Magisterarbeit, 2013
129 Seiten, Note: 1,7
1 Einleitung
1.1 Hypothese
1.2 Aufbau der Arbeit
2 Begriffsbestimmungen
2.1 Adoleszenz
2.2 Identität
2.3 Das soziale Netzwerk Facebook im Web 2.0
3 Identitätsentwicklung in der Adoleszenz unter besonderer Berücksichtigung des sozialen Netzwerks Facebook
3.1 Die Omnipräsenz des Phänomens Facebook
3.2 Facebook und seine Möglichkeiten für die Jugend
3.2.1 Selbstdarstellung über das eigene Profil
3.2.2 Zugehörigkeit zu Gruppen
3.2.3 Identitätsbestimmende Kommunikationsformen bei Facebook
3.2.3.1 Gruppenbezogene Kommunikation bei Facebook
3.2.3.2 Interpersonale Kommunikation bei Facebook
3.3 Peers bei Facebook
3.4 Die Familie und ihr Einfluss auf die Internetaktivität ihrer jugendlichen Kinder
3.5 Negative Auswirkungen durch Facebook
3.6 Zwischenfazit
4 Identität und Facebook in der Adoleszenz - empirische Untersuchung
4.1 Methodische Vorgehensweise
4.1.1 Datengewinnung mittels Fragebogen
4.1.2 Die Teilnehmer
4.2 Ergebnisse der Befragung
4.2.1 Emotionale Verfassung
4.2.2 Motivation und Einstellung
4.2.3 Selbstdarstellung
4.2.4 Kommunikation
4.2.5 Äußere Einflüsse
4.2.6 Zusammenfassung der Ergebnisse und Schlussfolgerungen
5 Fazit und Ausblick
6 Literaturverzeichnis
Anhang
Die vorliegende Arbeit untersucht den Einfluss des sozialen Netzwerks Facebook auf die Identitätsentwicklung von Jugendlichen im Alter von 16 bis 19 Jahren. Dabei wird der Frage nachgegangen, inwieweit die digitale Plattform als Ort der Identitätsfindung dient und welche Rolle interpersonale sowie gruppenbezogene Kommunikationsprozesse dabei spielen.
Die Omnipräsenz des Phänomens Facebook
Seit 2008 ist die deutsche Version von Facebook verfügbar. Der anfangs eher geringe Zuwachs an Besuchern verzeichnet in den letzten Jahren eine deutliche Steigerung. Mit mittlerweile 25,1 Millionen aktiven Nutzern in Deutschland loggt sich fast jeder vierte Deutsche mindestens einmal im Monat bei Facebook ein (vgl. Statista 1). Ein solches Wachstum lässt sich besonders auf die Möglichkeit der mobilen Internetnutzung zurückführen, denn Werbefilme wie der der Deutschen Telekom AG zeigen die Omnipräsenz der digitalen Medien und suggerieren dem Zuschauer damit gleichzeitig eine „bessere“ Welt via Internet. Die Werbung zur „LTE Mobilfunktechnologie - Digitale Welt“ verspricht: „Es gibt eine Welt, in der Unterricht Begeisterung entfacht, in der man alles ohne Bargeld bezahlen und das zu Hause von unterwegs steuern kann, in der man seltener zur Sprechstunde muss und immer live dabei ist, in der Autos Parkplätze finden und Büros überall sein können. Eine Welt, in der man gemeinsam viel erreichen kann. In diese Welt nehmen wir Sie mit.“ (Telekom 1)
Durch diese Möglichkeit zur mobilen Internetnutzung, bspw. durch Smartphones, können die Benutzer somit zeit- und ortsunabhängig auf das Internet und damit auch auf Facebook zugreifen. Zusätzlich hierzu gibt es die Möglichkeit der Nutzung von zahlreichen Apps, die die Benutzung dieses mobilen Internets erleichtern. Die eigens von Facebook herausgegebene Facebook-App ermöglicht dem Benutzer „schneller als jemals zuvor mit Freunden auf dem Laufenden“ zu bleiben (Facebook 3) da hier kompakt sämtliche Funktionen von Facebook zur Verfügung stehen und genutzt werden können.
1 Einleitung: Die Einleitung führt in die Herausforderungen der Adoleszenz ein und verortet die Relevanz der digitalen Medien sowie von Facebook als modernen Raum für Identitätsarbeit.
2 Begriffsbestimmungen: Dieses Kapitel definiert die zentralen theoretischen Konzepte, insbesondere Adoleszenz, Identität und die Funktionsweise von Facebook im Web 2.0.
3 Identitätsentwicklung in der Adoleszenz unter besonderer Berücksichtigung des sozialen Netzwerks Facebook: Es werden die Omnipräsenz von Facebook, die Bedeutung von Profilen, Gruppen und Kommunikationsformen für die Identitätsfindung sowie der Einfluss von Peers und Eltern analysiert.
4 Identität und Facebook in der Adoleszenz - empirische Untersuchung: Das Kapitel beschreibt das methodische Design der Online-Befragung und präsentiert die Ergebnisse zu emotionaler Verfassung, Motivation, Selbstdarstellung und Kommunikation.
5 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Erkenntnisse zusammen, bewertet den Einfluss von Facebook auf die Identität und gibt Anregungen für den Umgang mit sozialen Medien.
Adoleszenz, Identität, Facebook, soziale Netzwerke, Online-Kommunikation, Identitätsmanagement, digitale Medien, Selbstdarstellung, Cybermobbing, Peer-Group, Web 2.0, Jugendforschung, Partizipation, Identitätsfindung.
Die Arbeit analysiert, wie das soziale Netzwerk Facebook die Identitätsentwicklung von Jugendlichen zwischen 16 und 19 Jahren beeinflusst und welche Rolle digitale Interaktionen dabei spielen.
Die Arbeit deckt die theoretischen Grundlagen der Jugendphase, Konzepte der Identitätsentwicklung und die technologischen Möglichkeiten von Facebook ab, ergänzt durch eine empirische Untersuchung.
Es soll untersucht werden, ob und wie Facebook bei Jugendlichen im Alter von 16 bis 19 Jahren als fester Bestandteil der Identitätsentwicklung fungiert und wie die soziale Identität dabei gestärkt wird.
Der empirische Teil basiert auf einer internetbasierten Befragung mittels eines standardisierten Online-Fragebogens, der an Jugendliche in verschiedenen Schulen in Hessen gerichtet war.
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Aufarbeitung der mediensozialisatorischen Aspekte von Facebook sowie eine detaillierte Auswertung von Daten, die das Nutzerverhalten und die Selbstwahrnehmung der Befragten widerspiegeln.
Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Adoleszenz, Identitätsarbeit, soziale Identität, digitale Medienkompetenz und Online-Sozialisation charakterisieren.
Peers sind für Jugendliche zentrale Bezugspunkte. Facebook dient als Instrument zur Aufrechterhaltung und Pflege dieser Freundschaften, wobei eine hohe Anzahl an Kontakten oft mit dem Gefühl von Anerkennung und sozialer Integration einhergeht.
Die Studie zeigt, dass die Mehrheit der Eltern den Medienkonsum ihrer Kinder kaum durch explizite Regeln einschränkt, wobei viele Eltern dem Phänomen Facebook eher neutral gegenüberstehen.
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