribution, Streaming, Musikwirtschaft, Marktstruktur.
Die Arbeit befasst sich mit der Analyse der Musikbranche, insbesondere unter Berücksichtigung der durch die Digitalisierung verursachten massiven Marktveränderungen.
Die Themen umfassen die Marktstruktur, das Marketing, die Wertschöpfung in der Musikindustrie sowie die Auswirkungen rechtlicher und technologischer Rahmenbedingungen.
Ziel ist es, dem Leser einen umfassenden Überblick über die Musikbranche zu geben, die aktuellen Probleme aufzuzeigen und Lösungsansätze zu diskutieren.
Es handelt sich um eine literarische Arbeit, die auf einer umfassenden Analyse vorhandener Fachliteratur und Marktstudien basiert.
Der Hauptteil analysiert den Musikmarkt, das Marketing-Mix, die Rolle der Majors und Independents sowie die Transformation durch digitale Vertriebswege.
Wichtige Begriffe sind Musikindustrie, Digitalisierung, Marketing, Wertschöpfungskette, Urheberrecht, Majors/Independents und Download-Piraterie.
Die Majors kontrollieren als Oligopolisten etwa 75 % des Marktes und prägen durch ihre Strukturen maßgeblich die Marktgegebenheiten.
Das Internet wird nicht mehr nur als Bedrohung durch Piraterie gesehen, sondern zunehmend als notwendige Plattform für Promotion, Kundenbindung und neue digitale Erlösmodelle.
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